Unerfüllter Kinderwunsch (Infertilität, Sterilität)

Ein unerfüllter Kinderwunsch kann verschiedene Ursachen haben. Die Begriffe Infertilität und Sterilität werden oft synonym verwendet, haben allerdings unterschiedliche Bedeutungen.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was ist Infertilität bzw. Sterilität?

Infertilität und Sterilität werden oft synonym verwendet, um den Zustand ungewollter Kinderlosigkeit zu bezeichnen. Die Begriffe unterscheiden sich aber in ihrer Bedeutung. Sterilität meint, dass eine Frau trotz regelmäßigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs über mindestens ein Jahr nicht schwanger wird. Von primärer Sterilität spricht man, wenn noch nie eine Schwangerschaft bestand. Eine sekundäre Sterilität bedeutet, dass die Frau im Vorhinein bereits schwanger war. Die Ursachen für eine Sterilität können bei beiden Partnern liegen. Infertilität bedeutet, dass eine Frau zwar schwanger werden, das Kind jedoch nicht austragen kann und die Schwangerschaft somit vorzeitig endet.

Bei jungen gesunden Paaren besteht eine Wahrscheinlichkeit von 20 bis 25 %, dass während eines Menstruationszyklus eine Befruchtung zustande kommt. Dieser Prozentsatz kommt dadurch zustande, dass Frauen nur an einigen Tagen des Zyklus fruchtbar sind und schwanger werden können. Über einen Zeitraum von 6 Monaten beträgt die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden ca. 80 %. Mit zunehmendem Alter der Frau wird es schwieriger, schwanger zu werden. Nach dem 35. Lebensjahr nimmt der Anteil erfolgreicher Kinderwunschbehandlungen ab.

Ungefähr 5 % der Bevölkerung bleiben ungewollt kinderlos. Da Frauen heutzutage häufig erst zu einem späteren Zeitpunkt im Leben eine Schwangerschaft planen, ist damit zu rechnen, dass der Anteil der Paare, bei denen trotz Kinderwunsch keine Schwangerschaft eintritt, in Zukunft steigen wird.

Ursachen

Der Grund für eine ungewollte Kinderlosigkeit liegt zu etwa einem Drittel der Fälle bei der Frau, zu einem Drittel beim Mann und zu einem Drittel bei beiden Partnern.

Die Ursachen sind vielfältig, am häufigsten jedoch sind:

  • Eisprungstörungen
  • Eingeschränkte Funktionsfähigkeit der Eileiter z. B. nach einer Unterleibsinfektion
  • Endometriose – eine Erkrankung bei der sich Teile der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter befinden.
  • Eingeschränkte Spermienqualität oder zu geringe Spermienkonzentration.

Auch Gebärmuttermyome (Muskelknoten der Gebärmutter), sexuelle Funktionsstörungen (z. B. Erregungsstörungen, Ejakulationsstörungen), sonstige Fehlbildungen oder Funktionsstörungen der Geschlechtsorgane sowie genetische Ursachen können für eine ungewollte Kinderlosigkeit verantwortlich sein.

Diagnostik

Auch bei normalen Voraussetzungen kann es dauern, bis eine Schwangerschaft eintritt. Bei jungen Frauen wird in der Regel erst ab einem Zeitraum von einem bis eineinhalb Jahren mit regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr überprüft, wodurch die ungewollte Kinderlosigkeit bedingt sein könnte. Bei älteren Frauen kann bereits ab einem Zeitraum von einem halben Jahr eine Diagnostik eingeleitet werden, da eine Kinderwunschbehandlung besser anschlägt, je jünger die Frauen sind.

