Eisenmangelanämie

Eisenmangel ist die häufigste Ursache für Blutarmut (Anämie). Grund für eine Eisenmangelanämie sind oftmals Blutungen im Magen-Darm-Trakt. Bei Frauen kann ein Eisenmangel auch aufgrund von starken Menstruationsblutungen entstehen. Auch eine unzureichende Ernährung kann die Ursache sein.

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Fakten

  • Der Körper benötigt Eisen, um Hämoglobin (Hb) zu bilden, das für den Sauerstofftransport verantwortliche Protein im Blut.
  • Ein dauerhaft verminderter Eisenspiegel resultiert in einem erniedrigten Hb-Wert, einer sogenannten Anämie.
  • Klassische Symptome einer Anämie sind Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen und Ohrensausen.
  • Eine mögliche Ursache für Eisenmangel bei Frauen können starke Menstruationsblutungen sein.
  • Auch Blutungen im Magen-Darm-Trakt können einen Eisenmangel hervorrufen. Der Stuhlgang weist dann mitunter eine dunkle bis schwarze Färbung auf.

Was ist Eisenmangelanämie?

Eisenmangel bedeutet, dass die Eisenspeicher des Körpers leer sind. Der Körper benötigt Eisen für die Bildung von Hämoglobin (Hb), das für den Sauerstofftransport verantwortliche Protein im Blut. Hämoglobin ist der wichtigste Bestandteil der roten Blutkörperchen. Nur wenn genügend Eisen im Körper vorhanden ist, werden im Knochenmark ausreichend rote Blutkörperchen gebildet. In der Blutuntersuchung sind neben dem verringerten Hb-Wert niedrige Ferritin- und Transferrinwerte Anzeichen für einen Eisenmangel. In seltenen Fällen erfolgt die Diagnosestellung anhand der mikroskopischen Untersuchung eines Knochenmarkausstrichs.

Bislang liegen keine gesicherten Ergebnisse vor, ob ein Eisenmangel allein Symptome hervorrufen kann – die wissenschaftlichen Meinungen hierzu sind geteilt. Ein dauerhaft verminderter physiologischer Eisenspiegel resultiert in einem niedrigen Hb-Wert, einer sogenannten Anämie. Eine Anämie liegt vor, wenn die Hämoglobinkonzentration im Blut unter folgende alters- bzw. geschlechtsspezifische Werte absinkt:

  • 11 g/dl bei Schwangeren
  • 12 g/dl bei Frauen im gebährfähigen Alter
  • 13 g/dl bei Männern sowie bei Frauen nach der Menopause
  • Normwerte bei Kindern abhängig vom Alter.

Häufigkeit

Eisenmangel ist in der allgemeinmedizinischen Praxis die häufigste Ursache für eine Anämie. Etwa ein Zehntel der Frauen im gebährfähigen Alter in Industrieländern leidet unter Eisenmangel, laut einer Studie aus Großbritannien weisen sogar etwa 20% der jugendlichen Mädchen und der Frauen einen Eisenmangel auf. In Entwicklungsländern sind bis zu 50% der Kinder und Frauen betroffen.

Eisenaufnahme

Die Eisenaufnahme geschieht im oberen Teil des Dünndarms (Duodenum und oberes Jejunum). Lediglich 5–10 % des zugeführten Eisens werden im Darm eines gesunden Menschen resorbiert, um den Eisenspiegel stabil zu halten. Bei einer höheren Eisenzufuhr verringert sich die Resorption, sofern der Eisenspiegel ausbalanciert ist. Liegt ein Eisenmangel vor, kann sie jedoch um das Drei- bis Fünffache ansteigen.

Das Eisen, welches wir über die Nahrung zu uns nehmen, liegt in zwei Formen vor: als sogenanntes Häm-Eisen (zweiwertiges Eisen), das in tierischen Produkten wie Fleisch und Fisch vorkommt, und als Nicht-Häm-Eisen (dreiwertiges Eisen), das in pflanzlichen Lebensmitteln und in Milchprodukten enthalten ist. Das mit der Nahrung aufgenommene Eisen ist zum größten Teil dreiwertig. Damit es vom Dünndarm resorbiert werden kann, muss es von der Magensäure zu zweiwertigem Eisen reduziert werden; dieser Vorgang wird durch bestimmte Nahrungsmittel stimuliert (Ascorbinsäure=Vitamin C), während andere die Resorption hemmen (Vollkornprodukte bzw. Ballaststoffe, schwarzer Tee).

