Symptome der Demenz

Häufig sind es die nächsten Angehörigen und Freunde, die frühe Anzeichen für eine Demenz bemerken.

Willkommen auf den Seiten der Deximed-Patienteninformationen!

Unsere Patienteninformationen in laiengerechter Sprache stehen Ihnen auch ohne ein Abonnement zur Verfügung.

Sind Sie Arzt? Dann testen Sie unsere Experteninformationen 30 Tage lang kostenlos.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin – ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

30 Tage kostenlos testen!

Wie machen sich frühe Symptome bemerkbar?

Wenn sich bei jemandem eine Demenz entwickelt, erkennen häufig diejenigen als Erste, dass etwas nicht stimmt, die den Betroffenen besonders nahestehen, insbesondere wenn sie zusammen wohnen. Die Betroffenen vergessen Verabredungen und Telefonnummern, kümmern sich nicht mehr um ihre Körperpflege und Kleidung, müssen ständig daran erinnert werden, was ansteht, und fragen immer wieder das Gleiche.

Häufig können sich Personen neue Informationen auch nicht mehr so merken wie früher, weil ihre Lernfähigkeit vermindert ist. Typisch ist auch, dass sich Betroffene deutlich besser an Dinge erinnern, die vor langer Zeit geschehen sind, als an aktuelle Ereignisse: Das Kurzzeitgedächtnis ist zuerst beeinträchtigt.

Häufig treten Probleme beim Sprechen auf; die Betroffenen finden nicht die richtigen Worte oder Formulierungen. Viele haben zunehmend Schwierigkeiten, Werkzeuge zu verwenden, zum Beispiel Schraubenzieher, Hammer oder auch zum Kochen gebräuchliche Geräte. Auch andere, früher alltägliche Aufgaben, stellen Menschen mit Demenz immer mehr vor Probleme: Einkaufen, Bankgeschäfte erledigen usw. Das Autofahren kann gefährlich werden, weil die Betroffenen nicht mehr so gut mit plötzlichen, unvorhergesehenen Ereignissen im Straßenverkehr umgehen können.

Vor oder auch während dieser Phase mit deutlichen Gedächtnisstörungen und eindeutigen Anzeichen für eine Abnahme der geistigen Fähigkeiten durchlaufen viele Betroffene mit beginnender Demenz eine sehr belastende Zeit mit Angst, Unsicherheit und Depressionen und sind auch dadurch nicht mehr in der Lage, die kleinen und großen Herausforderungen des Alltags zu meistern. Die Betroffenen reagieren häufig damit, sich zurückzuziehen und den Kontakt mit anderen zu vermeiden.

Persönlichkeitsveränderungen

Bei Betroffenen kann es zu Persönlichkeitsveränderungen kommen. Möglicherweise wenden Menschen, die sich früher liebevoll und engagiert um Familienangelegenheiten gekümmert und am Leben ihrer Enkelkinder und Freunde Anteil genommen haben, sich nun ab. Andere verlieren ihr Interesse an der aktuellen Nachrichtenlage oder hören auf, sich mit ihren Hobbys zu beschäftigen. Nahestehende berichten auch häufig über Initiativlosigkeit oder Rastlosigkeit, über mangelndes Vermögen der Betroffenen, ihre Zeit mit sinnvollen Tätigkeiten auszufüllen.

Der Umgang mit Betroffenen kann sehr belastend und anstrengend werden, wenn sie starke Persönlichkeitsveränderungen zeigen: Manche Demenzkranke werden zum Beispiel sehr misstrauisch und beschuldigen die Familie oder Nachbarn, Dinge gestohlen zu haben, die sie selbst nicht mehr finden. Manche Demenzkranke reagieren auch immer wieder gereizt, aggressiv oder sehr wütend.

In späteren Stadien der Erkrankung erkennen Demenzkranke zunächst Bekannte und Freunde, schließlich aber auch die engsten Anghörigen nicht mehr. Auch dies macht es für die Familienmitglieder oft noch schwieriger, den Kranken alleine zu betreuen.

Andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen

Die Symptome einer Depression können zu Beginn einer Demenzerkrankung ähneln. Die Betroffenen ziehen sich zurück, verlieren das Interesse an früheren Tätigkeiten und leiden häufig unter schlechteren Gedächtnisleistungen. Wenn es sich um eine Depression handelt, können die Betroffenen mithilfe eine Therapie wieder gänzlich genesen. Es ist allerdings recht häufig, dass Betroffene sowohl Symptome für Demenz als auch für Depression zeigen. In jedem Fall ist eine eingehende fachärztliche Untersuchung erforderlich, um die beiden Krankheitsbilder voneinander zu unterscheiden.

Beim Zustand der akuten Verwirrtheit gleichen die Symptome einer ausgeprägten Demenz, sind aber auf körperliche Verletzungen oder Erkrankungen zurückzuführen (zum Beispiel nach einem schweren Unfall oder einem Schlaganfall, bei ausgeprägten Infektionen oder Herzerkrankungen). Zudem treten diese Symptome im Gegensatz zur Demenz sehr plötzlich auf. Auch einige Medikamente können Verwirrtheitszustände bewirken. Solche Symptome bessern sich, wenn die auslösende Ursache behandelt wird bzw. die Medikamente abgesetzt werden.

Warum ist die Diagnose so wichtig?

Leider gibt es noch keine Therapie, mit der sich bei Demenzerkrankungen die Hirnfunktionen wiederherstellen lassen. Aus mehreren Gründen ist es aber wichtig, dass ärztliche Untersuchungen erfolgen und eine genaue Diagnose gestellt wird.

  1. Möglicherweise lassen sich andere, therapierbare Ursachen für den Gedächtnisschwund ermitteln, zum Beispiel eine akute Verwirrtheit (Delir), Depressionen, Tumoren, Infektionen, Stoffwechselstörungen, Vitamin-B12-Mangel oder Medikamentennebenwirkungen.
  2. Symptome wie Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Angst und depressive Zustände lassen sich ebenfalls behandeln.
  3. Manche Patienten sprechen auf Medikamente an, die speziell für Demenz vom Typ Alzheimer entwickelt wurden. Diese Medikamente können die Demenzerkrankung nicht heilen oder aufhalten, aber sie können gewisse Symptome lindern, sodass die Betroffenen ihre Funktionsfähigkeit eine Zeit lang besser aufrechterhalten können. Wenn die Demenz auf Durchblutungsstörungen im Gehirn zurückzuführen ist, können Medikamente erneuten Schlaganfällen und damit einer weiteren Verschlechterung vorbeugen.
  4. Zusätzlich zu bestimmten Medikamenten gibt es eine Reihe anderer Therapieformen, die auch speziell bei Demenz sinnvoll sind, z.B. Musiktherapie, Ergotherapie, kognitives Training.
  5. Ärzte und Pflegepersonal können die Betroffenen und ihre Angehörigen noch genauer informieren, wenn eine gesicherte Diagnose gestellt wurde.
  6. Betroffene und ihre Angehörigen finden leichter eine passende Pflegeeinrichtung, wenn die Diagnose klar ist, außerdem lassen sich die Therapie- und Pflegemaßnahmen besser planen und einsetzen.

