Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)

Hyperthyreose ist der medizinische Fachbegriff für eine Erkrankung des Hormonsystems, bei der es zu einer Überproduktion der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) kommt.

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Fakten

  • Hyperthyreose ist der medizinische Fachbegriff für eine endokrine Erkrankung, bei der es zu einer Überproduktion der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) kommt.
  • Eine Schilddrüsenüberfunktion kann eine Reihe von Beschwerden mit sich bringen: Herzrasen, Hyperaktivität, Müdigkeit, Muskelschwäche, Nervosität, Reizbarkeit, Wärmeunverträglichkeit mit erhöhter Schweißneigung, manchmal Hervortreten der Augen, vergrößerte Schilddrüse, Zittern, eine erhöhte Stuhlfrequenz bis hin zum Durchfall, beschleunigten Puls und Bluthochdruck.
  • Eine familiäre Häufung kommt vor, eine bestimmte Form der Schilddrüsenüberfunktion (Morbus Basedow) kann mit anderen Autoimmunerkrankungen im Zusammenhang stehen.
  • Die häufigste Ursache einer Schilddrüsenüberfunktion bei jüngeren Menschen ist der Morbus Basedow (60–80 %). Bei älteren Menschen überwiegen sogenannte autonome Adenome, d.h. hormonproduzierende Schilddrüsenknoten.
  • Die Hyperthyreose kann medikamentös, mit radioaktiven Substanzen (Radiojodtherapie) oder mittels Operation behandelt werden. Mit einer Behandlung kann die Erkrankung gut kontrolliert werden.  

Was ist eine Hyperthyreose?

Schilddrüse
Schilddrüse

Eine Hyperthyreose ist der medizinische Fachbegriff für eine endokrine Erkrankung, bei der es zu einer Überproduktion der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) kommt. Eine vermehrte Produktion von T4 und / oder T3 hat eine Beschleunigung des Stoffwechsels zur Folge und kann zu einer Reihe von Beschwerden führen wie:

  • Herzrasen und Hyperaktivität
  • Müdigkeit und Muskelschwäche
  • Nervosität und Gereiztheit
  • Gewichtsverlust trotz großen Appetits
  • Wärmeunverträglichkeit mit erhöhter Schweißneigung
  • erhöhte Stuhlfrequenz bis hin zum Durchfall
  • Störungen im Menstruationszyklus
  • Hervortreten der Augen (Exophthalmus) - nur beim M. Basedow
  • warme, feuchte Haut
  • beschleunigter Puls und Bluthochdruck
  • Zittern
  • Struma (Vergrößerung der Schilddrüse).

Die Hyperthyreose ist eine recht häufige Erkrankung, in Deutschland sind geschätzt 0,6% der Menschen betroffen. Frauen erkranken häufiger.

Die Ursachen für eine Hyperthyreose sind vielfältig, bei Menschen im mittleren und jüngeren Alter ist meist der M. Basedow verantwortlich, in höherem Alter sind hormonproduzierende Schilddrüsenknoten häufiger. Insgesamt, über alle Altersgruppen betrachtet, ist der Morbus Basedow die häufigste Ursache einer Schilddrüsenüberfunktion.

Ursache

Die häufigste Ursache einer Schilddrüsenüberfunktion bei jüngeren Menschen ist der Morbus Basedow (60–80 %). Dabei bildet der Körper Antikörper (TRAK), die dem Hypophysenhormon TSH ähneln, welches beim gesunden Menschen die Produktion der Schilddrüsenhormone T4 und T3 stimuliert. Es kommt zu einer erhöhten Konzentration der genannten Hormone im Blut. Der Morbus Basedow zählt zu den sogenannten Autoimmunerkrankungen, bei denen die Ursache zur Bildung dieser Antikörper unbekannt ist. Die Schilddrüse ist normalerweise diffus vergrößert. Bei einem Viertel der Patienten besteht ein gleichzeitig ein Exophthalmus (Hervortreten der Augen). Eine familiäre Häufung kommt vor, sie kann mit anderen Autoimmunerkrankungen im Zusammenhang stehen.

Eine schwach ausgeprägte Hyperthyreose kann auf einer akuten Entzündung der Schilddrüse, einer Thyreoiditis, beruhen. Es existieren verschiedene Varianten der Thyreoiditis.

So kann es im Anschluss an eine Entbindung zu einer sogenannten Postpartum-Thyreoiditis (PPT) kommen. Diese tritt oftmals zwei bis vier Monate nach der Entbindung auf. Die Überfunktion ist oftmals schwach ausgeprägt und von vorübergehender Natur; ehe sich die Schilddrüsenfunktion wieder normalisiert, kann es auch zu einer kurzzeitigen Unterfunktion (Hypothyreose) kommen. Bei 70 % der Patienten mit PPT liegt eine familiäre Häufung vor oder es finden sich Antikörper gegen ein spezifisches Schilddrüsenenzym (Anti-TPO).