Ursachen

Eisen ist das wichtigste Element bei der Bildung von Hämoglobin, das für den Sauerstofftransport im Körper verantwortlich ist. Der Körper verliert ständig etwas Eisen. Der durchschnittliche Eisenverlust liegt pro Tag bei etwa 1 mg, was ungefähr 2 ml Blut entspricht Während der Menstruation verlieren Frauen deutlich mehr Eisen. Eine ausgewogene Ernährung enthält etwa 5 bis 15 mg Eisen täglich, von denen lediglich 10 % im Darm resorbiert werden. Wenn der Eisenbedarf des Körpers durch die Nahrungszufuhr nicht gedeckt wird, kommt es zu einem Eisenmangel.

Unausgewogene Ernährung und eine mangelhafte Eisenresorption im Darm sind allerdings selten die alleinigen Ursachen einer Eisenmangelanämie. Besonders häufig kommt es bei folgenden Gruppen zu einer Eisenmangelanämie:

  • Früh geborene und schlecht versorgte Säuglinge
  • Kleinkinder im Alter von ein bis fünf Jahren
  • Junge Mädchen nach Einsetzen der Menstruation oder Frauen mit sehr straker Menstruation
  • Schwangere
  • Frauen, die mittels Kupferspirale verhüten (gilt nicht für die Hormonspirale)
  • Blutspender
  • Patienten, die Medikamente mit erhöhtem Blutungsrisiko einnehmen müssen (Antirheumatika, Salicylate, Warfarin)
  • Patienten mit vollständiger Magenresektion (Gastrektomie)
  • Patienten mit Helicobacter-bacter-Infektion
  • Patienten mit Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) oder chronischen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa
  • Patienten mit einer Krebserkrankung im Magen-Darm-Trakt (betrifft vorwiegend Personen mittleren Alters und älter).

Symptome

Klassische Symptome einer Anämie sind Müdigkeit, verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen und Ohrensausen. Bei Personen mit Arteriosklerose in den Arterien des Herzmuskels oder im Bereich der Beine kann eine Anämie bei Belastung u. U. zu einer Verstärkung der Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) bzw. in den Beinen führen.

Eisenmangel kann auch durch Blutungen im Magen-Darm-Trakt hervorgerufen werden. Der Stuhlgang weist in diesen Fällen oft eine dunkle bis schwarze Färbung auf. Starke Menstruationsblutungen (Hypermenorrhö) zählen ebenfalls zu den möglichen Ursachen einer Eisenmangelanämie. Auch eine unausgewogene Ernährung kann Eisenmangel zur Folge haben; hiervon sind z.B. Veganer und Vegetarier gefährdet. Kinder und Jugendliche benötigen wegen des Wachstums vermehrt Eisen und können daher leicht einen Eisenmangel entwickeln; allein wohnende ältere Männer sind auch gefährdet, da diese sich oft einseitig ernähren.

Diagnostik

Eine gesicherte Diagnose nur anhand der Symptome und Beschwerdebilder ist bei Anämie nicht möglich. Das Vorliegen einer Anämie sollte bei entsprechenden Krankheitszeichen allerdings vor allem dann in Betracht gezogen werden, wenn der Betroffene zu einer der genannten Risikogruppen zählt. Anämische Patienten sind oftmals blass und fühlen sich abgeschlagen, Puls und Atemfrequenz sind erhöht. Die Zunge ist möglicherweise blass, mitunter sind auch die Mundwinkel entzündet. Einige Patienten haben auffällig brüchige Nägel.

