Hypothyreose

Zusammenfassung

  • Definition: Eine Erkrankung, bei der eine herabgesetzte Sekretion von FT4 und FT3 aus der Schilddrüse und eine erhöhte TSH-Produktion in der Hypophyse vorliegen (primäre Hypothyreose).
  • Häufigkeit: Die Prävalenz liegt in Deutschland bei ca. 0,25–1 %. Frauen sind 5-mal häufiger betroffen.
  • Symptome: Die Symptome sind zu Beginn vage und diffus, werden im weiteren Verlauf jedoch charakteristischer und umfassen Müdigkeit, Kälteintoleranz, Trägheit, Obstipation und trockenes und dünnes Haar.
  • Befunde: Im frühen Stadium liegen kaum klinische Befunde vor. Später können eine psychomotorische Trägheit, trockene Haut, trockenes Haar, verlangsamte Reflexe und ein langsamer Puls festgestellt werden.
  • Diagnostik: In der Blutuntersuchung zeigen sich ein erniedrigtes FT4 und ein erhöhtes TSH.
  • Therapie: Hormon-Substitution

Allgemeine Informationen

Definition

  • Bei der Hypothyreose handelt es sich um eine Erkrankung, bei der die Sekretion von FT4 und FT3 sowie die Konzentration dieser Hormone im Blut herabgesetzt sind.1-2
  • Das klinische Spektrum ist breit und reicht von Fällen mit schwerem Myxödem (sehr selten) bis hin zu Patienten mit leichten klinischen Symptomen (häufiger). Die Diagnose beruht hauptsächlich auf Labortests. Im weiteren Krankheitsverlauf zeigen sich jedoch charakteristische Symptome.
  • Informationen zur subklinischen (latenten) Hypothyreose
  • Kretinismus3
    • Dabei handelt es sich um ein Syndrom, das durch mentale Retardierung, Taubheit, Minderwuchs und typische Gesichtsdeformierungen gekennzeichnet ist, und das bei Kindern mit unbehandelter angeborener Hypothyreose auftritt.4
    • Diese Kinder werden in Deutschland beim Neugeborenen-Screening anhand einer TSH-Bestimmung identifiziert.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen