Depressionen bei älteren Menschen

Schwere körperliche Erkrankungen und eine allgemeine Verschlechterung der Gesundheit gehören zu den wichtigsten Ursachen für depressive Erkrankungen bei älteren Menschen. Auch verschiedene hirnorganische Veränderungen aufgrund des Alters können eine Ursache für Depressionen sein.

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Fakten

  • Mit dem Begriff Depression bei älteren Menschen werden depressive Erkrankungen bei Menschen über 65 Jahren bezeichnet.
  • Schwere körperliche Erkrankungen und eine allgemeine Verschlechterung der Gesundheit gehören zu den wichtigsten Ursachen für depressive Erkrankungen bei älteren Menschen. Auch verschiedene hirnorganische Veränderungen aufgrund des Alters können eine Ursache für Depressionen sein.
  • Wesentliche Symptome, um die entsprechende Diagnose stellen zu können, sind eine depressive Stimmungslage der Betroffenen, weniger Interesse an Dingen, die sie früher begeistert haben, oder allgemeine Niedergeschlagenheit.
  • Es gibt verschiedene Formen der Behandlung, die häufig in Kombination eingesetzt werden. Am häufigsten sind eine Psychotherapie, meist in Form einer kognitiven Verhaltenstherapie, sowie die Gabe von Antidepressiva.
  • Die meisten von einer Depression betroffenen älteren Menschen profitieren von der Behandlung und überwinden die Depression. Es besteht allerdings ein hohes Rückfallrisiko, sodass unter Umständen eine mehrjährige medikamentöse Behandlung erforderlich ist.

Was ist die Depression bei älteren Menschen?

Mit dem Begriff Depression bei älteren Menschen werden depressive Erkrankungen bei Menschen über 65 Jahre bezeichnet. Im höheren Alter treten häufiger chronische körperliche Erkrankungen sowie mentale und funktionelle Einschränkungen auf, häufig in Form von Depressionen oder vergleichbaren Beschwerden. Depressionen bedeuten nicht nur einen hohen Leidensdruck für die Betroffenen und ihre Familie, sondern können auch dazu beitragen, dass sich die funktionellen Einschränkungen und andere Krankheiten verschlechtern.

Zwischen 4 und 10 % der Bevölkerung leiden unter depressiven Erkrankungen, bei älteren Personen über 65 Jahren lauten Schätzungen auf einen Anteil von 1–4 %. Depressionen sind bei Frauen doppelt so häufig wie bei Männern; besonders häufig treten Depressionen bei älteren Menschen mit Demenz auf.

Ursache

Hinter Depressionen bei älteren Menschen können verschiedene Ursachen stehen. Eine Möglichkeit sind verschiedene altersbedingte Veränderungen im Gehirn, zum Beispiel durch eine ungenügende Durchblutung, das Absterben von Gehirnzellen oder eine Funktionsbeeinträchtigung der Neurotransmitter (Signalstoffe im Gehirn).

Depressionen und körperliche Erkrankungen gehen oft Hand in Hand. Schwere körperliche Erkrankungen und eine allgemeine Verschlechterung der Gesundheit gehören zu den wichtigsten Ursachen für depressive Erkrankungen bei älteren Menschen. Da körperliche Erkrankungen mit dem Alter immer weiter zunehmen, steigt auch die Häufigkeit von depressiven Erkrankungen. Die Depression kann Bestandteil der körperlichen Erkrankung sein oder in Reaktion auf die Erkrankung auftreten. Besonders häufig sind Depressionen im Zusammenhang mit Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, vor allem bei gleichzeitigem Auftreten von Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie Demenz, Parkinson und Schlaganfall.

Außerdem nehmen ältere Menschen oft viele Medikamente ein, was ebenfalls eine depressive Stimmungslage auslösen oder verstärken kann.

Psychosoziale Umstände, wie Trauer um einen nahen Angehörigen, Verlust des Arbeistplatzes oder von Freunden können depressive Stimmungen verstärken.

