Langerhans-Zell-Histiozytose

Bei der Histiozytose handelt es sich um einen Überschuss von bestimmten weißen Blutkörperchen, den sogenannten Histiozyten. Die Histiozyten verklumpen und können Haut, Knochen, Leber, Milz, Zahnfleisch, Lungen, Augen, Ohren bzw. das Zentralnervensystem angreifen.

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Fakten

  • Bei der Histiozytose handelt es sich um eine seltene Blutkrankheit, bei der ein Überschuss von bestimmten weißen Blutkörperchen, den sogenannten Histiozyten, auftritt.
  • Die Krankheit wird von einer Zellart, den sogenannten Langerhans-Zellen, hervorgerufen, die nach ihrem Entdecker benannt sind.
  • Die Ursache der Histiozytose ist weiterhin unbekannt, aber es handelt sich um eine Störung des Immunsystems.
  • Die Krankheit kann verschiedene Organe befallen, und das Krankheitsbild variiert dementsprechend. Die Organe, die am häufigsten betroffen sind, sind das Knochengewebe, die Haut und die Lunge.
  • Anzeichen der Krankheit können Hautausschlag, Schweratmigkeit, Durst (Polydipsie) und erhöhte Urinausscheidung (Polyurie) sein.
  • Die Therapie umfasst drei Hauptmethoden: chirurgischer Eingriff, medikamentöse Behandlung und Bestrahlung.

Was ist die Langerhans-Zell-Histiozytose?

Bei der Histiozytose handelt es sich um eine seltene Blutkrankheit, bei der ein Überschuss von bestimmten weißen Blutkörperchen, den sogenannten Histiozyten, auftritt. Die Histiozyten verklumpen und können Haut, Knochen, Leber, Milz, Zahnfleisch, Lungen, Augen, Ohren bzw. das Zentralnervensystem angreifen. Das Erscheinungsbild der Krankheit kann variieren. Es kann beispielsweise ein klar definierter Bereich betroffen sein, z. B. ein Knochen (oft der Kopf), wobei sich die Symptome von selbst zurückbilden können. In anderen Fällen kann die Krankheit mehrere Organe angreifen und chronisch verlaufen. Es kommt zu einer zunehmenden Verschlimmerung und großen Schäden. Manchmal ist die Krankheit lebensbedrohlich.

Die Krankheit wird von einer Zellart, den sogenannten Langerhans-Zellen, hervorgerufen, die nach ihrem Entdecker benannt sind. Die Histiozytose ähnelt in vielerlei Hinsicht einer Krebserkrankung und wird darum meist von Krebsspezialisten (Onkologen) mit Zellgiften und Bestrahlung behandelt. Im Gegensatz zu Krebserkrankungen heilt die Histiozytose manchmal allerdings von selbst und ohne Therapie aus. Aus diesem Grund sind sich die Forscher uneinig, ob es sich um eine Tumorerkrankung oder eine Entzündungserkrankung handelt.

Die Langerhans-Zell-Histiozytose ist eine sehr seltene Krankheit. Mehr als 70 % der Patienten sind Kinder, aber auch Erwachsene können betroffen sein. Nach Schätzungen kommen jährlich ca. 3 bis 5 neue Fälle auf 1 Million Kinder, das entspricht ungefähr 40-50 neuen Fällen pro Jahr.

Verschiedene Arten

Die Histiozytose unterteilt sich in drei Hauptarten: die Langerhans-Zell-Histiozytose, die hämophagozytische Lymphohistiozytose und eine bösartige Form der Histiozytose. Die Langerhans-Zell-Histiozytose wird dabei weiter in unisystemisch (ein Organ ist betroffen) und multisystemisch (mehrere Organe sind betroffen) unterteilt. Es haben sich bestimmte Unterarten der Langerhans-Zell-Histiozytose herausgebildet:

  • Histiozytose X – ist die alte Sammelbezeichnung für die Gruppe der Histiozytosen. Dabei bedeutet das „X“, dass der Krankheitsmechanismus unbekannt war, aber heute weiß man, dass die Krankheit von den Langerhans-Zellen ausgeht.
  • Eosinophiles Granulom – in der Regel handelt es sich um vereinzelte, krankhafte Veränderungen der Knochen.
  • Abt-Letterer-Siwe-Krankheit – eine akute, ansteigende und oft tödlich verlaufende Krankheit, die mehrere Organe betrifft und vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern auftritt.
  • Hand-Schüller-Christian-Krankheit – mehrere Organe sind betroffen, es kommt zu folgenden Symptomen und Beschwerdebildern: hervortretende Augen (Exophthalmus), Knochenbefall sowie Durst und hohe Urinausscheidung (Diabetes insipidus).

