Endometriumkarzinom

Zusammenfassung

  • Definition:Maligner Tumor, der von den endometrialen Drüsen ausgeht.
  • Häufigkeit:Ist die vierthäufigste Karzinomform bei Frauen in Deutschland mit ca. 10.900 neuen Fällen pro Jahr.
  • Symptome:Die häufigste Präsentation sind postmenopausale Blutungen. Prämenopausale Frauen können an unregelmäßigen Blutungen leiden. Schmerzen treten erst im späten Verlauf auf.
  • Befunde:Im frühen Stadium ist der Uterus selten vergrößert. Im späteren Verlauf vergrößert, hart und unregelmäßig, es kann zu Verwachsungen mit dem umliegenden Gewebe kommen. Evtl. ist Tumorgewebe im Muttermund sichtbar. Es können Metastasen in der Vagina vorkommen.
  • Diagnose:Die Diagnose wird mithilfe histologischer Untersuchungen des Endometriumaspirats (Pipelle-Probe) oder durch eine fraktionierte Abrasio gestellt.
  • Behandlung:Die Primärbehandlung ist in der Regel operativ. Postoperative Chemotherapie, Hormonbehandlung oder Bestrahlung wird individuell entschieden.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Das Endometriumkarzinom ist ein maligner Tumor, der von der Gebärmutterschleimhaut ausgeht.
  • Wird auch Uterus-Karzinom oder Korpuskarzinom genannt.
  • Maligne Tumoren, die vom endometrialen Drüsengewebe ausgehen, sind die häufigste Form.1
  • Zu den Uteruskarzinomen gehören:
    • Endometriumkarzinom
    • Karzinosarkom
    • Adenosarkom
    • Leiomyosarkom
    • endometriales Stromasarkom
    • andere Sarkomtypen.
  • Dieser Artikel behandelt ausschließlich das Endometriumkarzinom.
  • Weitere Informationen finden Sie im Artikel zum uterinen Sarkom.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

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