Glaskörperblutung

Zusammenfassung

  • Definition: Blutungen in einem von mehreren potenziellen Räumen im oder um den Glaskörper. Verursacht durch Netzhautrisse, Gefäßneubildungen in der Netzhaut oder Blutungen aus den Blutgefäßen in diesen Strukturen. Tritt am häufigsten aufgrund diabetischer Retinopathie, Netzhautvenenthrombose oder altersbedingter Makuladegeneration auf.
  • Häufigkeit: Keine häufige Erkrankung. Ihre Häufigkeit hängt von der Häufigkeit der Grunderkrankung ab.
  • Symptome: Sehr rasche Entwicklung von verschwommenem Sehen mit mittelgradiger bis starker Einschränkung des Sehvermögens, schwebende trübe Flecken im Sichtfeld (Rußregen), sonst aber wenige Beschwerden
  • Befunde: Der auffälligste klinische Befund ist ein schwacher oder vollständig fehlender Rotreflex.
  • Diagnose: Untersuchung durch einen Augenarzt. Indizierte Untersuchungen sind Ultraschall, CT, MRT.
  • Behandlung: Leichte Blutungen werden nach einigen Wochen selbstständig resorbiert, während starke Blutungen operativ entfernt werden müssen.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Bei einer Glaskörperblutung tritt eine Extravasation in einem von mehreren potenziellen Räumen im oder um den Glaskörper auf.1
  • Sie kann eine direkte Folge von Netzhautrissen oder Gefäßneubildungen in der Netzhaut sein, oder sie kann mit Blutungen aus den Blutgefäßen in diesen Strukturen zusammenhängen.
  • Das Ausmaß einer Glaskörperblutung kann von schwach bis erheblich reichen, die klinische Manifestation von lediglich kleinen Flecken im Sichtfeld, Rußregen/Mouches volantes2-3, bis hin zu stark eingeschränktem Sehvermögen.
  • Der Einfluss auf das Sehvermögen hängt von Ausmaß und Dichte dieser trüben Flecken ab.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

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