Diabetes und Nierenschäden

Bei insgesamt 5–15 % aller Patienten mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes treten Nierenschäden als Spätfolge der Erkrankung auf. Es gibt jedoch verschiedene Maßnahmen, das Risiko für Nierenschäden zu verringern.

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Was sind Nierenschäden bei Diabetes?

Es gibt zwei Typen von Diabetes: Typ-1-Diabetes tritt meist bei jungen Menschen auf und muss mit Insulin behandelt werden. Typ-2-Diabetes tritt in der Regel erst im Erwachsenenalter auf und muss nur selten mit Insulin behandelt werden. Stattdessen kommen hier bestimmte Medikamente als Tabletten zum Einsatz. Bei beiden Typen kann es mit der Zeit zu einer Schädigung der kleinen Blutgefäße kommen. Aufgrund der dadurch bedingten Durchblutungsstörungen können sich bei Menschen, die an Diabetes leiden, im Verlauf Sehstörungen, Neuropathien (Störungen der Nervenfunktion) und Nierenschäden entwickeln. Darüber hinaus besteht bei diesen Personen ein höheres Risiko von Bluthochdruck und damit auch Herzgefäßerkrankungen.

In der Fachsprache werden Nierenschäden aufgrund von Diabetes als diabetische Nephropathie bezeichnet. Die Erkrankung äußert sich durch eine erhöhte Ausscheidung von Eiweiß (Albumin) im Urin bei Menschen mit Diabetes (es sei denn, diese leiden an einer anderen Nierenerkrankung). Dies wird als Albuminurie oder allgemeiner als Proteinurie bezeichnet. Sind bereits Nierenschäden durch Diabetes nachweisbar, bestehen meist auch schon Augenkomplikationen (diabetische Retinopathie) und Bluthochdruck.

Die durch Diabetes verursachte Nierenschädigung tritt erst nach einiger Zeit auf und verschlechtert sich dann bei vielen mehr oder weniger rasch. Erstes Zeichen für eine Nierenschädigung ist die sog. Mikroalbuminurie, also ein geringfügig erhöhter Eiweißwert (Albumin) im Urin. Dies deutet darauf hin, dass die Nieren ihre normale Aufgabe, nämlich Eiweiß aus dem Blut zurückzuhalten und nicht in zu großer Menge auszuscheiden, nicht mehr zu 100 % ausüben können. Es geht also mehr Eiweiß als gewünscht über die Nieren verloren. Nimmt dieser Verlust zu, steigt also der Eiweiß- bzw. Albuminwert im Urin noch weiter über einen bestimmten Grenzwert an, bezeichnen Ärzte dies als Makroalbuminurie.

Die Mikro- oder Makroalbuminurie selbst bemerken Patienten nicht, denn der Eiweißverlust verursacht bis zu einem gewissen Grad keine Beschwerden. Ist die Nierenfunktion jedoch so stark beeinträchtigt, dass eine Makroalbuminurie vorliegt, dann liegen bei dem/der Betroffenen meist bereits andere, ebenfalls durch den Diabetes bedingte Symptome vor. Solche Folgeschäden lassen sich durch eine sorgfältige, genaue Therapie des Diabetes in gewissem Ausmaß vorbeugen bzw. hinauszögern; aber auch trotz korrekter Therapie erleiden viele Menschen mit Diabetes im Laufe ihres Lebens verschiedene Begleitsymptome.

Häufigkeit

In der Gruppe der Patienten, die wegen eines Nierenversagens auf eine Nierentransplantation warten, ist Diabetes die häufigste Ursache für die chronische Nierenerkrankung. Durchschnittlich 15 % der Menschen mit Typ-1-Diabetes entwickeln eine diabetische Nephropathie; unter denjenigen mit optimaler Therapie sind es < 10 % in den 20 Jahren nach Diagnosestellung. Wird ein Typ-1-Diabetes bei einem Kleinkind (< 5 Jahre) diagnostiziert, ist das Risiko für eine Nephropathie eher geringer. Von den Personen, die an Typ-2-Diabetes leiden, weisen etwa 10 % im Verlauf eine Nierenschädigung auf.

Insgesamt lässt sich also im Verlauf bei 5–15 % aller Patienten mit Diabetes eine diabetische Nephropathie feststellen. (Anmerkung: Eine Nierenschädigung mit Albuminurie kann neben dem Diabetes viele verschiedene andere Ursachen haben).  

