Schwindel

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was ist Schwindel?

  • Unter Schwindel versteht man eine Störung des Gleichgewichtssinns – es ist ein Symptom, keine Diagnose.
  • Das Gleichgewichtsorgan befindet sich in der Nähe des Innenohrs. Die 3 Bogengänge sind gefüllt mit Flüssigkeit, die sich hin- und her bewegt, wenn der Kopf bewegt wird. Die Verschiebung der Flüssigkeit können Sinneshärchen registrieren und entsprechend Signale ans Gehirn weiterleiten. Bei geöffneten Augen nutzt das Gehirn auch den Seheindruck, um die Lage des Körpers im Raum zu „bestimmen".

 

Gleichgewichtsorgan und -nerven im Innenohr
Gleichgewichtsorgan und -nerven im Innenohr

 

  • Es können verschiedene Krankheiten zu Schwindel führen, oft lässt sich jedoch keine Ursache finden.
  • Oft kann zwischen Schwindel und einem Unsicherheitsgefühl aufgrund anderer Ursachen nicht eindeutig unterschieden werden. Mit dem Begriff Schwindel meinen Betroffene manchmal auch Schwäche, Kraftlosigkeit oder drohende Bewusstlosigkeit.
  • Dabei bezeichnet Schwindel eine Wahrnehmung, bei der es sich anfühlt, als ob die Umgebung oder Sie selbst sich drehen (Drehschwindel) oder der Boden schwankt (Schwankschwindel) oder sich bewegt. Auch Gangunsicherheit und Benommenheit fallen mit unter den Begriff Schwindel.

Häufigkeit

  • Schwindel tritt relativ häufig auf, und das Vorkommen steigt mit dem Alter.
  • In der Altersgruppe über 70 Jahre leidet fast ein Drittel vorübergehend unter Schwindelanfällen, die die Alltagsaktivitäten einschränken.
  • Kurze Schwindelanfälle oder -schübe werden dabei noch als erträglich empfunden. Schwere Anfälle können allerdings gefährlich sein und das Leben der Betroffenen beeinträchtigen. Langanhaltender Schwindel ist sehr unangenehm.
  • In Hausarztpraxen ist Schwindel in ungefähr 2–5 % der Fälle der Grund für den Besuch. Schwindel ist darüber hinaus aber auch eine Begleiterscheinung anderer Erkrankungen.

Was kann die Ursache sein?

Schwindel bei jungen Menschen wird oft durch Angstzustände oder Unruhe ausgelöst, kann aber auch die Folge einer Virusinfektion im Innenohr sein.
Schwindel bei älteren Menschen wird meist durch eine beeinträchtigte Blutversorgung des Gehirns, eventuell in Kombination mit anderen Altersbeschwerden, hervorgerufen. Die Blutversorgung des Gleichgewichtsorgans erfolgt aus der Arteria basilaris, die aus der Arteria vertebralis im Bereich der Wirbelsäule entspringt. Daher ist Schwindel eine mögliche Folge von Durchblutungsstörungen auch im Bereich der Halswirbelsäule.

Halswirbel mit Blutgefäß
Halswirbel mit Blutgefäß

Grundsätzlich kann Schwindel durch eine Fehlfunktion folgender Organe bzw. aufgrund folgender Ursachen entstehen: Gleichgewichtsorgan, Gehirn (Migräne, Blutung, Infektion), Augen (Sehstörungen), Ohren, Herz-Kreislauf-System (eingeschränkte Durchblutung), Funktionsstörung peripherer Nerven (z. B. im Bereich der Füße) oder auch psychisch ausgelöster Schwindel.

Häufige Ursachen

  • Psychische Ursachen
    • Schwindel aufgrund von psychischen Ursachen – z. B. Angstzustände – tritt häufig auf.
    • Die Patienten fühlen sich dabei oftmals angeschlagen und haben das Gefühl, ohnmächtig zu werden. In der Regel treten auch andere Symptome wie Abgeschlagenheit sowie Bauch- oder Brustschmerzen auf.
  • Blutarmut, Anämie
    • Bei vielen Krankheiten kann es zu einem Blutmangel wegen Blutungen oder einer verringerten Produktion von roten Blutkörperchen kommen.
    • Die Symptome richten sich nach der Schwere und dem Fortschreiten der Anämie. Typischerweise treten dabei Abgeschlagenheit, Müdigkeit, verringerte körperliche Leistungsfähigkeit, Ohrensausen und Kurzatmigkeit auf. Hinzu kommen Blässe, Herzrasen und oft Schwindel.
  • Chronische Kopfschmerzen
    • Bestimmte Formen der Migräne können auch zu Schwindel führen.
  • Steife Nackenmuskulatur
    • Ein steifer Nacken ist oft ein Anzeichen von Stress.
    • Die Nackenmuskeln verkrampfen, wenn wir angespannt sind. Dies führt zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Empfindlichkeit und Schmerzen in der Nackenmuskulatur.
  • Altersbedingter Schwindel
  • Virusinfektion im Gleichgewichtsorgan
    • Der Auslöser kann eine Virusinfektion in den oberen Atemwegen sein, die sich aufs Gleichgewichtsorgan ausgebreitet hat.
    • Die Symptome treten plötzlich auf und umfassen Gleichgewichtsstörungen, Schwindel (alles dreht sich), unkontrollierbare, rhythmische Bewegungen des Auges (Nystagmus), Übelkeit und Erbrechen.
    • Die Symptome können in den ersten Tagen stark sein und danach langsam schwächer werden.
  • Entzündung des Gleichgewichtsnervs (Neuritis vestibularis)
    • anhaltender Drehschwindel über Tage bis Wochen
    • Gangunsicherheit, auffällige Augenbewegungen, Übelkeit und Erbrechen
    • in etwa 50 % selbstheilend nach einigen Wochen
  • Lagerungsschwindel, BPPV
    • Der Schwindel wird durch bestimmte Positionen oder Kopfbewegungen ausgelöst.
    • Ursache dafür ist eine Störung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr.
    • Der Drehschwindel, der 30 Sekunden bis etwa 2 Minuten andauern kann, tritt meist beim Hinlegen oder Aufstehen auf.
  • Ménière-Krankheit
    • Die Krankheit äußert sich durch Drehschwindel, Hörminderung und Ohrensausen bzw. ein Ohrgeräusch (Tinnitus), Übelkeit und Erbrechen. Betroffene müssen sich in der Regel hinlegen; die Anfälle dauern oft 1–2 Stunden.
    • Die Krankheit tritt meist zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr das erste Mal auf. Bei 90 % ist anfangs nur eine Seite betroffen, später treten bei 30–60 % allerdings beidseitige Beschwerden auf.
    • Mit der Zeit kommt es zu einem fast ständigen, niederfrequenten, rauschenden Ohrensausen (Tinnitus) sowie einer Hörminderung.
  • Herzerkrankungen, z. B.:
  • In seltenen Fällen kann Schwindel Anzeichen eines Schlaganfalls sein (Blutung oder Durchblutungsstörung im Gehirn).
    • insbesondere bei plötzlichem Auftreten des Schwindels
    • Meist bestehen gleichzeitig weitere Beschwerden wie Übelkeit, Sprech-, Gang-, Koordinations- oder Sehstörungen.
  • Weitere chronische Erkrankungen
  • Auch verschiedene Medikamente (sowie Drogen, Gifte, Alkohol) können entweder direkt den Gleichgewichtsnerv schädigen oder indirekt als Nebenwirkung zu Schwindel führen. Manche Patienten mit einer schweren allergischen Reaktion berichten ebenfalls über Schwindel.

Seltene Ursachen

  • Akustikusneurom
    • Es handelt sich dabei um einen gutartigen Tumor im Gleichgewichtsnerv, der bei einer von 100.000 Personen im Jahr diagnostiziert wird.
    • Es kommt zu einer einseitigen, zunehmenden Hörminderung, die vor allem hohe Töne betrifft.
    • Andere Symptome sind unspezifisch; Schwindel und Ohrensausen sind meist nicht besonders ausgeprägt.
  • Multiple Sklerose
    • Die Krankheit tritt meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf.
    • Die ersten Symptome können akutes Schwindelgefühl, Doppeltsehen, eine einseitige Sehnervschädigung, Ungeschicklichkeit, Sensibilitätsstörungen und starker Harndrang sein.
  • Hirntumor
    • Erste Anzeichen sind epileptische Anfälle, ja nach Ort des Tumors langsam fortschreitende Lähmungen und Sprachstörungen; Kopfschmerzen treten im frühen Stadium selten auf.
    • Typische andere Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Lähmungen der Gesichtsmuskulatur.

