Verschiedene Demenzformen

Demenz ist der Oberbegriff für eine Gruppe von Gehirnerkrankungen, die hauptsächlich im hohen Alter auftreten. Typische Symptome sind Gedächtnisstörungen, eine verminderte Handlungsfähigkeit, eine beeinträchtigte Sprachfunktion sowie Persönlichkeits- und Verhaltensveränderungen.

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Was ist Demenz?

Demenz ist der Oberbegriff für eine Gruppe von Gehirnerkrankungen, die hauptsächlich im hohen Alter auftreten. Typische Symptome sind Gedächtnisstörungen, Probleme Alltagsaktivitäten wie gewohnt durchzuführen, eine beeinträchtigte Sprachfunktion sowie Persönlichkeits- und Verhaltensveränderungen. Patienten mit Demenz verlieren zunehmend die Fähigkeit, für sich selbst sorgen, also selbstständig leben zu können. Dies verschlechtert sich mit der Zeit immer weiter, und sie werden abhängiger von der Hilfe anderer. Bei einigen Patienten schreitet die Verschlechterung schnell voran (2–3 Jahre bis zur völligen Abhängigkeit von der Hilfe anderer), bei anderen langsamer (8–10 Jahre), in einigen Fällen sogar noch langsamer.

Im Gehirn findet im Rahmen der Demenz eine Reihe von Veränderungen statt. Die bedeutendsten Veränderungen sind die Zerstörung der Verbindungen zwischen den Nervenzellen und das Absterben der Zellen selbst. Demenzerkrankungen treten selten bei 50-Jährigen auf; ihre Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu. So sind in Deutschland etwa 1,5% der 65- bis 69-Jährigen betroffen und etwa 32–39% der Menschen zwischen 90 und 94 Jahren. In Deutschland gibt es ungefähr 1 Million Demenzkranke.

Demenzerkrankungen bringen viele Probleme für die Kranken selbst und für ihre Angehörigen mit sich.

Alzheimer-Krankheit

Ungefähr 60 % der Demenzerkrankten leiden an der Alzheimer-Krankheit. Die Krankheit hat ihren Namen von dem deutschen Arzt Alois Alzheimer, der sie 1907 zum ersten Mal beschrieb. Die Alzheimer-Krankheit ist eine Erkrankung des Gehirns, bei der die Nervenzellen v.a. im Bereich des Schläfenlappens, verschiedenen anderen Teilen der Großhirnrinde und des sog. Hippocampus geschädigt werden und absterben. Allmählich breiten sich die Schäden auf große Teile des Gehirns aus, in späten Stadien schrumpft das Hirngewebe. Mikroskopisch ist erkennbar, dass sich außerhalb der Nervenzellen Verklumpungen anhäufen, sog. senile Plaques, die aus einer Substanz namens Beta-Amyloid bestehen. Diese Plaques schädigen die Nervenzellen. In den Zellen verknäueln sich die Fasern, die die Zellstrukturen zusammenhalten und bilden sog. Neurofibrillen, die ebenfalls die Hirnzellen schädigen.

Die Krankheit entwickelt sich in der Regel langsam über mehrere Jahre hinweg. Das erste Symptom ist bei den meisten Patienten ein eingeschränktes Erinnerungsvermögen. Es können aber auch andere erste Symptome auftreten: die Betroffenen haben zum Beispiel Schwierigkeiten, ein Gespräch zu führen oder Probleme bei praktischen Aufgaben des Alltags, wie der Zubereitung von Mahlzeiten, der Bezahlung von Rechnungen oder der Orientierung in einer neuen Umgebung. Viele Patienten werden passiv, unruhig und reizbar. Andere werden ängstlich und misstrauisch. In der Anfangsphase kann sich die Krankheit so langsam entwickeln, dass sie kaum bemerkbar ist. In der frühen Phase verschlechtert sich oft nur das Gedächtnis, andere Symptome sind nicht erkennbar. Diese Fälle werden als  leichte kognitive Beeinträchtigung bezeichnet. Im weiteren Verlauf nehmen die Symptome jedoch bei jedem Patienten stetig zu: Alltagstätigkeiten werden zunehmend unmöglich, die Betroffenen finden sich auch in der bekannten Umgebung nicht mehr zurecht, können einem Gespräch nicht mehr folgen und erkennen schließlich selbst vertraute Personen nicht mehr.

