Urogenitale Chlamydien-Infektion bei Frauen

Zusammenfassung

  • Definition:Sexuell übertragbare Infektion, verursacht durch Chlamydia trachomatis.
  • Häufigkeit:Am häufigsten in der Altersgruppe unter 25 Jahren. Geschätzt werden bis zu 300.000 unerkannte Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland.
  • Symptome:Häufig asymptomatische und daher auch unterbehandelte Infektion. Kann zu leicht verstärktem Fluor sowie Schmierblutungen oder Dysurie ohne häufigen oder starken Miktionsdrang führen. In manchen Fällen symptomarme Endometritis oder Adnexitis.
  • Befunde:Bei symptomatischer Infektion in der Regel urethraler/vaginaler Fluor. In der gynäkologischen Untersuchung leicht blutende, mit mukopurulentem Sekret bedeckte Zervix. Evtl. mäßige Palpationsempfindlichkeit im Bereich des Uterus und der Adnexe bei einer aszendierenden Infektion.
  • Diagnostik: Anhand des Zervikalabstrichs und ggf. im Urin Erregernachweis im Nukleinsäure-Amplifikationstest (NAAT). Der CRP-Wert kann bei einer aszendierenden Infektion erhöht sein.
  • Therapie:Orale Therapie mit Doxycyclin 2 x 100 mg über 7 Tage oder Azithromycin 1,5 g als Einmaldosis.

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