Diabetische Retinopathie

Diabetische Retinopathie

  • Definition:Die diabetische Retinopathie zählt zu den mikrovaskulären Komplikationen des Diabetes mellitus. Der Sehverlust beruht auf pathologisch gesteigerter Kapillarpermeabilität und progressivem Kapillarverschluss mit Ischämie und Gefäßproliferation mit den Spätfolgen Glaskörperblutung, traktive Netzhautablösung und neovaskuläres Glaukom.
  • Häufigkeit:Prävalenz bei Patienten mit Typ-2-Diabetes: 9–16 %, Typ-1-Diabetes: 24–27 %. 0,2–0,5 % der Menschen mit Diabetes sind erblindet.
  • Symptome:Wenige Symptome im frühen Krankheitsverlauf. Im Allgemeinen schleichender Sehverlust, manchmal plötzlicher (z. B. bei Glaskörperblutungen). Proliferative Retinopathie: Gefäßneubildung mit Penetration in den Glaskörper und Blutungen, traktive Netzhautablösungen.
  • Befunde:Mikroaneurysmen, Blutungen, harte Exsudate, Retinaödeme, Makulaödem.
  • Diagnostik:Risikobezogenes Screening beim Augenarzt.
  • Therapie:Primär bestmögliche Diabetes-Kontrolle und Behandlung einer evtl. Hypertonie. Stadiengerechte Behandlung durch den Augenarzt, Lasertherapie, ggf. intravitreale Applikation von Medikamenten.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Die diabetische Retinopathie (DR) zählt zu den mikrovaskulären Komplikationen des Diabetes mellitus.1-2
  • Der Sehverlust (Visusminderung oder Verschlechterung einer anderen Sehfunktion) als wesentliche Folge der diabetischer Retinopathie beruht auf den folgenden Gefäßveränderungen:1
    • pathologisch gesteigerte Kapillarpermeabilität
    • progressiver Kapillarverschluss mit Ischämie und Gefäßproliferation (ungeordnete retinale Gefäßneubildung) mit den Spätfolgen Glaskörperblutung, traktive Netzhautablösung und neovaskuläres Glaukom.
  • Ziel der Behandlung ist das Vermeiden und die Reduzierung eines für den Patienten spürbaren Sehverlustes.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

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