Altersbedingte Makuladegeneration

Zusammenfassung

  • Definition: Komplexe, multifaktorielle degenerative Erkrankung im Bereich äußerer Netzhautschichten und des retinalen Pigmentepithels.
  • Häufigkeit: Häufigste Ursache für eine erhebliche Minderung des zentralen Sehvermögens in den westlichen Industrienationen.
  • Symptome: Schmerzfreier und gradueller Verlust des Sehvermögens mit Verzerrung der optischen Sinneseindrücke.
  • Befunde: Die augenärztlichen Untersuchungen zeigen charakteristische Befunde. 
  • Diagnostik: Beim Facharzt für Ophtalmologie durch augenärztliche Untersuchungen.
  • Therapie: Vermeidung von Sehverschlechterung und Erblindung (im gesetzlichen Sinn), soweit möglich.

Allgemeine Informationen

Definition1

  • Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist eine komplexe, multifaktorielle degenerative Erkrankung im Bereich äußerer Netzhautschichten und des retinalen Pigmentepithels.1
  • Das Frühstadium ist charakterisiert durch progrediente Ablagerungen (Drusen) in der Bruch'schen Membran.1
  • Bei den Spätstadien werden trockene und feuchte AMD unterschieden.
    • trockene (auch: athrophische) AMD
      • Im Bereich der Drusen kommt es zu einem Schwund von Netzhautgewebe („Atrophie").
      • Atrophieareale im Bereich von Drusen führen zu kleinen Gesichtsfeldausfällen, die im Laufe der Zeit langsam größer werden, bis das gesamte Sehzentrum zerstört wird.
    • feuchte (auch: neovaskuläre) AMD
      • Drusen können aber auch jederzeit Gefäßneubildungen (choroidale Neovaskularisationen) der darunterliegenden Aderhaut auslösen, die zunächst nur langsam unter der Netzhaut wachsen („okkulte CNV") und nur wenig Symptome erzeugen, bei Durchbruch in darüberliegende Schichten aber sehr rasch zu Flüssigkeitsansammlungen und Blutungen führen, die das Sehvermögen massiv beeinträchtigen („klassische CNV").

Ätiologie und Pathogenese

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

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