Da die Krankheit verschiedene Organe befallen kann, variiert das Krankheitsbild dementsprechend. Die Organe, die am häufigsten betroffen sind, sind das Knochengewebe, die Haut und die Lunge. Das Zentralnervensystem (vor allem das Gehirn) kann als Teil der multisystemischen Form angegriffen werden oder das einzig betroffene Organ sein.

Ursache

Die Ursache der Krankheit ist weiterhin unbekannt, aber es handelt sich um eine Störung des Immunsystems. Ob es sich um einen Tumor oder eine Entzündung handelt, können die Forscher nicht mit Sicherheit sagen. Handelt es sich um einen Tumor, weist vieles auf eine gutartige Form hin.

Diagnostik

Die Krankengeschichte des Patienten und die Befunde aufgrund der ärztlichen Untersuchung sind für die richtige Diagnose ausschlaggebend. Aber da die Krankheit sehr selten ist und sich über viele Jahre hinweg entwickeln kann, wird mitunter über längere Zeit keine Diagnose gestellt.

Bei Kindern treten oft Veränderungen in Haut, Lunge, Knochen, Lymphdrüsen, Knochenmark, Leber, Milz, Verdauungskanal, Hormondrüsen und dem Zentralnervensystem auf. Bei Erwachsenen treten die Veränderungen meist in Haut, Lunge, Knochen und dem Zentralnervensystem auf.

Die häufigsten Anzeichen der Krankheit sind Hautausschlag, Atemnot, Durst (Polydipsie), erhöhte Urinausscheidung (Polyurie), Knochenschmerzen, Veränderungen der Lymphdrüsen, Gewichtsabnahme, Fieber, Zahnfleischbeschwerden, Ohrenentzündungen, Gleichgewichts- und Gedächtnisstörungen sowie Sehstörungen.

Diabetes insipidus

Bei Patienten mit der Langerhans-Zell-Histiozytose ist Diabetes insipidus ein relativ häufig auftretendes Krankheitsbild. Dieser Zustand wird aufgrund der Schädigung des Hormonzentrums im Gehirn (Hypothalamus und Hypophyse) verursacht. Die Ausschüttung des Hormons, das den Flüssigkeitsumsatz im Körper steuert, ist herabgesetzt, das heißt, die Nieren scheiden ungewöhnlich viel Urin aus. Durch den großen Flüssigkeitsverlust entsteht wiederum Durst. Personen mit Diabetes insipidus trinken darum oft 5 bis 20 Liter Flüssigkeit am Tag (und in der Nacht) und scheiden die entsprechende Menge Urin aus.

Viel Durst und erhöhte Wasserausscheidung sind oft die ersten Anzeichen, die bei vielen Patienten bereits im Kindheitsalter auftreten, aber meist erst als Ursache der Langerhans-Zell-Histiozytose erkannt werden, wenn andere Symptome auftreten. Eine Studie hat gezeigt, dass bei 15 % der Patienten mit einem vermuteten isolierten Diabetes insipidus später Langerhans-Zell-Histiozytose diagnostiziert wurde. In einer Studie an Kindern und Erwachsenen waren bei 42 von 44 Patienten auch andere Organe betroffen – meist Knochen (68 %), Haut (57 %), Lunge (39 %) und Lymphdrüsen (18 %).

Weitere Diagnostik

Die Untersuchung von Patienten auf die Langerhans-Zell-Histiozytose ist umfangreich. Unter anderem sind viele verschiedene Blutuntersuchungen notwendig, um Blut, Hormonwerte, Leber- und Nierenfunktion und das Immunsystem zu analysieren. Wird Diabetes insipidus vermutet, muss der Patient einen sogenannten Durstversuch durchführen. Der Patient muss seine Flüssigkeitsaufnahme 24 Stunden lang auf ein Minimum beschränken. Danach wird eine Urinprobe entnommen. Bei Diabetes insipidus können die Nieren den Urin aufgrund einer zu niedrigen Menge des Hormons, das den Nieren die Information zur Begrenzung der Urinausscheidung übermittelt, nicht konzentrieren, das heißt, den Urin nicht speichern.