Diagnostik

Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte, der Entwicklung des Krankheitsbilds und der Ergebnisse der ärztlichen Untersuchung gestellt.

Die Betroffenen müssen mindestens fünf der folgenden Symptome aufweisen, damit die Diagnose einer schweren Depression gestellt werden kann:

  • Depressive Stimmung
  • Vermindertes Interesse
  • Verlust von Freude an allen oder fast allen Aktivitäten
  • Gewichtsabnahme oder Gewichtszunahme
  • Schlafstörungen oder dauernde Müdigkeit
  • Vermindertes Selbstwertgefühl bzw Minderwertigkeitsgefühle
  • Grundlose Schuldgefühle
  • Pessimistische Gedanken bzgl. der Zukunft
  • Verschlechtertes Konzentrationsvermögen
  • Wiederkehrende Gedanken an Tod und Suizid oder gar bereits erfolgter Suizidversuch.

Mindestens eines dieser Symptome muss eine depressive Stimmung, vermindertes Interesse oder Verlust von Freude sein.

Verschiedene Formen der Depression

Leichte depressive Episode

Bei einer leichten depressiven Episode müssen die Betroffenen mindestens zwei, aber weniger als fünf der oben genannten Symptome für eine schwere Depression aufweisen. Der Zustand muss seit mindestens zwei Wochen andauern, zu Unbehagen und Funktionseinschränkungen geführt haben und darf keine direkte Folge der Anwendung von Medikamenten, einer anderen Erkrankung oder eines Trauerfalls sein.

Atypische Depressionen

Atypische Depressionen treten bei älteren Menschen häufiger auf als bei jüngeren. Bestimmte Symptome sind genau gegensätzlich zu den Symptomen einer typischen Depression. Die Niedergeschlagenheit wird eher als dauernde Unlust empfunden. Zu diesem Formenkreis gehören unter anderem:

  • Undifferenzierte Depression: Leichtere Symptome und nicht so deutlich erkennbare Niedergeschlagenheit – die Betroffenen leiden aber unter einer Einschränkung ihrer Funktionsfähigkeit.
  • Agitierte Depression: Die Betroffenen sind unruhig, können nicht still sitzen, zeigen Anzeichen von Wut, klammern sich an andere, sind besonders fordernd, aber auch ängstlich und furchtsam.
  • Hypochondrische Depression: Die Betroffenen sind häufig davon überzeugt, an einer körperlichen Krankheit zu leiden und befürchten zum Beispiel, eine Krebserkrankung zu haben.
  • Somatisierte Depression: Diese Form äußert sich vor allem durch Klagen über körperliche Beschwerden. Die Betroffenen sind nicht sichtlich depressiv verstimmt.
  • Dependente Persönlichkeitsstörung: Die Betroffenen sind antriebslos und kümmern sich nicht um die persönliche Hygiene, es liegen aber keine mentalen Einschränkungen vor.
  • Depressive Pseudodemenz: Die Betroffenen haben Konzentrationsprobleme, sind weniger aufmerksam, verwirrt und leiden unter einem schlechteren Kurzzeitgedächtnis. Da diese Symptome einer Demenz ähneln, spricht man von Pseudodemenz.
  • Eigentliche atypische Depression: Die Symptome sind fast gegensätzlich zu den sonst bei einer Depression üblichen: Die Betroffenen nehmen an Gewicht zu und haben ein gesteigertes Schlafbedürfnis.

Anpassungsstörung mit depressiver Symptomatik

Hier handelt es sich um eine kürzer andauernde Form der Depression, die typischerweise nach einem belastenden Lebensereignis oder Erlebnis auftritt. Die Betroffenen sind niedergeschlagen, weinen viel und fühlen sich hoffnungslos. Dieser Zustand ist häufig von Unruhe und Funktionsstörungen geprägt, klingt aber innerhalb eines halben Jahres nach dem auslösenden Erlebnis oder belastenden Ereignis ab.

