Vitamin-D-Mangel

Vitamin D wird bei Sonnenexposition in der Haut gebildet bzw. über die Darmschleimhaut aufgenommen, wenn wir Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D zu uns nehmen.

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Allgemeine Informationen

  • Vitamin D zählt zu den fettlöslichen Vitaminen, ist jedoch weniger ein Vitamin als vielmehr ein Hormon mit komplexen Auswirkungen.
  • Vitamin D wird bei Sonnenexposition in der Haut gebildet bzw. über die Darmschleimhaut aufgenommen, wenn wir Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D zu uns nehmen.
  • Ein leichter Vitamin-D-Mangel ist vor allem bei älteren Menschen nicht ungewöhnlich, schwere Mangelzustände sind allerdings insgesamt eher selten. Etwa 40 % der Deutschen weisen einen Vitamin-D-Blutspiegel unterhalb der Norm auf. Dabei ist unklar, ob das eine krankhafte Bedeutung hat.
  • Ein schwerer Mangel an Vitamin D wirkt sich vor allem auf den Bewegungsapparat aus und führt zu Symptomen wie Muskelschmerzen und -schwäche sowie Knochenverformungen und -frakturen.
  • Die Diagnose erfolgt über die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels im Blut.
  • Behandelt wird der Mangel an Vitamin D mit ausreichender Sonnenlichtexposition, Vitamin-D-haltiger Ernährung und/oder nahrungsergänzenden Präparaten. Darüber hinaus kann eine zusätzliche Kalziumzufuhr empfehlenswert sein.
  • Bei frühzeitiger Behandlung ist die Prognose in Bezug auf Skeletterkrankungen gut.

Wie wird Vitamin-D aufgenommen?

Während der Sommermonate ist die Sonneneinstrahlung die wichtigste Vitamin-D-Quelle des Körpers. Die Haut produziert unter UVB-Einstrahlung Vitamin D. Vitamin D wird im Körper gespeichert, sodass der über den Sommer eingelagerte Vorrat einen Teil des Bedarfs (80–90 %) in den Wintermonaten decken kann. Dazu genügt in Deutschland von Frühjahr bis Herbst ein Aufenthalt von etwa 5–30 Minuten 2- bis 3-mal in der Woche, wenn 5 % der Körperoberfläche unbedeckt sind, z. B. Hände, Gesicht und Arme. Ein Sonnenbrand sollte aber unbedingt vermieden werden. Solariumbesuche werden wegen der Hautkrebsgefahr nicht empfohlen.

Die Ernährung deckt 10–20 % des Vitamin-D-Bedarfs. Fettreiche Fischarten wie Lachs, Hering, Aal und Makrele enthalten einen relativ hohen Anteil an Vitamin D. Auch bestimmte Innereien wie z. B. Rinderleber enthalten Vitamin D. Champignons, Steinpilze oder Pfifferlinge enthalten Vitamin D2 (Ergocalciferol), das einen ähnlichen Stoffwechsel wie Vitamin D3 hat. Eier, Butter und Milch sind weitere Vitamin-D-Lieferanten, der Gehalt ist jedoch geringer. In Gemüse und Obst ist kein Vitamin D enthalten. Manche Lebensmittel werden mit Vitamin D angereichert, z. B. Margarinen, Mischfette, Speiseöle, Pflanzencremes, Frischkäse-Zubereitungen und Frühstückszerealien.

Nahrungsergänzungsmittel enthalten in der Regel Vitamin D3. Studien deuten darauf hin, dass Vitamin D3 als Substitution den Vitamin-D-Spiegel wirksamer erhöht als Vitamin D2.

Ursachen für Vitamin-D-Mangel

Der wichtigste Grund für Vitamin-D-Mangel ist die unzureichende Sonnenexposition, die von vielen äußeren Faktoren beeinflusst wird, darunter Breitengrad, Bewölkung, Ozongehalt und Höhenlage. Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor über 15 blockiert mehr als 99 % der Vitamin-D-Bildung.

Menschen mit dunkler Hautfarbe haben in unseren Breiten ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel. Aufgrund des hohen Gehalts an Melanin kann dunkle Haut weniger Vitamin D bilden, zudem ist die Sonneneinstrahlung in den nördlichen Breitengraden geringer und infolge des flachen Strahlungswinkels der Sonne wird in den Wintermonaten wenig Vitamin D in der Haut gebildet.

Bei älteren Menschen, die wenig Zeit an der frischen Luft verbringen, ist ein leichter Vitamin-D-Mangel laut aktuellen Forschungsergebnissen nicht ungewöhnlich.

