Zervixkarzinom

Zusammenfassung

  • Definition:Karzinom am Gebärmutterhals, Zervixkarzinom, tritt als Plattenepithelkarzinom (ca. 80 %) oder als Adenokarzinom auf. Die Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV) ist in der Regel eine Voraussetzung für die Entwicklung des Karzinoms.
  • Häufigkeit:4.600 Neudiagnosen in Deutschland jährlich, Inzidenz 11/100.000 Frauen/Jahr.
  • Symptome: Kontaktblutungen, unregelmäßige Blutungen, vaginaler Ausfluss. Häufig asymptomatisch.
  • Befunde:In der frühen Phase gibt es häufig keinen pathologischen klinischen Befund.
  • Diagnostik:Screening durch Zytologie (Pap-Abstrich) und HPV-Test. Diagnose durch Portiobiopsie und Histologie. Ggf. Staging-Untersuchungen.
  • Therapie:In frühen Stadien primäre Operation mit oder ohne adjuvante Radio-(Chemo-)Therapie. In fortgeschrittenen Stadien primäre Radio-(Chemo-)Therapie.

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

  • Die Diagnosestellung erfolgt durch einen histologischen Befund.4
  • Die Zytologie ist lediglich eine Screeninguntersuchung. Bei Verdacht auf Malignität muss sie durch Kolposkopie mit Biopsie und histologischer Beurteilung bestätigt werden. Bei klar begrenzten prämalignen Läsionen kann eine diagnostische (Eindringtiefe) bzw. therapeutische Konisation oder Exzision erfolgen.4 Siehe hierzu den Artikel zu Zervix-Präkanzerosen.
  • Weitere Untersuchungen richten sich nach dem Stadium. Empfohlen werden bei allen Patientinnen eine gynäkologische Untersuchung und Sonografie des Beckens (vaginal) und der Nieren. 

Therapie

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle4

Patienteninformationen