Bei der sogenannten Hashimoto-Thyreoiditis kommt es anfangs im Krankheitsverlauf manchmal zur Hyperthyreose, dann geht die Schilddrüsenüberfunktion in eine Unterfunktion (Hypothyreose) über. Auch beim Hashimoto findet man TPO-Antikörper.

Die dritte Variante der Schilddrüsenentzündung ist die subakute, granulomatöse Thyreoiditis (Thyreoiditis de Quervain). Es handelt sich wahrscheinlich um eine Virusinfektion, die infolge von akuten Infekten der oberen Atemwege auftritt. Sie äußert sich durch eine druckschmerzhafte Schilddrüse, Fieber, Abgeschlagenheit sowie durch eine hohe Blutsenkungsgeschwindigkeit und einen erhöhten CRP-Wert. Infolge der vermehrten Hormonausschüttung durch die entzündete Schilddrüse kann es schnell zu Symptomen einer Überfunktion kommen. Die Symptome gehen in der Regel innerhalb von acht Monaten zurück. Bei einigen Patienten kommt es mitunter zum Rückfall (Rezidiv).

Bei älteren Menschen lässt sich eine Hyperthyreose oftmals auf einer unabhängigen (autonomen) Produktion von Schilddrüsenhormonen in einzelnen hormonproduzierenden Knoten (sogenannten autonomen Adenomen) beginnt; diese Art der Hyperthyreose wird auch als Schilddrüsenautonomie bezeichnet. In Teilen Deutschlands besteht immer noch ein Jodmangel, der ebenfalls zur Entstehung von Schilddrüsenadenomen führen kann.

Darüber hinaus können die regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamente (Amiodaron oder eine Überdosierung von Thyroxin) sowie übermäßige Jodzufuhr (u. a. über Nahrungsergänzungsmittel oder diagnostische Kontrastmittelgabe) eine Hyperthyreose verursachen.

Diagnostik

Die Diagnosestellung erfolgt anhand der Krankengeschichte (Anamnese) und der vorhandenen Symptome. In den meisten Fällen lässt sie sich über die Bestimmung von TSH und T4 absichern. Der Nachweis von Antikörpern im Blut bestärkt die Diagnose. Eine Schilddrüsensonographie wird durchgeführt.

Unter Umständen kann eine sogenannte Szintigrafie indiziert sein, um die Schilddrüsenaktivität bei der Bildung der Schilddrüsenhormone beurteilen zu können.

Therapie

Die Hyperthyreose kann medikamentös, mit radioaktiven Substanzen oder mittels Operation behandelt werden. Die Therapiewahl hängt von der jeweiligen Variante der Schilddrüsenüberfunktion, der Größe der Schilddrüse sowie dem Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ab. Sämtliche Behandlungsmethoden können dazu führen, dass die Schilddrüse im Endeffekt zu wenige Hormone produziert. Es kommt zur Hypothyreose, bei der dem Körper täglich Thyroxin in Tablettenform zugeführt werden muss.

Medikamentöse Therapie

Vor allem bei jüngeren Patienten versucht man einleitend, die Hyperthyreose mit sogenannten Thyreostatika zu behandeln. Die medikamentöse Therapie ist vor allem dann zu befürworten, wenn es sich um einen Morbus Basedow handelt.

Thyreostatika sind Medikamente, welche die Sekretion und/oder Bildung von Schilddrüsenhormonen hemmen, eine Behandlung kann sich über 6 bis 24 Monate erstrecken, meistens wird nicht länger als ein Jahr behandelt. Bei ca. neun von zehn Patienten lässt sich die Hyperthyreose über die medikamentöse Behandlung schon innerhalb weniger Wochen kontrollieren.

Im Falle eines Morbus Basedow treten jedoch bei etwa der Hälfte aller Patienten die Symptome nach Absetzen der Medikamente erneut auf, vor allem bei Rauchern, Patienten mit großer Struma oder mit einem hohen Gehalt an Antikörpern.

Im Einzelfall (0,1–0,5 %) kann das Thyreostatikum zu einer verminderten Produktion weißer Blutkörperchen (Agranulozytose) führen, weshalb regelmäßige Kontrolluntersuchungen sehr wichtig sind. Beim Auftreten einer Agranulozytose muss die Behandlung abgebrochen werden.

Nicht jeder Patient spricht auf die medikamentöse Therapie an, bei ausbleibendem Behandlungserfolg muss daher eine sogenannte definitve Therapie eingeleitet werden. Dies kann entweder über eine sogenannte Radiojodtherapie oder mittels Operation erfolgen.

Zur Linderung von Beschwerden wie Herzrasen und Zittern werden oftmals Beta-Blocker verordnet. Bei einer vorübergehenden Entzündung der Schilddrüse (Thyreoiditis) genügt oftmals eine ausschließliche Behandlung mit Beta-Blockern, da die Hormonproduktion sich normalerweise nach einiger Zeit wieder normalisiert. Die Therapie wird so lange fortgesetzt, bis die Symptome nachgelassen haben.