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Medizinjournalistin, Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Alzheimer-Demenz. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie - S3-Leitlinie Demenzen. Stand Januar 2016; AWMF-Leitlinie Nr. 038-013. www.awmf.org
  2. Weyerer S. Robert-Koch-Institut (Hrsg.) Altersdemenz. Gesundheitsberichterstattung des Bundes Heft 28, Berlin 2015. www.rki.de
  3. Harvey RJ, Skelton-Robinson M, Rossor MN. The prevalence and causes of dementia in people under the age of 65 years. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2003; 74: 1206-9 PMID: 12933919 PubMed
  4. Bickel, H. (2012) Epidemiologie und Gesundheitsökonomie. In: Wallesch, C.-W. & Förstl, H. (Hrsg.) Demenzen. 2. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 18-35 (Stand 2012)
  5. Williamson J, Goldman J, Marder KS: Genetic aspects of Alzheimer disease. Neurologist 2009; 15: 80-86. www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. Naj AC, Schellenberg GD, ADGC. Genomic variants, genes, and pathways of Alzheimer's disease: An overview. Am J Med Genet B Neuropsychiatr Genet 2017 Jan; 174(1): 5-26. pmid:27943641 PubMed
  7. Shea YF, Chu LW, Chan AO, et al. A systematic review of familial Alzheimer's disease: Differences in presentation of clinical features among three mutated genes and potential ethnic differences. J Fomos Med Assoc 2016 Feb; 115(2): 67-75. pmid:26337232 PubMed
  8. Masters CL, Beyreuther K. Clinical review: Alzheimer' disease. BMJ 1998; 316: 446-8. British Medical Journal
  9. Hardy J. Amyloid, the presenilins and Alzheimer's disease. Trends Neurosci 1997; 20: 154-159. PubMed
  10. Haass C, De Strooper B. Review: neurobiology - the presenilins in Alzheimer's disease - proteolysis holds the key. Science 1999; 286: 916-19. PubMed
  11. Nagy Z, Esiri MM, Jobst KA, et al. Relative roles of plaques and tangles in the dementia of Alzheimer's disease: correlations using three sets of neuropathological criteria. Dementia 1995; 6: 21-31. PubMed
  12. Tang MX, Jacobs D, Stern Y, et al. Effects of oestrogen during menopause on risk and age at onset of Alzheimer's disease. Lancet 1996; 348: 429-32. PubMed
  13. Dupuy AM, Mas E, Ritchie K, et al. The relationship between Apolipoprotein E4 and lipid metabolism is impaired in Alzheimer's disease. Gerontology 2001; 47: 213-18. PubMed
  14. Hardy J. Apolipoprotein E in the genetics and epidemiology of Alzheimer's disease. Am J Med Genet 1995; 60: 456-60. PubMed
  15. Stern Y, Alexander GE, Prohovnik I, Mayeux R. Inverse relationship between education and parietotemporal perfusion deficit in Alzheimer's disease. Ann Neurol 1992; 32: 371-75. PubMed
  16. Jonsson T, Stefansson H, Steinberg S, et al. Variant of TREM2 associated with rhe risk of Alzheimer's disease. N Engl J Med 2012. doi:10.1056/NEJMoa1211103 DOI
  17. Kirby M, Lawlor BA. Biologic markers and neurochemical correlates of agitation and psychosis in dementia. J Geriatr Psychiatry Neurol 1995; 8:(suppl 1) S2-7. journals.sagepub.com
  18. Truelsen T, Thudium D, Grønbaek M. Amount and type of alcohol and risk of dementia: the Copenhagen City Heart Study. Neurology 2002; 59: 1313-9. Neurology
  19. Cheng HT, Lin FJ, Erickson SR, et al. The Association Between the Use of Zolpidem and the Risk of Alzheimer's Disease Among Older People. J Am Geriatr Soc 2017; 65(11): 2488-95. pmid:28884784 PubMed
  20. Scarmeas N, Luchsinger JA, Schupf N, et al. Physical activity, diet, and risk of Alzheimer disease. JAMA 2009; 302: 627-37. PMID:19671904 PubMed
  21. Dangour AD, Allen E, Elbourne D, et al. Effect of 2-y n-3 long-chain polyunsaturated fatty acid supplementation on cognitive function in older people: a randomized, double-blind, controlled trial. Am J Clin Nutr 2010; 91: 1725-32. PubMed