Meist wenden sich die betroffenen Frauen an ihre behandelnden Frauenärztinnen, die in der Regel bereits einige Untersuchungen vornehmen können. Die weitere Abklärung eines unerfüllten Kinderwunschs sollte vorzugsweise von Spezialisten für Reproduktionsmedizin vorgenommen werden, ggf. durch Vermittlung der behandelnden Frauenärztin. Im Rahmen eines Gesprächs werden die Bereiche Sexualleben, Sexualfunktion, Anwendung von Verhütungsmitteln, psychosoziale Umstände und der Genuss von Alkohol, Tabak und Arzneimitteln besprochen. Frühere Unterleibsinfektionen, Symptome, die auf eine Störung des Menstruationszyklus hindeuten und gegebenenfalls der Verlauf früherer Schwangerschaften werden ebenfalls zur Sprache gebracht.

Zur weiteren Diagnostik werden nach der allgemeinen körperlichen Untersuchung die Geschlechtsorgane von Mann und Frau untersucht. Eine Blutuntersuchung kann Aufschluss über mögliche Hormonstörungen geben. Außerdem wird die Spermienqualität des Mannes kontrolliert. Mithilfe eines Eisprungtests kann der Eisprung der Frau überprüft werden. Zu diesem Zweck muss die Frau täglich immer zur gleichen Zeit ihren Morgenurin für einen Test sammeln (Beginn ist jeweils am 11. oder 12. Tag des Menstruationszyklus). Unter Umständen ist eine Unterleibsuntersuchung mit modernen Untersuchungsmethoden (z. B. Ultraschall) angezeigt. Welche weiteren Untersuchungen durchgeführt werden, richtet sich nach den im Untersuchungsverlauf erhobenen Befunden. Ggf. werden die Eileiter innerhalb eines laparoskopischen Eingriffes auf ihre Durchgängigkeit überprüft.

Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach der wahrscheinlichsten oder nach der durch die Diagnostik festgestellten Ursache.

Zunächst kann der Arzt das Paar darin anleiten, den optimalen Zeitpunkt während des Menstruationszyklus, d. h. die fruchtbaren Tage der Frau, zu ermitteln. Außerdem ist ein gesunder Lebensstil für die Empfängnis förderlich, d. h. es sollte Über- und Untergewicht gemieden und auf das Rauchen verzichtet werden. Des Weiteren können etwaige Unterleibsinfektionen oder Stoffwechselstörungen (z. B. Schilddrüsenunterfunktion) ggf. behandelt werden. Wenn diese Maßnahmen nicht zum Erfolg führen und der Kinderwunsch des Paares fortbesteht, stehen eine Reihe anderer Möglichkeiten zur Verfügung. Nachfolgend werden die wichtigsten Methoden zur Behandlung von Infertilität aufgeführt.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Um schwanger zu werden, sollte Geschlechtsverkehr während der Zeit des Eisprungs vollzogen werden. Wann es zum Eisprung kommt, lässt sich nicht immer exakt vorausbestimmen, normalerweise findet er aber etwa 10–14 Tage vor der nächsten Menstruation statt (nicht, wie fälschlicherweise oft angenommen, 14 Tage nach dem ersten Tag der letzten Menstruation). Je nach Zykluslänge ist der Zeitpunkt unterschiedlich weit vom ersten Tag der Menstruation entfernt.

Während des Eisprungs ist das Ei 24 Stunden lang in der Lage, mit der Samenzelle zu verschmelzen. Da die Spermien 2–3 Tage, maximal 5 Tage, in der Gebärmutter und den Eileitern überleben können, ist regelmäßiger Geschlechtsverkehr während der Tage vor dem Eisprung zu empfehlen. Bei einem 28-Tage-Zyklus liegt die fruchtbare Zeit ca. zwischen dem 9. und 18. Zyklustag ab dem ersten Tag der Menstruation. Bei Geschlechtsverkehr alle 2–3 Tage pro Woche ist in der Regel kein weiteres Timing erforderlich.

Es bestehen weitere Möglichkeiten, Hinweise auf die fruchtbaren Tage zu erhalten, z. B. durch die Spinnbarkeit des Zervixschleims oder durch die Körpertemperatur. Dennoch garantieren diese Methoden nicht, dass eine Schwangerschaft eintritt.