Durch eine bildgebende Darstellung des Gehirns (Computertomografie und Magnetresonanztomografie), der Lunge und Bauchhöhle sowie ein Röntgenbild und eine Szintigrafie (nuklearmedizinische Untersuchung) der Knochen wird eine mögliche Knochenerkrankung festgestellt. Die endgültige Diagnose wird mit einer Gewebeprobe (Biopsie) des betroffenen Gewebes gestellt. Eine mikroskopische Untersuchung dieses Gewebes kann zur korrekten Diagnose führen. Da es sich aber um eine seltene Krankheit handelt, muss der Mitarbeiter, der die Probe unter dem Mikroskop untersucht, die Krankheit kennen und Erfahrung bei der Beurteilung eventueller Veränderungen haben. Langerhans-Zellen werden mit bestimmten Färbemethoden sichtbar gemacht.

Therapie

Da die Krankheit sehr selten ist, gibt es nur beschränkte Forschungsergebnisse zur besten Therapiemöglichkeit. Aber aufgrund ihrer Erfahrung wissen die Ärzte heute relativ gut, welche Behandlung bei den verschiedenen Ausprägungen der Krankheit hilft. Die Therapie umfasst drei Hauptmethoden: chirurgischer Eingriff, medikamentöse Behandlung und Bestrahlung.

Ein chirurgischer Eingriff setzt voraus, dass die krankhaften Veränderungen „weggeschnitten“ werden können. Bei großflächigen Veränderungen und bei den meisten Veränderungen im Gehirn ist ein chirurgischer Eingriff ausgeschlossen.

Die medikamentöse Behandlung wird mit Kortison und bestimmten Medikamenten, die das Zellwachstum hemmen, durchgeführt. Die Wahl des Präparats hängt vom Ort und der Ausbreitung der krankhaften Veränderungen ab. Es gibt viele mögliche Medikamente, die das Zellwachstum hemmen, aber dank moderner Forschung weiß man heute, welche Therapie am besten anschlägt.

Eine Bestrahlung zeigt in vielen Fällen eine gute Wirkung. Aber auch hier beurteilt der Arzt kritisch, ob der Nutzen in einem angemessenen Verhältnis zu den Nachteilen dieser Therapieform steht. Unter bestimmten Umständen wird die Bestrahlung mit Medikamenten, die das Zellwachstum hemmen, kombiniert.

Prognose

Die Prognose ist durchgehend gut. Aber je jünger das Kind ist, umso größer ist das Risiko, dass das Kind stirbt. Insgesamt überleben 80 % der Kinder. Die Prognose hängt vor allem von der Anzahl der betroffenen Organe und dem Grad der Funktionsverschlechterung der jeweiligen Organe ab.

Bei Patienten mit Diabetes insipidus wird meist keine Verbesserung der Hormonstörung erreicht. Aber der Zustand kann trotz allem mit der regelmäßigen Einnahme von Tabletten (Desmopressin) behandelt werden, die das Hormon enthalten, das das Gehirn zu wenig produziert.

Verlauf

Die Langerhans-Zell-Histiozytose schlägt gut auf die Therapie an – die meisten Patienten werden wieder gesund. Dennoch besteht die Gefahr eines Rückfalls und eines erneuten Auftretens der Gesundheitsstörungen. Darum ist es wichtig, dass die Patienten mit dieser Diagnose regelmäßige Kontrolltermine wahrnehmen. Anfangs erfolgen die Kontrollen mehrmals im Jahr, aber später werden sie nur noch jährlich durchgeführt.

Sind nur Veränderungen im Knochengewebe aufgetreten, wird eine halbjährliche Kontrolle über drei Jahre empfohlen. Zeigen sich innerhalb eines Jahres keine krankhaften Veränderungen mehr, besteht nur ein sehr geringes Risiko, dass später neue Schädigungen auftreten. Der Patient gilt mit anderen Worten als geheilt.

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Philipp Ollenschläger, Medizinjournalist, Köln
  • Günter Ollenschläger, Prof. Dr. Dr. med., Internist, Uniklinikum Köln

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Langerhans-Zell-Histiozytose. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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