Pollenallergie

Wenn Sie in jedem Frühjahr und/oder Sommer juckende Augen, eine ständig laufende oder verstopfte Nase und wiederholte Niesanfälle bekommen (Heuschnupfen), sind Sie wahrscheinlich gegen Pollen allergisch.

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Eine Pollenallergie tritt meist im Alter von 5–50 Jahren auf, am häufigsten bei älteren Kindern, Jugendlichen1 und jungen Erwachsenen.2 Typische Symptome sind ständig laufende oder auch verstopfte Nase, Niesanfälle (Rhinitis) oder zusätzlich auch juckende tränende Augen (Konjunktivitis). Viele Menschen mit Heuschnupfen fühlen sich außerdem müde und erschöpft, haben Konzentrationsschwierigkeiten oder auch Kopfschmerzen. Oft leiden die Betroffenen zusätzlich an einem allergischen Ekzem, chronischer Nasennebenhöhlenentzündung oder auch Asthma bronchiale.

Bei vielen Betroffenen wächst sich die Pollenallergie nach dem Alter von 50 Jahren aus. In Deutschland leiden etwa 20 % (17 %) aller Frauen (Männer) unter 50 Jahren, auch viele Schulkinder, und 10 % (4 %) der über 70-Jährigen an einer solchen Allergie.3 Heuschnupfen ist in den letzten 20 Jahren häufiger geworden.

Pollen von windbestäubten Pflanzen

Die Veranlagungen zu Asthma, atopischen Ekzemen und Heuschnupfen (Pollenallergie) sind eng miteinander verknüpft. Deshalb besteht bei Kindern mit Veranlagung zu atopischem Ekzem (Neurodermitis) ein größeres Risiko, auch gegen Pollen allergisch zu werden.

Die Pollenarten, auf die in den deutschsprachigen Ländern die meisten Betroffenen reagieren, sind die Pollen von Laubbäumen, vor allem Birke, Erle und Hasel, verschiedene Gräserpollen sowie Beifußpollen. Diese Pollen stammen von windbestäubten Pflanzen; sie haben ein geringes Gewicht und können vom Wind weit getragen werden.

Bei manchen Menschen wird der Heuschnupfen auch durch Pilzsporen oder Hausstaubmilben ausgelöst. Bei einer Milbenallergie leiden die Betroffenen in der Regel ganzjährig an Beschwerden, bei einer Pollenallergie nur während der Zeit der jeweiligen Pollenflugs der betreffenden Pflanze. 

Die Pollensaison

Die im Pollen enthaltenen Stoffe, die eine Reaktion auslösen, werden Allergene genannt. Die Allergene sind Proteine, bestehen also aus Aminosäuren und sind in ihrer Zusammensetzung jeweils sehr spezifisch. Die meisten Pollenarten verursachen keine Symptome, aber die Zusammensetzung der Aminosäuren einiger Pollenarten bewirkt, dass viele Menschen auf sie reagieren.

Die Pollensaison beginnt im Februar/März mit Erle und Hasel – in den letzten Jahren auch schon deutlich früher. Ab Ende April beginnt die Birkenpollensaison, die Pollenart, auf die die meisten Betroffenen reagieren. Von Mitte Mai bis Anfang September ist die Saison der Gräserpollen, von denen es viele verschiedene gibt. Beifußpollen fliegen im Juli und August. Manche dieser Pollenarten haben ähnliche aufgebaute Allergene wie bestimmte Nahrungsmittel; es ist also möglich, dass Menschen mit einer Birkenpollenallergie auch bestimmte Obstsorten nicht vertragen (und darauf z. B. mit geröteter Haut am Mund, Kribbeln und Jucken reagieren). Hier kann Ihr Arzt Sie genau informieren.

Tabakrauch, Parfüme, starke Gerüche und Alkohol können die Symptome verschlimmern.

Therapie

Die Therapie der Pollenallergie ist in zwei Hauptgruppen unterteilt:

  • Eine Gruppe ist die Verwendung von lokal wirkenden Medikamenten. Nasensprays und Augentropfen gibt es mit Antihistaminika und anderen Wirkstoffarten, meist Kortison.
  • Manchen Patienten hilft auch Cromoglicinsäure als Nasenspray.
  • Grundsätzlich können Spülungen mit Kochsalzlösung die Nase reinigen und befreien; dies hat im Gegensatz zu den anderen Mitteln keine Nebenwirkungen.
  • Eine weitere übliche Therapieform ist die Verwendung von Antihistamin-Tabletten. Sie lindern die Symptome. Nur bei schweren Formen kommen selten vorübergehend Kortisontabletten zum Einsatz.

Diese Therapieformen richten sich nicht gegen die Ursache der Allergie, sondern lindern lediglich die Beschwerden. Auslöser der allergischen Symptome ist eine Fehlfunktion der Immunzellen, die sich fälschlich gegen an sich ungefährliche Substanzen (nämlich die Allergene) zur Wehr setzen und eine Abwehreaktion in Gang bringen. Um diese Zellen zu „trainieren", die Allergene nicht mehr als gefährlich zu erkennen, sondern zu tolerieren, wird die Spezifische Immuntherapie eingesetzt (s. unten). Das Immunsystem lernt dadurch eine sogenannte Toleranz aufzubauen. 