Ursachen

Die Mikroalbuminurie kann sich mit der Zeit zu einer Makroalbuminurie entwickeln. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Mit der richtigen Therapie normalisiert sich die Nierenfunktion bei einigen Patienten sogar in einigen Fällen wieder. Momentan wird davon ausgegangen, dass bei 30–45 % der Patienten mit Mikroalbuminurie ein Übergang zur Makroalbuminurie innerhalb von 10 Jahren stattfindet. Dieser Prozentsatz ist niedriger als früher, was sicher an den besseren Therapiemöglichkeiten liegt.

Die Diabeteserkrankung führt mit den Jahren zu Schädigungen der kleinen Blutgefäße im gesamten Körper und damit auch in den Nieren. Dadurch verschlechtert sich die Funktion der Nierenregionen, die das Blut filtern (Glomeruli und Nephrone). Die verschlechterte Nierenfunktion führt zu einer höheren Ausscheidung des Eiweißes Albumin im Urin. Dies ist leicht durch eine Untersuchung des Urins nachzuweisen. Nierenschäden bei Diabetes häufen sich, je länger die Patientin oder der Patient an Diabetes erkrankt ist. Eine schlechte Kontrolle des Blutzuckerspiegels und erbliche Faktoren scheinen aber auch eine Rolle zu spielen. Bluthochdruck, Rauchen, hohe Cholesterinwerte und die Ernährung sind ebenfalls Risikofaktoren.

Diagnostik

Die Diagnose wird durch den Nachweis von Albumin im Urin gestellt. Eine Urinuntersuchung kann jederzeit durchgeführt werden. Urinuntersuchungen über einen Zeitraum von 24 Stunden sind nicht mehr unbedingt nötig, um eine Albuminurie festzustellen. Herkömmliche Teststreifen, die in der Arztpraxis oder zu Hause verwendet werden können, weisen Albumin in recht grober Größenordnung nach. Zeigt der Test keine Albuminurie, können über einen anderen Test manchmal trotzdem kleinere Mengen Albumin im Urin nachgewiesen werden (Mikroalbuminurie). Es ist v. a. bei Typ-1-Diabetes wichtig, die Mikroalbuminurie möglichst frühzeitig festzustellen, damit die Therapie darauf ausgerichtet werden kann und sich der Nierenschaden nicht verschlimmert. Zudem steigt bei bestehender Mikroalbuminurie auch das Risiko für Herz-Gefäß-Krankheiten an, sodass vermehrt auf eine effektive Kontrolle von BluthochdruckBlutfettwerten, ggf. Übergewicht etc. geachtet werden sollte. 

Menschen, die an Typ-1-Diabetes leiden, sollten sich daher jährlich auf Mikroalbuminurie untersuchen lassen; bei Typ-2-Diabetes ist laut vieler Experten eine regelmäßige routinemäßige Untersuchung nicht notwendig, solange die Diabetestherapie gut eingestellt ist. 

Die jährliche Urinkontrolle auf Mikroalbuminurie darf bei folgenden Erkrankungen nicht durchgeführt werden, da es dann zu falschen Werten kommen kann: Harnwegsinfekt, Blut im Urin, akutes Fieber, nach starker körperlicher Anstrengung, bei kurzfristig sehr hohem Blutzucker, unkontrolliertem Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz. In diesen Fällen kann der Test erhöhte Albuminwerte ergeben, die durch eine vorübergehende Erhöhung der Eiweißmenge im Urin und nicht durch Nierenschäden verursacht werden.

Da es auch vorkommen kann, dass sich eine Nierenschädigung entwickelt, obwohl die Albuminwerte im Urin noch normal sind, wird Patienten mit Diabetes empfohlen, regelmäßig auch einen anderen Nierenwert bestimmen zu lassen: die glomeruläre Filtratrionsrate (GFR). Aus diesem Wert lässt sich ganz unabhängig von der Albuminausscheidung erkennen, wie funktionstüchtig die Nieren sind.

Beurteilung des allgemeinen Gesundheitszustands

Da Nierenschäden nur eine von vielen Komplikationen bei Diabetes sein können, wird der Arzt/die Ärztin Sie bei der jährlichen Kontrolle gründlich untersuchen. Informieren Sie die behandelnden Ärzte, wenn Sie unter Sehstörungen, Taubheitsgefühl in Füßen oder Händen, Schmerzen in der Brust bei Anstrengung oder Schmerzen in den Beinen nach längeren Spaziergängen leiden.

Bei der ärztlichen Untersuchung werden Blutdruck, Herz, Lunge, Durchblutung in den Beinen und eventuell die Augen (meist durch eine Augenärztin/einen Augenarzt) kontrolliert.

Neben dem Urin wird auch das Blut untersucht. Dabei werden der Blutzucker, Langzeitblutzucker (HbA1c), die Nierenfunktion und der Cholesterinwert gemessen.