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

  • In den meisten Fällen handelt es sich um kurz anhaltende leichte Schwindelanfälle ohne weitere Beschwerden. Gerade bei älteren Menschen sollten diese bei erstmaligem Auftreten sorgfältig untersucht werden, um eine evtl. zugrunde liegende Krankheit nicht zu übersehen. Oft lässt sich jedoch keine Ursache finden.
  • Plötzlich einsetzende und schwere Schwindelanfälle sollten möglichst schnell ärztlich untersucht werden. Insbesondere wenn zu gleich weitere Symptome bestehen (Fieber, Gangstörung, Sehstörung etc.) kann dies ein Hinweis auf eine Krankheit sein, die rasch behandelt werden muss. Möglicherweise ist eine Klinikeinweisung erforderlich.
  • Bei anhaltendem Schwindel sollten Sie ebenfalls einen Arzt aufsuchen, um die Ursache zu klären.

Wie geht der Arzt vor?

Krankengeschichte (Anamnese)

Der Arzt wird Ihnen wahrscheinlich folgende Fragen stellen:

  • Seit wann leiden Sie unter Schwindel?
  • Leiden Sie ständig unter Schwindel oder tritt er anfallsartig auf?
    • Wie lange dauert ein Anfall?
  • Können Sie den Schwindel beschreiben?
    • Haben Sie das Gefühl, dass sich alles dreht (Drehschwindel)?
    • Haben Sie das Gefühl, dass der Boden sich bewegt (Schwankschwindel)?
    • Tritt das Schwindelgefühl im Kopf auf oder fühlen Sie sich eher „nur" unsicher auf den Beinen (Gangunsicherheit)?
    • Fühlen Sie sich benommen bzw. so, als würden sie möglicherweise ohnmächtig?
  • Haben Sie neben dem Schwindel noch andere Symptome?
  • Gibt es einen Auslöser für den Schwindel?
  • Leiden Sie an anderen Erkrankungen?
  • Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein?
  • Wirkt sich der Schwindel auf Ihren Alltag aus?

Ärztliche Untersuchung

  • Der Arzt führt in den meisten Fällen eine allgemeine körperliche Untersuchung durch; dabei gilt das Hauptaugenmerk Blutdruck, Puls und Herz sowie den Ohren. Wichtig ist ebenfalls eine sorgfältige Untersuchung des Nervensystems inklusive möglicher auffälliger Augenbewegungen.
  • Der Arzt wird mithilfe verschiedener Tests versuchen herauszufinden, ob die Ursache für den Schwindel eher im Bereich des Gleichgewichtsorgans (peripher) oder des Gehirns liegt (zentral). 
  • Bei Verdacht auf Lagerungsschwindel führt der Arzt eine spezielle Untersuchung durch, das sogenannte Dix-Hallpike-Manöver (bestimmte Lagerungswechsel, die Schwindel auslösen können).

Andere Untersuchungen

  • Es werden möglicherweise einige Blutuntersuchungen durchgeführt.
  • Besteht der Verdacht auf eine bestimmte Erkrankung, werden eventuell bildgebende Verfahren angewandt, z. B. Röntgen, Computertomografie usw., oder ein Elektrokardiogramm durchgeführt.

Überweisung an einen Spezialisten oder ein Krankenhaus

  • Kann keine eindeutige Diagnose gestellt werden oder sind spezielle Verfahren notwendig, werden Sie an einen Spezialisten (meist ein Neurologe oder HNO-Arzt) überwiesen.

Behandlungsmöglichkeiten

  • Ist der Schwindel Folge einer heilbaren Krankheit (z. B. Infektion, Herzrhythmusstörungen, Schilddrüsenunterfunktion) oder Nebenwirkung von Medikamenten, wird er abklingen, wenn die Krankheit behandelt bzw. das Medikament abgesetzt wurde.
  • Besteht jedoch ein Schwindel bei chronischen Krankheiten oder lässt sich keine Ursache ergründen, nützt es nichts, die Situationen zu meiden, in denen der Schwindel auftritt. Vielmehr müssen Betroffene lernen, damit umzugehen: Es gibt Trainingsprogramme, in denen das Gehirn sozusagen trainiert wird, den Schwindel nicht mehr so stark wahrzunehmen.
  • Ein Lagerungsschwindel lässt sich meist mit bestimmten Lagerungsmanövern bei einem erfahrenen Arzt lindern oder heilen.
  • Bei sehr starkem Schwindel und Übelkeit helfen anfangs manchmal auch Medikamente gegen Übelkeit oder andere Wirkstoffe; in manchen Situationen auch vorübergehend Medikamente gegen psychische Krankheiten bzw. eine Psychotherapie.