Allergenspezifische Immuntherapie, Hyposensibilisierung

Die Hyposensibilisierung ist eine effektive Therapie bei schwerwiegenderen Beschwerden, insbesondere bei zusätzlicher starker Erschöpfung. Bei dieser Therapie werden drei bis vier Jahre lang regelmäßig Injektionen verabreicht oder als alternatives Verfahren drei Jahre lang regelmäßig Tabletten unter die Zunge gegeben. Die Injektionen bzw. Tabletten enthalten dabei in zunächst geringer, dann steigender Dosis das Allergen, auf das der Patient reagiert. Ziel ist es, seine Immunzellen langsam an diese Substanz zu gewöhnen.

Diese Therapien werden von einem allergologisch erfahrenen Arzt durchgeführt, der zuvor sorgfältig herausfinden muss, auf welche Pollenart der Patient reagiert. Hierfür sind die genaue Beschreibung der Beschwerden und ggf. spezielle Haut- oder auch Bluttests nötig, um zu erkennen, auf welche bestimmten Allergene ein Patient reagiert. Weil es (selten) bei den Injektionen zu heftigen allergischen Reaktionen des Patienten kommen kann, muss der Arzt ausgebildet sein, im Notfall richtig behandeln zu können.

Bei der Injektionstherapie beginnt die Therapie im Herbst. Zunächst werden 7–17 Wochen lang einmal pro Woche Injektionen verabreicht. Danach wird die Therapie jede siebte bis achte Woche fortgesetzt. Die Tabletten nimmt der Patient zunächst unter ärztlicher Beobachtung ein, kann die Therapie dann aber selbst zu Hause fortführen. Beide Behandlungen dauern drei bis vier Jahre, wobei sich oft schon nach einem Jahr spürbare Erfolge einstellen. Etwa 80–90 % der Betroffenen leiden anschließend gar nicht mehr an Beschwerden oder erfahren eine deutliche Besserung. 

Immer mehr Menschen bekommen Pollenallergien

Etwa 15 % der Erwachsenen in Deutschland haben allergischen Schnupfen. Bei Kindern nimmt der Anteil mit steigendem Alter zu, von ca. 9 % bei 3- bis 6-Jährigen auf 20 % bei 14- bis 17-Jährigen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dauert die Pollensaison heute 10–11 Tage länger als vor 30 Jahren. Sie scheint auch früher im Jahr einzusetzen als in der Vergangenheit. Möglicherweise beeinflussen Klimaveränderungen das Auftreten von Asthma und Allergien bei Kindern – unter den jungen Menschen in Europa befinden sich doppelt so viele Pollenallergiker wie vor 30 Jahren. Die gleiche Untersuchung geht davon aus, dass die Zahl der Pollenallergiker in den nächsten 10 Jahren steigen wird. Anfang des 20. Jahrhunderts hatte etwa 1 % der Bevölkerung Heuschnupfen, heute sind es 20 %. Als ein möglicher Grund wird die zunehmende Luftverschmutzung genannt; Rauchen kann eine Pollenallergie in jedem Fall verschlimmern. In Familien mit vielen Kindern und eher niedrigem sozialen Status kommen Allergien im Allgemeinen seltener vor als bei anderen.

Grundsätzlich spielt aber die Vererbung eine sehr wichtige Rolle: Sind beide Eltern Allergiker ist das Risiko für ihre Kinder, an Heuschnupfen oder einer anderen Allergie zu leiden, besonders hoch.

Tipps bei Pollenallergie

  • Trocknen Sie Kleidung vor allem während der Pollensaison nicht im Freien, weil Pollen leicht an der Kleidung haften bleiben.
  • Lüften Sie das Haus nicht im die Mittagszeit, weil dann die Verbreitung am größten ist. Lüften Sie am besten abends oder bei Bedarf auch nachts.
  • Achten Sie besonders auf Sauberkeit. Dies gilt sowohl für die Wohnung als auch für Kleidung und Körperpflege. Auf Teppiche sollten Sie verzichten.  
  • Vielen Menschen hilft es, vor dem Schlafengehen zu duschen und sich die Haare zu waschen.
  • Vermeiden Sie Schimmelbildung in Innenräumen.
  • Vermeiden Sie starke Gerüche, Tabakrauch und dergleichen.
  • Bleiben Sie, wenn der Pollenflug am intensivsten ist, so viel wie möglich im Haus.
  • Folgen Sie dem Rat des Arztes hinsichtlich der einzunehmenden Arzneimittel.
  • Installieren Sie einen Pollenfilter in die Klimaanlage Ihres Autos.
  • Fahren Sie nicht mit offenen Fenstern Auto.
  • Eine Sonnenbrille kann ein guter Weg sein, um Pollen in den Augen vermeiden.

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Medizinjournalistin, Bremen

Quellen

Literatur

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Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Rhinitis, allergische. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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