Um die Ursache für den Eisenmangel zu ermitteln, ist oftmals eine Untersuchung des Magen-Darm-Trakts auf mögliche Tumoren, Hämorrhoiden oder Blutungen notwendig. Um schwache, für den Patienten nicht sichtbare Blutungen auszuschließen, ist eine Stuhlprobe vonnöten. Mittels eines einfachen Tests kann nachgewiesen werden, ob sich okkultes Blut im Stuhl befindet.

Bei ungewöhnlich starker Menstruationsblutung (Hypermenorrhoe) sowie bei postmenopausalen Blutungen sollte eine gynäkologische Untersuchung zur Abklärung der Blutungsursache erfolgen.

Zur Sicherung der Verdachtsdiagnose ist die Erstellung eines Blutbilds vonnöten. Dabei werden die Werte von Hämoglobin, roten und weißen Blutkörperchen, mittlere Größe der roten Blutkörperchen (MCV), Blutsenkungsgeschwindigkeit, MCV, Eisen, Ferritin und Transferrin bestimmt. Im Frühstadium zeigt sich die Eisenmangelanämie als erstes durch eine Abnahme des Speicherproteins Ferritin im Blut (Serum-Ferritin). Der Wert, der zuletzt auf einen Eisenmangel reagiert, ist jener für das freie Eisen im Blut (Serum-Eisen). Der MCV-Wert gibt Auskunft über die durchschnittliche Größe der roten Blutkörperchen; eine deutliche Abnahme zeigt sich hier erst, wenn die Erkrankung bereits weit fortgeschritten ist. Die mikroskopische Untersuchung eines Blutausstrichs kann u. U. weitere wichtige Informationen liefern. Hier zeigen sich bei Eisenmangel typischerweise wenige, sehr kleine rote Blutkörperchen (mikrozytäre Anämie). 

Therapie

Das primäre Behandlungsziel besteht in einer Normalisierung des Hämoglobinwerts und der Besserung der Symptome. Beruht der Eisenmangel auf einer Hypermenorrhoe, so sind oftmals mehrfache Behandlungen notwendig. Patienten mit Eisenmangelanämie sind angehalten, über die Nahrung und entsprechende Nahrungsergänzungsmittel z.B. Eisentabletten oder Eisensaft für eine ausreichende Eisenzufuhr zu sorgen.

Ferrosulfattabletten in einer täglichen Dosis von 100 mg stellen unter den Eisenpräparaten das Mittel der Wahl dar. Alternativ kommen Tabletten mit Eisen in Depot-Form infrage. Es wird empfohlen, die Eisentabletten zusammen mit Vitamin C (z. B. mit Orangensaft) einzunehmen, um die Eisenresorption zu erhöhen. Wenn andere Varianten der Eisensupplementation keine ausreichende Wirkung zeigen, ist auch eine intravenöse Eisenzufuhr möglich. Zu den üblichen Nebenwirkungen einer Behandlung mit Eisenpräparaten zählen Übelkeit, Magenschmerzen, Verstopfung oder Durchfall.

Bei einer Eisenzufuhr in Tablettenform sind die Nebenwirkungen abhängig von der jeweiligen Dosis. Eine Linderung der Beschwerden ist möglich, indem die Tabletteneinnahme zusammen mit einer Mahlzeit erfolgt und mit einer geringeren Dosis, eventuell verteilt auf mehrere Mahlzeiten, begonnen wird. Hohe Dosen (z. B. 200 mg Eisen/Tag) rufen bei den meisten Menschen Nebenwirkungen hervor und sind auch nicht notwendig, um einen Eisenmangel auszugleichen. Bei den meisten Patienten lassen die Nebenwirkungen im Laufe der Behandlung nach.

Prognose

Der Krankheitsverlauf ist abhängig von der zugrunde liegenden Erkrankung. Normalerweise lässt sich eine Eisenmangelanämie unkompliziert durch die Gabe zusätzlicher Eisenpräparate beheben. Eine nur mäßig ausgeprägte Eisenmangelanämie führt nur selten zu Komplikationen. Allerdings erhöht sich bei einem sehr niedrigen Hb-Wert (gravierende Anämie) bei älteren Patienten das Risiko für Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris und Herzinfarkte.

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Eisenmangelanämie. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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