Hodgkin-Lymphom

Zusammenfassung

  • Definition:Maligne Erkrankung des lymphatischen Systems, die malignen Zellen stammen vorwiegend von B-Lymphozyten ab. Typischer histologischer Befund sind Hodgkin-Reed-Sternberg-Zellen umgeben von reaktiven Leukozyten.
  • Häufigkeit:Jährliche Inzidenz 2–3/100.000 Einwohner. Erkrankung kann in jedem Alter auftreten, Häufigkeitsgipfel zwischen 20. und 30. sowie über 65. Lebensjahr.
  • Symptome:In erster Linie nichtschmerzhafte Lymhknotenschwellung, v. a. zervikal und axillär. Dyspnoe, Husten, thorakaler Druck bei Mediastinaltumor. Bauchbeschwerden bei abdominellem Befall. Eventuell B-Symptomatik (Fieber, Nachtschweiß, Gewichtsverlust). 
  • Befunde:Vergrößerte Lymphknoten, Hepatosplenomegalie, Anämie.
  • Diagnostik:Lymphknotenbiopsie und -histologie entscheidend für Diagnose. Staging mit Rö-Thorax, CT, Knochenmarkbiopsie, evtl. PET.
  • Therapie:Im Allgemeinen mit kombinierter Chemo- und Strahlentherapie in kurativer Absicht. 

Allgemeine Informationen

Definition1

  • Maligne Erkrankung des lymphatischen Systems
  • Neoplastische Zellen in den meisten Fällen von B-Lymphozyten ableitbar
  • Charakteristikum: geringe Zahl maligner Hodgkin-Reed-Sternberg-Zellen umgeben von zahlreichen reaktiven Zellen (bystander cells)

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Nachsorge

Patienteninformation