Überweisung an einen Spezialisten

Um die Nierenfunktion genauer zu beurteilen bzw. dann, wenn es Anzeichen für eine Nierenfunktionsstörung bzw. Nephropathie gibt, ist es oft sinnvoll, sich von einem Spezialisten (Nephrologen) untersuchen zu lassen. Durch genauere Blut- und Urintests sowie evtl. weitere Untersuchungen lässt sich klären, wie stark die Nieren bereits beeinträchtigt sind und in welchem Ausmaß auch Augen und periphere Nerven betroffen sind. Außerdem ist es wichtig zu klären, ob evtl. noch eine andere Nierenkrankheit vorliegt oder der Diabetes alleinige Ursache der Nierenfunktionsstörung ist.

Vorbeugende Therapie

Die Therapie zielt darauf ab, Nierenschäden vorzubeugen. Ist eine Mikroalbuminurie aufgetreten, muss verhindert werden, dass sich daraus eine Makroalbuminurie oder diabetische Nephropathie entwickelt.

Einer diabetischen Nephropathie kann durch die Behandlung der bekannten Risikofaktoren, die auch für Herzgefäßerkrankungen gelten, vorgebeugt werden. Diese Risikofaktoren sind: ein hoher Blutzuckerspiegel, Bluthochdruck, Rauchen und ein hoher Cholesterinwert.

Durch die Kontrolle des Blutzuckers soll der Langzeitblutzucker (HbA1c) zwischen 6,5 % und 7,5 % liegen; in Einzelfällen auch etwas höher. Der Blutdruck sollte nicht höher als 140/80 mmHg betragen. Es hat sich gezeigt, dass eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks eine sehr wichtige Maßnahme bei der Therapie ist. Um die Nieren nicht zu belasten, sollten nierenschädigende Medikamente, v. a. übliche Schmerzmittel (NSAR, z. B. Diclofenac) sowie häufiges Röntgen mit Röntgenkontrastmittel vermieden werden. Auch Harnwegsinfekten sollte vorgebeugt werden.

Durch die vorbeugende Therapie soll die Entstehung einer Mikroalbuminurie bzw. die Entwicklung zu einer Makroalbuminurie verhindert werden. Darüber hinaus wird die Sterblichkeit aufgrund von Herzgefäßerkrankungen bei Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes gesenkt, wenn Blutdruck und Blutfettwerte im Normbereich liegen. Wichtig sind zudem ausgewogene Ernährung, Normalgewicht, regelmäßige körperliche Bewegung und Rauchverzicht.

Therapie

Eine weitere Verschlechterung der Nierenfunktion bei Patienten mit Makroalbuminurie und das Auftreten von Herzgefäßerkrankungen sollen durch die Therapie verhindert werden. Die Therapie umfasst dieselben Maßnahmen, die zur Vorbeugung von Nierenschäden eingesetzt werden. Allerdings werden dann mehrere Therapien gleichzeitig und in einer höheren Intensität angewandt.

Dabei steht die intensive Kontrolle und Behandlung des Blutzuckers und Blutdrucks im Mittelpunkt. Je nachdem, ob bereits eine leichte Nierenschädigung besteht oder nicht, wird der Arzt oder die Ärztin bestimmte Wirkstoffe aus der Gruppe der Medikamente gegen Diabetes und Bluthochdruck auswählen. Meist werden auch Tabletten verschrieben, um den Cholesterinwert zu senken. Bei dieser Therapie müssen Sie manchmal drei, vier oder noch mehr Medikamente gleichzeitig einnehmen. Ein wichtiger Teil der Therapie ist, dass Sie mit dem Rauchen aufhören. 

Sie sollten auch auf gute Ernährung achten. Die Eiweißzufuhr sollte nicht zu hoch sein, muss aber auch nicht extrem niedrig sein; ein Richtwert sind 0,8 g pro kg Körpergewicht. Sie können Sie hier von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin oder auch von einer Ernährungsfachkraft beraten lassen.

Prognose

Das Wichtigste ist, (weiteren) Nierenschäden vorzubeugen. Wurde eine Mikroalbuminurie festgestellt, kann mit der richtigen und intensiven Therapie häufig verhindert werden, dass Nierenschäden entstehen. Sind bereits Nierenschäden aufgetreten, können mit einer intensiven Therapie die Entwicklung verlangsamt und Komplikationen verhindert werden. Trotz all solcher Maßnahmen benötigen manche Menschen, die an Diabetes leiden, im Verlauf ihres Lebens aufgrund eines Nierenversagens eine Dialyse bzw. Nierentransplantation.

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Diabetische Nephropathie. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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