Typ-2-Diabetes: Ist Prävention möglich?

Allgemeines zum Typ-2-Diabetes

  • Typ-2-Diabetes ist in der Regel mit Übergewicht bzw. Adipositas assoziiert.1-3
  • Die Häufigkeit des Typ-2-Diabetes hat in den letzten Jahrzehnten zugenommen. 
    • Obwohl ein wesentlicher Anteil der Erhöhung dem Bevölkerungswachstum und der steigenden Zahl älterer Menschen geschuldet ist, gibt es auch einen tatsächlichen Anstieg in der jüngeren Altersgruppe.2
    • Gründe für den Anstieg sind u. a., dass die Bevölkerung immer weniger körperlich aktiv ist und sich häufiger ungesund ernährt.
    • Eine wichtige Rolle spielt zudem der sozioökonomische Status (siehe den Abschnitt Daten zum Diabetes aus Deutschland).
    • Weitere Gründe für die Zunahme an Diabetesfällen, die weniger zu tun hat mit der Erkrankung an sich als mit der Herabsetzung diagnostischer Grenzwerte und mit dem häufigeren Stellen der Diagnose (z. B. im Rahmen von DMP-Programmen), werden im Artikel Typ-2-Diabetes diskutiert.
  • Aus hausärztlicher Sicht stellt sich neben den Therapieoptionen vor allem auch die Frage nach einer möglichen Prävention des Diabetes sowie seiner makro- und mikrovaskulären Folgeerkrankungen.3
    • Ein frühzeitig diagnostizierter Typ-2-Diabetes kann mit konsequent durchgeführten Lebensstilinterventionen, wie vermehrter Bewegung und Ernährungsumstellung, in langfristige Remission gebracht werden.4
    • Siehe hierzu auch Primärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen. Bislang konnte allerdings nicht belegt werden, dass die Prävention eines Diabetes auch vor kardiovaskulären Krankheiten schützt.

Daten zum Diabetes in Deutschland

Interventionsstudien zu Lebensstilveränderungen

Interpretation und Auswirkung auf die diabetischen Folgeerkrankungen 

Bedeutung von körperlicher Aktivität

Bedeutung der Ernährung

Was ist zu tun? Verhaltens- und Verhältnisprävention

Kardiovaskuläre Primärprävention beim Diabetes