Ovarialkarzinom

Zusammenfassung

  • Definition:Das Ovarialkarzinom umfasst mehrere Tumortypen und wird grob in epitheliales und nichtepitheliales Ovarialkarzinom unterteilt. Die Ursache ist meist unbekannt, hormonelle Beeinflussung spielt vermutlich eine Rolle. Bei 5–10 % sind erbliche Ursachen beteiligt.
  • Häufigkeit:Der dritthäufigste gynäkologische Karzinomtyp in Deutschland mit ca. 7.380 Neuerkrankungen pro Jahr. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 69 Jahren.
  • Symptome:Häufig wenige, evtl. unspezifische Symptome in der frühen Phase. Uncharakteristische abdominale Beschwerden, vaginale Blutungen, veränderte Darmentleerungsmuster, Appetitlosigkeit und Völlegefühl können auftreten. Bei 3/4 der Patientinnen liegt zum Zeitpunkt der Diagnose bereits eine Ausbreitung außerhalb des kleinen Beckens vor.
  • Befunde:Klinischer Befund ist evtl. ein palpierbarer Tumor im Bereich der Adnexe oder bei fortgeschrittenen Stadien des Omenum majus.
  • Diagnose:Die Verdachtsdiagnose wird bei einer gynäkologischen Untersuchung mit Ultraschall gestellt, es folgen Blutuntersuchungen auf Tumormarker. Die Diagnosesicherung erfolgt histologisch durch operatives Staging.
  • Behandlung:Die Hauptbehandlung ist operativ. Zytostatika sind in den meisten Fällen adjuvant indiziert.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Das Ovarialkarzinom umfasst mehrere Tumortypen und wird grob in epitheliale und nichtepitheliale Ovarialkarzinome unterteilt.
  • Wird auch nach dem angenommenen Zellursprung klassifiziert: Oberflächenepithel, Stroma, Keimzellen.1

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen