Erste Hilfe bei Allergien

Je nachdem, wie allergisch Sie sind und welcher Stoff die Reaktion auslöst, treten unterschiedliche Symptome auf. Bei einigen Personen kommt es zu lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Hintergrund

  • Besteht eine Allergie, reagiert der Körper auf bestimmte Stoffe wie etwa Lebensmittel, chemische Substanzen, Medikamente oder Pflanzenpollen, die für die meisten anderen Menschen völlig harmlos sind.
  • Je nach dem, welche allergische Veranlagung besteht und welcher Stoff die Reaktion auslöst, treten unterschiedliche Symptome auf. Zu den häufigsten Symptomen gehören rasch eintretende Atembeschwerden (Asthma), Hautausschlag (Nesselsucht), Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall (Diarrhö). Typischerweise klingen diese Symptome innerhalb recht kurzer Zeit (Stunden) wieder ab.
  • Bei einigen Personen kommt es zu lebensbedrohlichen Reaktionen (anaphylaktischer Schock).

Typische Symptome und Beschwerdebilder

  • Juckender roter Ausschlag oder Quaddeln auf der Haut
  • Atembeschwerden
  • Bauchschmerzen
  • Erbrechen und Durchfall

Erste Hilfe

  • Prüfen Sie die Symptome.
    • Machen Sie sich ein Bild von der Schwere der Symptome.
    • Fragen Sie, ob bei der betroffenen Person Allergien bekannt sind.
  • Behandeln Sie leichte Symptome.
    • Falls sich die betroffene Person erbrochen hat, geben Sie ihr Wasser, das in kleinen Schlucken getrunken werden kann.
    • Helfen Sie der betroffenen Person gegebenenfalls, Medikamente einzunehmen, die diese zur Behandlung der Allergie bei sich trägt.
  • Bei zunehmenden und schwerwiegenden allergischen Reaktionen
    • Fragen Sie, ob die betroffene Person Medikamente gegen einen allergischen Schock bei sich trägt (Adrenalin). Helfen Sie der betroffenen Person gegebenenfalls bei der Verabreichung des Medikaments.
  • Holen Sie falls nötig medizinische Hilfe herbei.
    • Dies gilt insbesondere, wenn Unklarheit über den Zustand besteht oder weiterhin erhebliche Beschwerden vorliegen.
    • Wählen Sie eventuell die 112.

Wollen Sie mehr erfahren?

Autoren

  • Philipp Ollenschläger, Medizinjournalist, Köln