Hypovolämischer Schock

Zusammenfassung

  • Definition:Störung der Kreislauffunktion durch Hypovolämie mit Organminderperfusion und Missverhältnis von Sauerstoffangebot und -verbrauch. 
  • Häufigkeit:Ursachen sind Blutungen, Verbrennungen, gastrointestinale oder renale Flüssigkeitsverluste, Verluste in den dritten Raum (z. B. Ileus, Peritonitis, Pankreatitis), starkes Schwitzen. 
  • Symptome:Agitation oder Apathie, blasse Haut und Kaltschweißigkeit, Tachypnoe.
  • Befunde:Hypotonie und Tachykardie, Oligurie.
  • Diagnostik:Neben dem klinischen Aspekt erfolgt die Diagnose durch nichtinvasive oder invasive Blutdruckkontrolle, ZVD-Bestimmung, arterielle und zentralvenöse Blutgasanalyse einschließlich Laktatmessung sowie Quantifizierung der Urinproduktion. 
  • Therapie:Intensivbehandlung mit Volumentherapie, Bluttransfusionen bei Hämorrhagie als Ursache.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Schock ist eine Störung der Kreislauffunktion mit einem Missverhältnis von Sauerstoffangebot und -verbrauch.1
  • Der hypovolämische Schock entsteht als Folge eines intravasalen Volumenmangels mit kritisch reduzierter kardialer Vorlast.1

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

Quellen