Behandlung am Lebensende, Prinzipien

Allgemeine Grundsätze

  • Nur bei einer geringen Anzahl aller Todesfälle (< 10 %) tritt der Tod plötzlich und unerwartet ein. Die meisten Menschen sterben nach einem längeren Zeitraum mit Krankheit und allmählicher Entkräftung vor der terminalen Phase.
  • Patienten*innen sind moribund, wenn keine verfügbare Behandlung mehr ein Organversagen verhindern kann, das in naher Zukunft zum Tod führen wird. Die Beurteilung dieser Situation beruht auf der Kenntnis des Krankheitszustands und auf klinischem Ermessen.
  • Wichtig ist eine gewohnte und ruhige Umgebung. Ob die Patient*innen zu Hause sein können oder stationär aufgenommen werden sollen, ist immer im Einzelfall zu entscheiden. Das Krankenhaus ist nur eine (meistens schlechtere) Alternative. Eine terminale Behandlung im Zuhause der Patient*innen hängt davon ab, wie viel die Angehörigen leisten können oder wollen.1
  • Die künstliche Verlängerung des Sterbeprozesses um einige wenige Tage ist im Grunde kein Gewinn.
  • Niemand sollte allein sterben müssen.

Terminale Symptome und Anzeichen

Maßnahmen und Empfehlungen

Könnten mehr Patient*innen zu Hause sterben?

Weitere Informationen zur Palliativtherapie

Patienteninformationen