  22. Quinn JF, Raman R, Thomas RG, et al. Docosahexaenoic acid supplementation and cognitive decline in Alzheimer disease. JAMA 2010; 304: 1903-11. Journal of the American Medical Association
  23. Daiello LA, Gongvatana A, Dunsiger S, Cohen RA, Ott BR; Alzheimer's Disease Neuroimaging Initiative. Association of fish oil supplement use with preservation of brain volume and cognitive function. Alzheimers Dement. 2015;11:226-35. PMID: 24954371 PubMed
  24. Ngandu T, Lehtisalo J, Solomon A, et al. A 2 year multidomain intervention og diet, exercise, cognitive training, and vascular risk monitoring versus control to prevent cognitive declinew in at-risk elderly people (FINGER): a randomised controlled trial. Lancet 2015. doi:10.1016/S0140-6736(15)60461-5 DOI
  25. Härter M, Ruf D et al. Demenz-Leitlinie, Diagnostik. Stand 04.10.2012. www.demenz-leitlinie.de
  26. Creavin ST, Wisniewski S, Noel-Storr AH, et al. Mini-Mental State Examination (MMSE) for the detection of dementia in clinically unevaluated people aged 65 and over in community and primary care populations. Cochrane Database Syst Rev. 2016 Jan 13;1:CD011145Cochrane (DOI) onlinelibrary.wiley.com
  27. Karsch-Völk M, Schneider A, Landendörfer P. Geriatrisches Basisassessment in der Hausarztpraxis - Wie hilfsbedürftig ist Ihr Patient?. MMW-Fortschr Med 2012; 154: 47-51. pmid:23088035 PubMed
  28. Snowden JS, Thompson JC, Stopford CL, et al. The clinical dianosis of early-onset dementias: diagnostic accuracy and clinicopathological relationships. Brain 2011. www.ncbi.nlm.nih.gov
  29. Small BJ, Gratiglioni L, Viitanen Med, Winblad B, Bäckman L. The course of cognitive impairment in preclinical Alzheimer's disease: three- and 6-year follow-up of a population-based sample. Arch Neurol 2000; 57: 839-44. PubMed
  30. Folstein MF, Folstein SE, McHugh PR. "Mini Mental State". A practical method for grading the cognitive state of patients for the clinician. J Psychiatr Res 1975; 12: 189 - 98. PubMed
  31. Palmer K, Bäckman L, Winblad B, Fratiglioni L. Detection of Alzheimer's disease and dementia in the preclinical phase: population based cohort stud. BMJ 2003; 326: 245-50. British Medical Journal
  32. Arevalo-Rodriguez I, Smailagic N, Roque I Figuls M, et al. Mini-Mental State Examination (MMSE) for the detection of Alzheimer`s disease and other dementias in people with mild cognitive impairment (MCI). Cochrane Database Syst Rev. 2015 Mar 5;3:CD010783. doi: 10.1002/14651858.CD010783.pub2 DOI
  33. Øksengård AR, Haakonsen M, Dullerud R, Babovic A, Laake K, Engedal K. Bildediagnostiske metoder ved demensutredning. Tidsskr Nor Lægeforen 2002; 122: 710-4. Tidsskrift for Den norske legeforening
  34. Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM). Hausärztliche Versorgung. In: Deuschl G, Maier W et al. Deutsche Gesellschaft für Neurologie (Hrsg.), Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie. S3-Leitlinie Demenzen. Stand Januar 2016; AWMF-Registernummer 038/013. www.awmf.org
  35. Brodaty H, Arasaratnam C. Meta-analysis of nonpharmacological interventions for neuropsychiatric symptoms of dementia. Am J Psychiatry 2012; 169: 946-53. PMID: 22952073 PubMed
  36. Spector A; Thorgrimsen L, Woods B, et al. Efficacy of an evidence-based cognitive stimulation therapy programme for people with dementia: randomised controlled trial. Br J Psychiatry 2003; 183: 248-54. PubMed
  37. Livingston G, Kelly L, Lewis-Holmes E, et al. Non-pharmacological interventions for agitation in dementia: systematic review of randomised controlled trials. BJPsych 2014. doi:10.1192/bjp.bp.113.141119 DOI
  38. Forbes D, Thiessen EJ, Blake CM, et al. Exercise programs for people with dementia. Cochrane Database Syst Rev. 2015 Apr 15;4:CD006489. PMID: 25874613 PubMed
  39. Woods B, Aguirre E, Spector AE, Orrell M. Cognitive stimulation to improve cognitive functioning in people with dementia. Cochrane Database of Systematic Reviews 2012, Issue 2. Art. No.: CD005562. DOI: 10.1002/14651858.CD005562.pub2. DOI
  40. Forrester LT, Maayan N, Orrell M, et al. Aromatherapy for dementia. Cochrane Database of Syst Rev 2014; 2: CD003150. doi:10.1002/14651858.CD003150.pub2 DOI
  41. Birks J. Cholinesterase inhibitors for Alzheimer's disease. Cochrane Database of Systematic Reviews 2006, Issue 1. Art. No.: CD005593. DOI: 10.1002/14651858.CD005593. DOI
  42. Russ TC, Morling JR. Cholinesterase inhibitors for mild cognitive impairment. Cochrane Database of Systematic Reviews 2012; 9: CD009132. Cochrane (DOI)
  43. Tricco AC, Soobiah C, Berliner S, et al. Efficacy and safety of cognitive enhancers for patients with mild cognitive impairment: a systematic review and meta-analysis. CMAJ 2013; 185: 1393-401. pmid:24043661 PubMed
  44. Birks J, Harvey RJ. Donepezil for dementia due to Alzheimer's disease. Cochrane Database of Systematic Reviews 2006, Issue 1. Art. No.: CD001190. DOI: 10.1002/14651858.CD001190.pub2. DOI
  45. Birks JS, Chong LY, Grimley Evans J. Rivastigmine for Alzheimer's disease. Cochrane Database of Systematic Reviews 2015, Issue 9. Art. No.: CD001191. DOI: 10.1002/14651858.CD001191.pub4. DOI
  46. AD2000 Collaborative Group. Long-term donepezil treatment in 565 patients with Alzheimer's disease (AD2000): randomised double-blind trial. Lancet 2004; 363: 2105-15. www.ncbi.nlm.nih.gov
  47. Mueller C, Perera G, Hayes RD, et al. Associations of acetylcholinesterase inhibitor treatment with reduced mortality in Alzheimer`s disease: a retrospective survival analysis. Age Ageing 2017; 24: 1-7. pmid:28655175 PubMed
  48. Loy C, Schneider L. Galantamine for Alzheimer's disease and mild cognitive impairment. Cochrane Database of Systematic Reviews 2006, Issue 1. Art. No.: CD001747. DOI: 10.1002/14651858.CD001747.pub3. DOI
  49. Raskind MA, Peskind ER, Wessel T, Yuan W. Galantamine in AD: A 6 month randomized placebo-controlled trial with a 6-month extension. The galantamine USA-1 study group. Neurology 2000; 54: 2261-8. www.ncbi.nlm.nih.gov
  50. Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft: „Aus der UAW-Datenbank“ – QT-Verlängerung unter Galantamin Dtsch Arztebl 2015; 112(16): A-742 / B-626 / C-606. www.aerzteblatt.de
  51. Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft. Informationsbrief zu Reminyl® (Galantaminhydrobromid): Schwerwiegende Hautreaktionen: Stevens-Johnson-Syndrom und akute generalisierte exanthemische Pustulose. 22. September 2015. www.akdae.de
  52. Soysal P, Isik AT, Stubbs B, et al. Acetylcholinesterase inhibitors are associated with weight loss in older people with dementia: a systematic review and meta-analysis. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2016 Dec; 87(12): 1368-1374. pmid:27261502 PubMed
  53. Wilkinson D, Wirth Y, Goebel C. Memantine in patients with moderate to severe Alzheimer's disease: meta-analyses using realistic definitions of response. Dement Geriatr Cogn Disord. 2014;37(1-2):71-85. doi: 10.1159/000353801 DOI
  54. Winblad B, Poritis N. Memantine in severe dementia: result of the 9M-best study. Int J Geriatr Psychiatry 1999; 14: 135 - 46. PubMed
  55. McShane R, Areosa Sastre A, Minakaran N. Memantine for dementia. Cochrane Database of Systematic Reviews 2006, Issue 2. Art. No.: CD003154. DOI: 10.1002/14651858.CD003154.pub5. DOI
  56. Schneider LS, Dagerman KS, Higgins JPT, McShane R. Lack of evidence for the efficacy of memantine in mild Alzheimer disease. Arch Neurol 2011. www.ncbi.nlm.nih.gov
  57. Lopez OL, Becker JT, Wahed AS. Long-term effects of the concomitant use of memantine with cholinesterase inhibition in Alzheimer disease. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2009; 80: 600-7. PubMed
  58. Farrimond LE, Roberts E, McShane R. Memantine and cholinesterase inhibitor combination therapy for Alzheimer's disease: a systematic review. BMJ 2012; 2: e000917. doi:10.1136/bmjopen-2012-000917 DOI