Radiojodtherapie

Bei der Radiojodtherapie wird dem Patienten im Krankenhaus einmalig eine Kapsel mit radioaktivem Jod verabreicht. Die Schilddrüse nimmt das Jod auf und speichert es, was infolge zur Zerstörung der Schilddrüse führt, ohne dass andere Organstrukturen des Körpers geschädigt werden. Es handelt sich um eine sichere und gute Behandlungsmethode. Der Patient muss aus strahlenschutzrechtlichen Gründen einige Tage im Krankenhaus verbringen.

Die Radiojodtherapie ist vor allem bei Morbus Basedow und bei der Hyperthyreose mit sehr großer Schilddrüse erfolgreich. Wenn die medikamentöse Behandlung erfolglos bleibt, ist sie die Therapie der Wahl.

Innerhalb von sechs bis zwölf Wochen ist das Behandlungsziel in der Regel erreicht. Bei 80–90 % hat sich der Stoffwechsel nach einer Dosis innerhalb von acht Wochen wieder normalisiert, bei den restlichen 10–20 % muss die Behandlung wiederholt werden. Bei Patienten mit großer Struma kann durch die Radiojodtherapie eine Reduktion der Struma um 40 % erzielt werden. Langfristig kommt es oftmals zu einer anhaltenden Unterfunktion, die Nebenwirkungen sind ansonsten gering.

Bei folgenden Patienten ist die Radiojodtherapie nicht sinnvoll: Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, Schwangere sowie stillende Mütter, Frauen mit Kinderwunsch.

Behandlung mittels Operation

Eine weitere Therapievariante besteht in der chirurgischen Entfernung der Schilddrüse (Thyreoidektomie). Bei einer solchen Operation wird der überwiegende Teil der Schilddrüse entfernt. Sie ist vor allem dann nötig, wenn Knoten in der Schilddrüse vorhanden sind oder der Patient an einer so großen Schilddrüse leidet, die auf andere Halsregionen Druck ausübt. Zudem stellt sie eine alternative Behandlungsmethode für Patienten dar, die Thyreostatika nicht vertragen und/oder keine Radiojodtherapie wünschen.

Der Eingriff führt bei mehr als 90 % der Patienten mit Hyperthyreose zur Heilung. Die meisten Patienten entwickeln infolge der Thyreoidektomie eine Schilddrüsenunterfunktion. Komplikationen treten selten auf, in 1–2 % der Fälle kann es allerdings zu einer Verletzung des rückläufigen Kehlkopfnervs (Nervus laryngeus recurrens) mit anschließender chronischer Heiserkeit oder zu Schäden an den Nebenschilddrüsen kommen.

Prognose

Die Prognose variiert von Patient zu Patient. Bei einigen heilt die Hyperthyreose von allein aus, bei den meisten schreitet die Erkrankung ohne entsprechende Behandlung allerdings fort. Ein Teil der krankheitsbedingten Komplikationen kann selbst dann fortbestehen, wenn die Erkrankung durch die Behandlung unter Kontrolle gebracht wurde. Viele Patienten fallen mit der Zeit in eine Schilddrüsenunterfunktion, während es bei anderem zu einer erneuten Überfunktion kommen kann.

Beim Morbus Basedow gehören Augenbeschwerden und ein Hervortreten der Augen zu den möglichen Komplikationen. Auch eine höhere Lichtempfindlichkeit, Schmerzen hinter dem Auge oder Sehstörungen wie Doppelbilder kommen mitunter vor.

Darüber hinaus besteht ein erhöhtes Risiko für sogenanntes Vorhofflimmern, eine Herzrhythmusstörung mit konstant unregelmäßigem und meist deutlich beschleunigtem Herzschlag. Dies erhöht wiederum das Risiko für einen Schlaganfall.

Ohne entsprechende Behandlung kann es außerdem zum erstmaligen Auftreten oder einer Verschlimmerung folgender Krankheitsbilder kommen: Angina pectoris, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Osteoporose (Knochenschwund).

Die sogenannte thyreotoxische Krise ist eine seltene, aber lebensbedrohliche Komplikation, die auftritt, wenn plötzlich eine zu große Menge an Schilddrüsenhormonen ausgeschüttet wird. Es kommt recht schnell zur Ausbildung von heftigen Symptomen einer Hyperthyreose und ernsten Herzrhythmusstörungen. Eine thyreotoxische Krise tritt auf, wenn eine Überfunktion nicht bekannt oder nicht behandelt ist und große Mengen Jod aufgenommen werden oder der Organismus großem Stress (Infektionen, Operationen) ausgesetzt wird.

Mit Hyperthyreose leben

Bei den meisten Patienten führt eine Therapie zur vollständigen Ausheilung der Hyperthyreose, allerdings sind viele im Anschluss auf eine Substitution von Schilddrüsenhormonen in Tablettenform angewiesen. 

Weitere Informationen

Autoren

  • Caroline Beier, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hamburg

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Hyperthyreose. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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