Schwere Mangelzustände sind allerdings insgesamt eher selten und hängen oftmals mit einseitiger Ernährung oder einer Erkrankung des Darms, die zu einer verschlechterten Nährstoffaufnahme (Malabsorption) führt, zusammen. Andere Ursachen für einen Vitamin-D-Mangel sind chronische Erkrankungen (v. a. Leber oder Niere) und die Einnahme von Medikamenten, die Einfluss auf den Vitamin-D-Stoffwechsel haben, darunter Antiepileptika, Glukokortikoide oder Johanniskraut.

Eine andere Risikogruppe für Vitamin-D-Mangel sind Säuglinge, da sie im Allgemeinen vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden sollten und die Muttermilch nicht ausreichend Vitamin D enthält.

Laut aktuellen Forschungsergebnissen stellen auch Übergewicht und ein niedriger sozioökonomischer Status Risikofaktoren für einen Vitamin-D-Mangel dar.

Was passiert beim Vitamin-D-Mangel?

Der Vitamin-D-Mangel führt zu einer verringerten Aufnahme von Kalzium v. a. aus dem Gastrointestinaltrakt. Außerdem fehlt die direkte Wirkung von Vitamin D auf den Knochenstoffwechsel. Bei einem schweren Vitamin-D-Mangel kommt es zur Entkalkung der Knochen, einer Osteomalazie, bei Kindern Rachitis genannt.

Symptome

Ein Vitamin-D-Mangel verursacht lange Zeit keine Beschwerden. Wenn Symptome auftreten, sind diese oft unspezifisch. 

Bei Erwachsenen nimmt die Knochendichte ab und es kommt zu einer sogenannten Osteomalazie, die sich vor allem über Beschwerden des Bewegungsapparats außert. Zu den üblichen Symptomen zählen Muskelschwäche und Muskelschmerzen. Bei ausgeprägten Mangelzuständen kann die Muskulatur so geschwächt sein, dass Betroffene Probleme haben, Treppen zu bewältigen oder sich vom Stuhl zu erheben. Hinzu kommen Knochenschmerzen  im Bereich der Wirbelsäule, von wo aus sie in Richtung Becken, Hüften, Oberschenkel, Rücken und Brustkorb ausstrahlen. Das Risiko für Knochenbrüche und für die Entwicklung einer Osteoporose ist erhöht.

Kinder mit schwerem Vitamin-D-Mangel können an Rachitis (auch „englische Krankheit“ genannt) erkranken. Die Erkrankung manifestiert sich meist im Alter von 6 Monaten bis 2 Jahren und führt zu einer Wachstumshemmung und verzögerter Skelettentwicklung. Typische Symptome sind Knochenschmerzen, Verbiegungen und Achsabweichungen von Knochen, Entwicklungsverzögerung, Krampfanfälle, Zahndefekte oder erhöhte Infektanfälligkeit. Dank der vorbeugenden Rachitis-Prophylaxe (Vitamin-D-Präparate für alle Säuglinge im ersten Lebensjahr und im Winter des zweiten Lebensjahres) ist diese Erkrankung in den Industrieländern sehr selten geworden.

Es gibt keine hinreichenden Daten, die beweisen, dass ein leichter oder auch schwerer Vitamin-D-Mangel Auswirkungen auf andere Organe als das Skelettsystem hat. Für die in den Medien diskutierten Auswirkungen auf Müdigkeit, Stimmung (Depression) oder Immunsystem und Tumorentstehung und andere Erkrankungen gibt es keine ausreichenden Belege.

Diagnostik

Ein allgemeines Screening des Vitamin-D-Spiegels wird nicht empfohlen. Generell sollte die Messung des Vitamin-D-Spiegels nur bei einem begründeten Verdacht auf einen relevanten Mangel und bei Risikopersonen erfolgen.

Die Diagnose erfolgt über die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels im Blut. In der Regel wird das 25-Hydroxy-Cholecalciferol gemessen, auch Calcidiol, Calcifediol oder 25(OH)D3 genannt. Problematisch bei der Bestimmung sind eine fehlende Vergleichbarkeit unterschiedlicher Messmethoden, normale saisonale Schwankungen sowie fehlende Einigkeit über die Definition der Referenzwerte, d. h. ab wann überhaupt ein Mangel besteht. Die folgenden Referenzwerte für einen Vitamin-D-Mangel (gemessen als 25-Hydroxy-Cholecalciferol) sind derzeit am weitesten akzeptiert:

  • < 30 nmol/l (12 ng/ml)
    • Vitamin-D-Mangel mit erhöhtem Risiko für Rachitis oder Osteomalazie
  • 30–50 nmol/l (12–20 ng/ml)
    • möglicherweise suboptimale Versorgung
  • > 50 nmol/l (20 ng/ml)
    • ausreichende Vitamin-D-Versorgung.

