Latexallergie

Zusammenfassung

  • Definition:Allergien auf Latex können sowohl verzögert als auch sofort auftreten.
  • Häufigkeit:Die Prävalenz einer Latexallergie beträgt unter der allgemeinen Bevölkerung 1–2 %. Gesundheitspersonal, atopische Individuen und Patienten, die häufig operiert wurden, sind anfälliger.
  • Symptome:Bei einer Latexallergie kommen häufig Ekzemveränderungen mit geschwollener, wunder und juckender roter Haut vor. Gelegentlich treten auch mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen und rissige Haut auf. Atemwegsprobleme wie Nasen- und Ohrenbeschwerden sowie Asthma sind bei einer Latexallergie ebenfalls relativ häufig.
  • Befunde:Auf exponierten Bereichen können Ekzemveränderungen und Dermatitis beobachtet werden.
  • Diagnose:Ein Prick-Test ist die empfindlichste Methode, um eine Sofortallergie nachzuweisen, während ein latexspezifisches IgE eine variable Sensitivität und Spezifizität aufweist.
  • Behandlung:Bei der Behandlung geht es darum, eine Exposition zu vermeiden und Reaktionen zu behandeln. Die lokale Behandlung erfolgt mit Kortikosteroiden, ggf. peroralem Kortison, Antihistaminen oder Anaphylaxieüberwachung mit Adrenalin-Injektor.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Allergien auf Latex können sowohl verzögert als auch sofort auftreten.1-3
  • Naturkautschuk-Latex wird aus dem Gummibaum gewonnen und ist in vielen gängigen Produkten zu finden.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen