Schwere und mittelgradige Verbrennungen

Zusammenfassung

  • Definition: Verbrennungen sind Verletzungen infolge einer Exposition mit heißen, chemischen, elektrischen oder radioaktiven Quellen.
  • Häufigkeit: In Deutschland wurden 2016 und 2017 jeweils ca. 17.000 Patienten wegen Verbrennungen und Verätzungen stationär behandelt, davon fast 5.000 im Alter unter 5 Jahren.
  • Symptome: Neben der Ursache sind auch die folgenden Faktoren zu klären: Dauer der Exposition, Intensität/Temperatur, Rauchexposition, Explosion?
  • Befunde: Lokalisation, Umfang, Ausmaß, in den Atemwegen?
  • Diagnostik: Intensivüberwachung im Krankenhaus, evtl. Röntgenthorax, evtl. Bronchoskopie.
  • Therapie: Interdisziplinär. In der Akutphase: Schmerzbehandlung, Sicherung der Atemwege, Kühlung (lauwarmes Wasser), Auskühlung unbedingt verhindern (Rettungsdecke), steriles/sauberes Abdecken der Wunden, Flüssigkeitszufuhr. Später medikamentöse Behandlung (Antibiotika), evtl. Transplantation.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Verletzungen infolge einer Exposition mit heißen, chemischen, elektrischen oder radioaktiven Quellen
  • Ca. 90 % aller Fälle sind Verbrennungen 1. oder 2. Grades.
  • Verbrennungen, die die komplette Dermis (3. Grades) oder sogar Unterhautfettgewebe, Muskelfaszie, Muskeln und Knochen (Verkohlung, 4. Grades) betreffen, sind als schwere Verbrennungen zu werten. 
  • Eine Verbrennungsverletzung, die ein bestimmtes Maß überschreitet, kann zu Kreislaufreaktionen bis hin zum Schock, zu systemischen Entzündungsreaktionen bis hin zur Sepsis sowie zum Versagen ganzer Organsysteme führen (Verbrennungskrankheit). 1

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

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