Primäre Dysmenorrhö

Zusammenfassung

  • Definition:Menstruationsschmerzen ohne begleitenden pathologischen Befund. Verursacht durch anhaltende uterine Gefäßverengung, ausgelöst von Prostaglandinen, die zur Hypoxie der Gebärmuttermuskulatur führen.
  • Häufigkeit:Sehr verbreitet unter jungen Mädchen, verbessert sich häufig im Laufe der Zeit und vor allem nach dem Gebären eines Kindes.
  • Symptome:Die Symptome bestehen in krampfartigen Schmerzen im Unterleib, der Leistengegend, dem unteren Rücken und den Innenseiten der Oberschenkel, evtl. Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö. Beginnt einige Stunden, bevor die Blutung einsetzt, klingt normalerweise nach 24 Stunden ab.
  • Befunde:Es liegt ein normaler klinischer Befund vor.
  • Diagnose:Normalerweise sind keine Zusatzuntersuchungen erforderlich.
  • Behandlung:Die Behandlung besteht in NSAR oder oralen Kontrazeptiva. Vermehrte körperliche Aktivität vor oder bei Beginn der Beschwerden wirkt teilweise beschwerdelindernd.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Menstruationsschmerzen ohne begleitenden pathologischen Befund1
  • Beginnt bei den meisten Patientinnen sechs bis zwölf Monate nach der Menarche, wenn sich der Ovulationszyklus etabliert hat.
  • Die Schmerzen entstehen oft zu Beginn der Menstruationsblutung und dauern meistens acht bis 72 Stunden an.2

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen