Hämolytische Anämien

Zusammenfassung

  • Definition: Anämien, die durch eine verkürzte Lebensdauer der Erythrozyten gekennzeichnet sind. Sie können angeboren oder erworben sein. Man unterscheidet korpuskuläre von extrakorpuskulären Ursachen: immunvermittelt, durch Infektion ausgelöst, Mikroangio-, Enzymo-, Membrano- oder Hämoglobinopathie.
  • Häufigkeit: Relativ selten in der mitteleuropäischen Bevölkerung.
  • Symptome: Anämiesymptome, Ikterus und evtl. Gallensteine.
  • Befunde: Hepatosplenomegalie in einigen Fällen.
  • Diagnostik: Anämie. Retikulozytose, niedriges Haptoglobin, erhöhtes Bilirubin, erhöhte LDH.
  • Therapie: Abhängig von der Ursache. Korrektur der Anämie. Glukokortikoide, Immunsuppression, Splenektomie können indiziert sein.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Die hämolytische Anämie ist eine Erkrankung, bei der die Lebensdauer der Erythrozyten verkürzt ist (< 120 Tage) aufgrund eines vermehrten Abbaus.1
    • Kann episodisch oder kontinuierlich auftreten.
  • Eine Anämie entsteht, wenn die Hämolyse die Fähigkeit des Knochenmarks zur Produktionserhöhung übersteigt.
    • Das Knochenmark kann seine Produktion bis auf das Achtfache erhöhen.
  • Eine hämolytische Anämie kann sich auch als Ikterus, Gallensteine oder isolierte Retikulozytose manifestieren.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

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