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Schwindel. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Schaufelberger M, Meer A, Furger P, Derkx H et al.. Red Flags - Expertenkonsens - Alarmsymptome der Medizin. Neuhausen am Rheinfall, Schweiz: Editions D&F, 2018.
  2. Fleischmann T. Fälle Klinische Notfallmedizin - Die 100 wichtigsten Diagnosen. München, Deutschland: Elsevier, 2018.
  3. Labuguen RH. Initial evaluation of vertigo. Am Fam Physician. 2006 Jan 15;73(2):244-51. Review. PubMed PMID: 16445269 www.ncbi.nlm.nih.gov
  4. Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). Akuter Schwindel in der Hausarztpraxis. AWMF-Leitlinie Nr. 053-018, Stand 2015, zuletzt überarbeitet 2018. www.awmf.org
  5. Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). Schwindel – Diagnose. AWMF-Leitlinie Nr. 030-017, Stand 2012. www.dgn.org
  6. Jahn K, Kressig RW, Bridenbaugh SA, Brandt T, Schniepp R: Schwindel und Gangunsicherheit im Alter. Ursachen, Diagnostik und Therapie. Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 387–93. www.aerzteblatt.de
  7. Derebery MJ. The diagnosis and treatment of dizziness. Med Clin North Am 1999; 83: 163-77. PubMed
  8. Brandt T, Bronstein AM. Cervical vertigo. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2001; 71: 8-12. PubMed
  9. Solomon D. Distinguishing and treating causes of central vertigo. Otolaryngol Clin North Am 2000; 33: 579-601. PubMed
  10. Rosenberg ML, Gizzi M. Neuro-otologic history. Otolaryngol Clin North Am 2000; 33: 471-82. PubMed
  11. Post RE, Dickerson LM. Dizziness: a diagnostic approach. Am Fam Physician 2010; 82: 361-8. pmid:20704166 PubMed
  12. Kentala E, Rauch SD. A practical assessment algorithm for diagnosis of dizziness. Otolaryngol Head Neck Surg 2003; 128: 54-9. PubMed
  13. Strupp, M. Schwindel: Das Einmaleins der Diagnose. Dtsch Arztebl 2017; 114(37): 16. doi:10.3238/PersNeuro.2017.09.15.03 DOI
  14. Hanley K, O'Dowd T, Considine N. A systematic review of vertigo in primary care. Br J Gen Pract 2001; 51: 666-71. PubMed
  15. Kattah JC, Talkad AV, Wang DZ et al.. HINTS to diagnose stroke in the acute vestibular syndrome: three-step bedside oculomotor examination more sensitive than early MRI diffusion-weighted imaging. Stroke 2009; 40(11): 504-10. pmid:19762709 PubMed
  16. Tarnutzer AA, Berkowitz AL, Robinson KA, et al.. Does my dizzy patient have a stroke? A systematic review of bedside diagnosis in acute vestibular syndrome.. CMAJ 2011; 183 (9): E571-92. pmid:22983429 PubMed
  17. Dix MR, Hallpike CS. The pathology, symptomatology and diagnosis of certain common disorders of the vestibular system. Proc R Soc Med 1952; 45: 341-54. PubMed
  18. Furman JM, Cass SP. Benign paroxysmal positional vertigo. N Engl J Med 1999; 341: 1590-6. New England Journal of Medicine
  19. Zamaro E, Vibert D, Caversaccio M, et al. «HINTS» bei akutem Schwindel: peripher oder zentral?. Swiss Medical Forum 2016; 16: 21-23. www.hno.insel.ch
  20. Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie. Alkoholbezogene Störungen: Screening, Diagnose und Behandlung. AWMF-Leitlinie Nr. 076-001, Stand 2014. www.awmf.org
  21. Hasso AN, Drayer BP, Anderson RE, Braffman B, Davis PC, Deck MD, Johnson BA, Masaryk T, Pomeranz SJ, Seidenwurm D, Tanenbaum L, Masdeu JC. Vertigo and hearing loss. American College of Radiology. ACR Appropriateness Criteria. Radiology. 2000 Jun;215 Suppl:471-8. PubMed PMID: 11037458 www.ncbi.nlm.nih.gov
  22. Lawhn-Heath C, Buckle C, Christoforidis G, Straus C. Utility of head CT in the evaluation of vertigo/dizziness in the emergency department. Emerg Radiol 2012. doi:10.1007/s10140-012-1071-y DOI
  23. Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). Schwindel – Therapie. AWMF-Leitlinie Nr. 030-019, Stand 2012. www.dgn.org