Vaskuläre Demenz

Die vaskuläre Demenz ist die zweithäufigste Demenzform und tritt bei ungefähr 10–20 % der Patienten auf. Diese Demenzform wird durch Schlaganfälle und Erkrankungen der Blutgefäße des Gehirns verursacht. (Schlaganfall und TIA – Transitorische ischämische Attacke)

Bei einer CT-Untersuchung (Computertomografie) kann man die Bereiche erkennen, die wegen Durchblutungsstörungen geschädigt sind. Diese Demenzform lässt sich auch bei Älteren beobachten, die nicht erfolgreich bei zu hohem Blutdruck oder Diabetes mellitus behandelt werden konnten. Häufig verschlechtert sich der Zustand der Patienten mit vaskulärer Demenz allmählich, weil sie entweder neue Schlaganfälle erleiden oder zusätzlich an der Alzheimer-Krankheit erkranken. Bei älteren Demenzpatienten sieht man oft eine Kombination von Alzheimer-Krankheit und Schlaganfall als Ursache. Die Schlaganfälle können sehr gering ausgeprägt sein (Mikroinfarkte), sodass sie kaum sofort Symptome verursachen, mit zunehmender Häufung dann aber zu Demenz führen.

Andere Ursachen für Demenz

Demenz kann auch bei anderen selteneren Gehirnerkrankungen vorkommen – dazu gehören zum Beispiel die frontotemporale Demenz (Frontallappendemenz oder Pick-Krankheit), die Lewy-Körper-Demenz, das Parkinson-Syndrom mit Demenz oder die Huntington-Krankheit mit Demenz.

Frontotemporale Demenz (Stirnlappen-Demenz) tritt hauptsächlich bei Personen im Alter von 50–70 Jahren auf und verändert deren Verhalten und Persönlichkeit. Bei einigen Patienten ist ein sozial unkritisches Verhalten zu beobachten, andere werden passiv und depressiv. Die meisten tun sich schwer, aktiv zu sein, und sind passiv und reizbar. Allmählich kommen Gedächtnisprobleme und Sprachschwierigkeiten hinzu.

Die Lewy-Körper-Demenz tritt am häufigsten bei Personen zwischen 60 und 80 Jahren auf. Diese Demenzerkrankung ist gekennzeichnet durch drei verschiedene Symptome: ein vermindertes Gedächtnis und andere intellektuelle Probleme, durch Perioden mit optischen Halluzinationen (die Patienten sehen Menschen, Tiere und anderes, was nicht tatsächlich vorhanden ist) und durch Muskelsteife. Die Symptome treten gleichzeitig in wechselnder Stärke auf.

Das Parkinson-Syndrom tritt bei ungefähr 1% der Bevölkerung im Alter von über 65 Jahren auf. Die häufigsten Symptome sind Muskelsteifheit, Zittern, Gangstörungen und veränderte Körperhaltung. Ungefähr 80 % dieser Patienten entwickeln später im Verlauf der Krankheit eine Demenz.

Weitere Ursachen einer Demenz sind langjähriger Alkoholmissbrauch, ausgeprägter Vitaminmangel, bestimmte unbehandelte Stoffwechselstörungen oder Hormonstörungen, Infektionen oder Tumoren des Gehirns oder auch große Hirnschäden nach z.B. einem Unfall. Auch bestimmte Medikamente können Gedächtnisstörungen verursachen, ebenso wie manche psychischen Krankheiten, z.B. eine Depression.

Weil Gedächtnisstörungen so unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen können, ist es sehr wichtig, dass Betroffene von einem Facharzt sorgfältig untersucht werden. Während die meisten Formen der Demenz nur gelindert, aber nicht geheilt werden können, ist bei anderen Krankheiten, die solche Symptome hervorrufen, durchaus eine erfolgreiche Therapie möglich.

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med.,  Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Alzheimer-Demenz. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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