Orgasmusstörungen

Zusammenfassung

  • Definition:Bei einer Orgasmusstörung tritt der Orgasmus trotz sexuellen Lustempfindens und ausgeprägter sexueller Erregung nicht oder nur stark verzögert bzw. abgeschwächt ein, und zwar unabhängig von der Art der Stimulation.
  • Häufigkeit:Es handelt sich um die zweithäufigste sexuelle Funktionsstörung bei Frauen.
  • Symptome:Oftmals kommt es aufgrund einer unzureichenden Stimulation nicht zum Orgasmus.
  • Befunde:Der klinische Befund ist normalerweise unauffällig.
  • Diagnostik:Weitere Untersuchungen sind nicht notwendig.
  • Therapie:Es stehen diverse Behandlungsoptionen wie Psychoanalyse, fokussierte Sexualtherapie oder kognitive Verhaltenstherapie zur Verfügung.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Orgasmus
    • Es handelt sich um ein Gefühl intensiven Lustempfindens, das den Bewusstseinszustand beeinflusst und von rhythmischen, unwillkürlichen Muskelkontraktionen im Bereich der Vagina, des Uterus und des Anus begleitet wird. Die Blutansammlung in den Genitalien (Vasokongestion) und die neuromuskuläre Anspannung (Myotonie) erreichen ein Maximum, ehe sie in einen Zustand der Entspannung übergehen, der mit einem wohligen und befriedigenden Gefühl einhergeht.
  • Orgasmusstörung
    • Bei einer Orgasmusstörung tritt der Orgasmus trotz sexuellen Lustempfindens und ausgeprägter sexueller Erregung nicht oder nur stark verzögert bzw. abgeschwächt ein, und zwar unabhängig von der Art der Stimulation.1-2
  • Man unterscheidet zwischen der primären und der sekundären Orgasmusstörung. Eine primäre Orgasmusstörung liegt bei Frauen vor, die unabhängig von der Art der Stimulation noch nie einen Orgasmus erlebt haben.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

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