Uterussarkom

Zusammenfassung

  • Definition:Bösartige Neubildung, die von stromalen Komponenten im Uterus ausgeht, entweder vom endometrialen Stroma oder vom mesenchymalen Gewebe und vom Myometrium. Sarkome sind aggressiver und haben eine schlechtere Prognose als andere maligne uterine Neubildungen.
  • Häufigkeit:Selten, macht 7–9 % der uterinen Karzinome aus
  • Symptome:Typische Symptome sind vaginale Blutungen, Fluor, Druck und Unbehagen im Becken, vergrößerte Gebärmutter oder abdominale Distension
  • Befunde:Bei postmenopausalen Frauen können Blutungen und Fluor vorkommen, evtl. vergrößerter Uterus und Lymphadenopathie
  • Diagnose:Indizierte Untersuchungen sind vaginaler Ultraschall und histologische Proben, später fraktionierte Abrasio und MRT des Abdomens
  • Behandlung:Operative Resektion ist die primäre Therapie. Weitere Therapieformen sind, je nach Histologie und eventueller Metastasen, Bestrahlung, Chemotherapie oder Hormonbehandlung

Allgemeine Informationen

Definition

  • Bösartige Neubildung, die von stromalen Komponenten im Uterus ausgeht, entweder vom endometrialen Stroma oder vom mesenchymalen Gewebe und vom Myometrium1
  • Wird in reine (malignes Gewebe kommt vom Mesenchym) oder gemischte (sowohl Mesenchym als auch malignes Epithelgewebe kommen vor) unterteilt
  • Kann auch in homologe (malignes Gewebe kommt normal im Uterus vor) und heterologe (malignes Gewebe kommt normalerweise nicht im Uterus vor z. B. Knochen und Knorpel) unterteilt werden
  • Die meisten reinen uterinen Sarkome sind Leiomyosarkome und endometriale Stromasarkome (beide homolog)
  • Sarkome sind aggressiver und haben eine schlechtere Prognose als andere maligne uterine Tumoren2

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformation

Quellen