  59. Snitz BE, O'Meara ES, Carlson MC, et al. Ginkgo biloba for preventing cognitive decline in older adults. JAMA 2009; 302: 2663-70. www.ncbi.nlm.nih.gov
  60. Solomon PR, Adams F, Silver A, Zimmer J, DeVeaux R. Ginkgo for memory enhancement: a randomized controlled trial. JAMA 2002; 288: 835-40. www.ncbi.nlm.nih.gov
  61. Birks J, Grimley Evans J. Ginkgo biloba for cognitive impairment and dementia. Cochrane Database of Systematic Reviews 2009, Issue 1. Art. No.: CD003120. DOI: 10.1002/14651858.CD003120.pub3. DOI
  62. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Abschlussbericht Ginkgohaltige Präparate bei Alzheimer Demenz. IQWiG-Berichte - Jahr: 2008 Nr. 39. www.iqwig.de
  63. Arzneimittelkommission der deutschen Ärztesch aft (Hrsg.): Blutungen unter der Gabe von Ginkgo - biloba - Extrakten - Cave Kombination mit Gerinnungshemmern! (Mitteilungen aus der UAW - Datenbank). Dtsch Ärztebl 2002; 99(33): A-2214/B-1886/C-1770. www.akdae.de
  64. Schneider LS, Dagerman KS, Insel P. Risk of death with atypical antipsychotic drug treatment for dementia: meta-analysis of randomized placebo-controlled trials. JAMA 2005; 294: 1934-43. Journal of the American Medical Association
  65. Schneider LS, Tariot PN, Dagerman KS, et al. Effectiveness of atypical antipsychotic drugs in patients with Alzheimer`s disease. N Engl J Med. 2006; 355: 1525-38. PubMed
  66. Douglas IJ, Smeeth L. Exposure to antipsychotics and risk of stroke: self controlled case series study. BMJ 2008; 337: a1227. BMJ (DOI)
  67. Ray WA, Chung CP, Murray KT, et al. Atypical antipsychotic drugs and the risk of sudden cardiac death. N Engl J Med 2009; 360: 225-35. New England Journal of Medicine
  68. Lee PE, Gill SS, Freedman M, et al. Atypical antipsychotic drugs in the treatment of behavioural and psychological symptoms of dementia: systematic review. BMJ 2004; 329: 75. PubMed
  69. Wenzel-Seifert K, Ostermeier CP, Ben Omar N, Haen E, Arbeitsgemeinschaft Arzneimitteltherapie bei psychiatrischen Erkrankungen (AGATE e.V.). Psychopharmakotherapie 2013;20:148–57. www.ppt-online.de
  70. Lonergan E, Luxenberg J, Colford J. Haloperidol for agitation in dementia. Cochrane Database of Systematic Reviews 2002; 2: CD002852. doi: 10.1002/14651858.CD002852 DOI
  71. Nelson JC, Devanand DP. A systematic review and meta-analysis of placebo-controlled antidepressant studies in people with depression and dementia. J Am Geriatr Soc 2011; 59: 577-85. www.ncbi.nlm.nih.gov
  72. Porsteinsson AP, Drye LT, Pollock BG, et al. Effect of citalopram on agitation in Alzheimer disease: the CitAD randomized clinical trial. JAMA. 2014 Feb 19;311(7):682-91. PubMed
  73. Banarjee S, Hellier J, Dewey M, et al. Sertraline or mirtazapine for depression in dementia (HTA-SADD): a randomised, multicentre, double-blind, placebo-controlled trial. Lancet 2011; 378: 403-11. PubMed
  74. Bains J, Birks J, Dening T. Antidepressants for treating depression in dementia. Cochrane Database of Systematic Reviews 2002, Issue 4. Art. No.: CD003944. DOI: 10.1002/14651858.CD003944. DOI
  75. Seitz DP, Adunuri N, Gill SS et al. Antidepressants for agitation and psychosis in dementia. Cochrane Database Syst Rev 2011; 2:CD008191 onlinelibrary.wiley.com
  76. Nicastro N, Assal F, Seeck M. From here to epilepsy: the risk of seizure in patients with Alzheimer's disease. Epileptic Disord 2016 Mar; 18(1): 1-12. pmid:26907471 PubMed
  77. Schaub T, Hillen T, Borchelt M et al. (2002) Demenz und erhöhte Mortalität – ein Problem nicht berücksichtigter somatischer Erkrankungen? In: Gutzmann H, Hirsch RD, TeisingM et al. (Hrsg.) Die Gerontopsychiatrie und ihre Nachbardisziplinen. Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie. Bd. 3, Berlin-Bonn-Frankfurt-Saarbrücken, S 49–59