Weist der Befund niedrige Werte auf, müssen ggf. andere Erkrankungen ausgeschlossen werden, die einen Vitamin-D-Mangel als Symptom verursachen. Hierzu gehören rheumatologische, neurologische und onkologische Erkrankungen. Da der Vitamin-D-Spiegel Auswirkungen auf den Kalzium- und Phosphathaushalt hat, sind möglicherweise auch weitere Blutuntersuchungen bzgl. des Knochenstoffwechsels notwendig. Bei Verdacht auf eine Osteomalazie wird mitunter eine Bildgebung (Röntgen, CT, MRT) empfohlen. Zur Einschätzung der Knochendichte kann eine Skelettszintigrafie oder die Knochendichtmessung durchgeführt werden. Eine Knochenbiopsie ist selten erforderlich.

Eine Verlaufskontrolle der Vitamin-D-Spiegel nach Therapieeinleitung sollte frühestens nach 8 bis 12 Wochen erfolgen, da sich erst dann ein Stoffwechselgleichgewicht eingestellt hat.

Therapie

Welche Menschen in welcher Dosis eine Substitution bzw. Therapie mit Vitamin D erhalten sollten, ist großteils weiter ungeklärt und Thema reger Diskussion. Eine ausreichende Exposition mit Sonnenlicht und Vitamin-D- und ggf. kalziumreiche Ernährung sind die grundlegenden Maßnahmen, wobei sonnenbedingte Hautschäden vermieden werden sollten.

Die Vitamin-D-Substitution bei Erwachsenen erscheint nach aktueller Studienlage nur gerechtfertigt bei schweren Mangelzuständen, Osteomalazie oder Rachitis. Ein diagnostizierter Mangel wird in der Regel mit Vitamin D in Tablettenform behandelt. Für Erwachsene ist in den meisten Fällen eine orale Vitamin-D-Substitution mit 20–25 µg  (800–1.000 IE) pro Tag ausreichend. Darüber hinaus kann eine zusätzliche Kalziumzufuhr empfehlenswert sein. Für die Osteoporose sind die Studiendaten aktuell inkonsistent, aber möglicherweise reduziert eine Vitamin-D- und Kalziumsubstitution das Risiko von Knochenbrüchen.

Vitamin D ist fettlöslich, weshalb die Gabe entsprechender Nahrungsergänzungsmittel in Kombination mit fetthaltigen Lebensmitteln erfolgen sollte, um eine Aufnahme über den Darm zu begünstigen. Vitamin-D-haltige Medikamente enthalten zusätzliche Fettsäuren, die in normalen Nahrungsergänzungsmitteln nicht vorkommen.

Die häufigsten unerwünschten Nebenwirkungen der Vitamin-D-Einnahme sind Beschwerden im Magen-Darm-Kanal und Nierensteine.

Vorsorge

Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin D ist dann sinnvoll, wenn eine ausreichende Versorgung über Sonnenexposition und Ernährung nicht erreicht werden kann. Bei einem Großteil der gesunden deutschen Bevölkerung ist nicht von einem relevanten Vitamin-D-Mangel auszugehen. Durch eine ausreichende Sonnenexposition sollte es bei gesunden Menschen möglich sein, eine genügende Vitamin-D-Versorgung zu ermöglichen.

Im Rahmen der Rachitis-Prophylaxe wird bei Säuglingen in den ersten 12 bis 18 Lebensmonaten (bis zum 2. erlebten Frühsommer) die Gabe von 400–500 IE (10–12,5 µg) Vitamin D täglich empfohlen.

Es gibt keine generelle Empfehlung zur Supplementierung von Vitamin D während der Schwangerschaft in Deutschland. Auch die WHO sieht bisher keine ausreichende Evidenz für eine generelle Vitamin-D-Substitution bei Schwangeren, wohingegen z. B. in Großbritannien eine allgemeine Supplementierung von 400 IE Vitamin D empfohlen wird.

Aktuelle Ernährungsempfehlungen

Insgesamt spielt die Ernährung gegenüber der Eigensynthese unter UV-Bestrahlung bei der Vitamin-D-Versorgung in Deutschland eine eher untergeordnete Rolle (10–20 %), da nur wenige Lebensmittel viel Vitamin D enthalten und diese in Deutschland nur relativ wenig verzehrt werden.

Es wird geraten, 1- bis 2-mal in der Woche fetten Seefisch zu verzehren. Dieser ist neben Vitamin D reich an Jod und Omega-3-Fettsäuren, die vermutlich einen schützenden Effekt auf Herz und Gefäße haben.

Verlauf und Prognose

Ein Vitamin-D-Mangel entwickelt sich allmählich. Oft wird erst ein schwerer Mangel symptomatisch. Die Prognose eines Vitamin-D-Mangels in Bezug auf skelettbezogene Erkrankungen (Osteomalazie und Rachitis) ist bei frühzeitiger Behandlung gut.

Weitere Informationen

Autor*innen

  • Hannah Brand, Cand. med., Berlin
  • Marlies Karsch-Völk, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, München

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Vitamin-D-Mangel. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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