Verbrennungen 1. und 2. Grades

Zusammenfassung

  • Definition:Verbrennungen 1. oder oberflächliche Verbrennungen 2. Grades.
  • Häufigkeit:Etwa 90 % aller Verbrennungen.
  • Symptome:Brennen, Verbrennung, Schmerzen.
  • Befunde:Gerötete, schmerzende Haut ohne (1. Grad) oder mit (2. Grad) Blasen.
  • Diagnostik:Als Zusatzuntersuchung kann bei Verdacht auf eine Lungenbeteiligung ein Röntgenthorax angeraten sein.
  • Therapie:Kühlen ist die wichtigste Maßnahme, um das Ausmaß der Verbrennung zu reduzieren.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Verletzungen infolge einer Exposition mit heißen, chemischen, elektrischen oder radioaktiven Quellen
  • Weitere Informationen finden Sie im Artikel Schwere und mittelgradige Verbrennungen.
  • Ca. 90 % aller Fälle sind Verbrennungen 1. oder 2. Grades.
  • In den USA registriert die Notaufnahme jährlich ca. 2 Mio. Patienten mit Verbrennungen (0,8 % der Bevölkerung). Davon werden 100.000 Patienten in ein Krankenhaus eingewiesen, 12.000 sterben. Dies macht Verbrennungen zur häufigsten Todesursache bei Unfällen.
  • In Deutschland müssen nach Schätzungen jährlich 10.000–15.000 thermisch Verletzte stationär behandelt werden; davon ca. 10 % intensivmedizinisch in Spezialeinrichtungen.1
  • Gruppen mit hoher Inzidenz
    • Kinder 1–5 Jahre, wobei es sich hauptsächlich um Verbrühungen handelt.
    • Erwachsene 18–35 Jahre, in dieser Gruppe gibt es die höchste Inzidenz an Verbrennungen.
    • Das Verhältnis Männer zu Frauen beträgt 2:1, und zwar sowohl bei Verletzungen als auch bei Todesfällen.
  • 2/3 der Verbrennungen passieren zu Hause, 50 % davon betreffen Verbrühungsverletzungen.
  • Die Hälfte aller durch Verbrennungen verursachten Todesfälle ist auf eine Rauchgasinhalation zurückzuführen.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen