Keratokonus

Zusammenfassung

  • Definition: Eine degenerative bilaterale Erkrankung der Kornea, die zu einer chronischen Protrusion der zentralen Kornea führt.
  • Häufigkeit: Selten, erstes Auftreten bei Jugendlichen bis zu 20 Jahren.
  • Symptome: Kurzsichtigkeit, Sehstörungen, Verzerrung der visuellen Eindrücke und Episoden mit deutlicher Reduzierung des Sehvermögens.
  • Befunde: Klinische Befunde sind konische Kornea, Kurzsichtigkeit und Astigmatismus.
  • Diagnostik: Weitere Untersuchungen beim Augenarzt
  • Therapie: Kontaktlinsen in der frühen Phase. Später können Operationen indiziert sein.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Nichtentzündliche progressive bilaterale Erkrankung mit strukturellen Veränderungen der Kornea
  • Häufigste primäre Ektasie der Hornhaut, gekennzeichnet durch Ausdünnung und konische Protrusion der zentralen Kornea1 
  • Die Erkrankungsprogression ist assoziiert mit Zunahme der Myopie und des Astigmatismus sowie Verlust an Sehschärfe infolge Irregularität der Hornhautoberfläche, die mit einer Brille nicht kompensiert werden kann. Der Sehverlust entsteht hauptsächlich durch den irregulären Astigmatismus und erst sekundär infolge Hornhauttrübungen und -narben.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Illustrationen