Folatmangel

Zusammenfassung

  • Definition:Folatmangel (Folsäuremangel) führt zu einer megaloblastären Anämie.
  • Häufigkeit: Ist als Anämieursache in Deutschland generell selten, tritt jedoch bei Alkoholikern, älteren Menschen und Anorexie-Patienten sowie bei Patienten mit Malabsorptionserkrankungen auf.
  • Symptome:Schleichende Entwicklung mit zunehmender Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Blässe.
  • Befunde: Glatte und rote Zunge, Rhagaden in den Mundwinkeln, blasse Haut.
  • Diagnostik: Bestimmung von Hb, Folsäure, Vitamin B12, Ferritin, MCV, s-Homocystein.
  • Therapie: Zusätzliche Folatzufuhr, evtl. Behandlung der Grunderkrankung.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Folsäure, Vitamin B9
  • Wird klinisch als megaloblastäre Anämie aufgrund von Folatmangel definiert.
  • Eine Anämie ist folgendermaßen definiert:1
    • Hb < 11 g/dl (< 6,8 mmol/l) bei Schwangeren
    • Hb < 12 g/dl (< 7,4 mmol/l) bei Frauen im fertilen Alter
    • Hb < 13 g/dl (< 8,1 mmol/l) bei Männern und postmenopausale Frauen.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Illustrationen