Behandlung

Das Ziel der Behandlung ist es, die Symptome zu lindern, einen Rückfall nach Möglichkeit zu verhindern und das Funktionsvermögen und die geistigen Fähigkeiten der Betroffenen wiederherzustellen. Wenn es sich um einen schweren Fall von Depression handelt, geht es auch darum, einen Suizid zu verhindern.

Um zu entscheiden, welche Behandlung die besten Erfolgsaussichten hat, muss ärztlicherseits festgestellt werden, ob die Depression möglicherweise auf einer anderen zugrunde liegenden Erkrankung oder auf der Anwendung von Medikamenten beruht. In solchen Fällen muss die körperliche Erkrankung behandelt oder die verordneten Medikamente müssen auf ihre Eignung überprüft werden.

Es gibt verschiedene Formen der Behandlung von Depressionen bei älteren Menschen, unter anderem kognitive Verhaltenstherapie, Antidepressiva, Lichttherapie und Elektrokonvulsionstherapie. Häufig werden verschiedene Therapieformen kombiniert.

Psychotherapie

Eine Psychotherapie ist besonders dann zu empfehlen, wenn die Depression durch ein konkretes Ereignis oder einen bestimmten Moment schwerer Belastung ausgelöst wurde. Auch bei minder schweren Depressionen wird eine psychotherapeutische Behandlung empfohlen. Dabei kommt vor allem die kognitive Verhaltenstherapie zum Einsatz.

In der sogenannten Reminiszenztherapie werden Betroffene ermuntert, sich an schöne Erlebnisse aus ihrem Leben zu erinnern und sich an den damit verbundenen guten Gefühlen zu freuen; ein enger Kontakt zwischen den Betroffenen und den Familienangehörigen ist ebenfalls wichtig. Auch Aktivitäten, die sich daran ausrichten, wozu die Betroffenen in der Lage sind, sind sehr wichtig, sowohl für die Behandlung von Depressionen als auch dafür, ihnen vorzubeugen.

Antidepressiva

Die Behandlung mit Antidepressiva ist die häufigste Therapie gegen Depressionen. Je nach Schweregrad und auch möglichen Begleiterkrankungen kommen verschiedene Wirkstoffe zum Einsatz. Die Medikamente sollten grundsätzlich in Kombination mit andere Therapien angewandt werden, zum Beispiel einer kognitiven Verhaltenstherapie (siehe oben).

Bei älteren Personen ist die Gefahr von Nebenwirkungen größer, daher ist die Dosierung zu Beginn meist sehr niedrig und wird dann langsam erhöht. Wenn ältere Personen eine schwere Depression haben, wird normalerweise empfohlen, die Therapie über mindestens ein Jahr fortzuführen. Wenn die Therapie beendet werden soll, wird die Medikamentendosis über zwei bis vier Wochen langsam reduziert („Ausschleichen“).

Lichttherapie

Eine Studie mit älteren Patienten mit schwerer Depression hat gezeigt, dass eine dreiwöchige Lichttherapie von einer Stunde jeden Morgen die Stimmung und den Schlaf verbessern kann und sich vorteilhaft auf das Schlafhormon Melatonin und das Stresshormon Hydrokortison auswirkt. Es sind allerdings noch weitere Studien erforderlich, da der derzeitige Erfahrungsstand noch nicht ausreicht, um zweifelsfrei nachzuweisen, dass die Lichttherapie einen positiven Effekt bei Depression hat.

Prognose

Bei ca. 80–90 % aller von einer Depression Betroffenen verschwinden die Symptome im Laufe der medizinischen Behandlung. Die Depression bei älteren Menschen ist allerdings eine wiederkehrende Erkrankung: In einer Studie erlitten neun von zehn Personen innerhalb von drei Jahren einen Rückfall. Daher kann eine langjährige Behandlung mit Antidepressiva erforderlich sein.

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Medizinjournalistin, Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Depression im Alter. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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