Korrektur anatomischer Gegebenheiten

Einige Ursachen können mithilfe eines größeren oder kleineren operativen Eingriffs korrigiert werden. Damit steigt die Chance auf eine Befruchtung. Bei Frauen kann beispielsweise die Entfernung von Myomen, Polypen in der Gebärmutterschleimhaut oder gegebenenfalls eine operative Korrektur von verwachsenen Eileitern durchgeführt werden. Bei Männern sollten gegebenenfalls Krampfadern im Hodensack (Varikozele) entfernt werden. Bei eingeschränkter Spermienqualität verbessert dies allerdings nicht die Prognose.

Hormonelle Stimulation

Wenn die Ursache für die Kinderlosigkeit auf eine Eisprungstörung zurückgeht, kann eine Hormonbehandlung helfen. Damit steigen die Chancen für eine Befruchtung und eine Schwangerschaft.

Insemination (IUI)

Bei der künstlichen Insemination (Samenübertragung) wird das Sperma in die Gebärmutter eingebracht, um die Chance auf eine Befruchtung zu verbessern. Dazu muss zuvor der Zeitpunkt für den Eisprung sorgfältig ermittelt werden. Eine begleitende Hormonbehandlung der Patientin ist möglich. In der Regel wird das Sperma durch Masturbation gewonnen und anschließend zur Steigerung der Befruchtungsfähigkeit aufbereitet. Eine Insemination kann auch dann angezeigt sein, wenn ein Paar nur eingeschränkt Geschlechtsverkehr haben kann. Auf Wunsch kommt unter bestimmten Umständen auch eine Samenspende (Spermien eines anderen Mannes) zur Insemination infrage (z. B. wenn keine befruchtungsfähigen Samen produziert werden können).

In-vitro-Fertilisation (IVF) und intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

Bei der In-vitro-Fertilisation findet die Befruchtung des Eis außerhalb des weiblichen Körpers statt. Anschließend wird das befruchtete Ei in die Gebärmutter übertragen. Die Befruchtung des Eis mit den Spermien erfolgt entweder in einer Schale (IVF) oder die Spermien werden direkt in die Eizelle injiziert (intrazytoplasmatische Spermieninjektion, ICSI). Als vorbereitende Maßnahmen erfolgen bei der Frau die hormonelle Stimulation und die Eizellentnahme, die ultraschallgesteuert über die Scheide stattfindet (transvaginale Follikelpunktion) sowie die Bereitstellung des Ejakulates. Die In-vitro-Fertilisation kommt unter anderem bei eingeschränkter Eileiterfunktion, Endometriose oder bei einer unbekannten Ursache infrage, die ICSI insbesondere bei herabgesetzter Spermienqualität.

Je 100 Behandlungsversuchen kommen bei der IVF ca. 20–30 Schwangerschaften zustande. Bei Frauen unter 35 Jahren beträgt die Erfolgsquote 40–49 %. Nach dem 35. Lebensjahr sinkt die Erfolgsquote um 2–6 % jährlich. Um das 43. Lebensjahr beträgt die Erfolgsquote nur noch 5 %. Gleichzeitig nimmt mit zunehmendem Alter die Rate an Fehlgeburten zu. Das Einsetzen von mehr als einem Embryo erhöht die Erfolgsquote, ist aber auch mit einem höheren Risiko für Mehrlingsschwangerschaften verbunden. In Deutschland dürfen maximal 3 Embryonen übertragen werden, um höhergradige Mehrlingsschwangerschaften, die vermehrt mit Komplikationen einhergehen, zu vermeiden.

Prognose

Für viele ist ein unerfüllter Kinderwunsch ein vorübergehendes Problem. Die Hälfte aller Patientinnen, die deswegen ärztlichen Rat suchen, wird zu einem späteren Zeitpunkt schwanger, die meisten davon ohne medizinische Behandlung.

Die Chance, schwanger zu werden, variiert je nach Ursache und Dauer der Kinderlosigkeit, dem Alter der Frau, der bisherigen Fertilität und der Verfügbarkeit unterschiedlicher Behandlungsmethoden.

Weitere Informationen

Autoren

  • Marleen Mayer, Ärztin, Mannheim
  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Unerfüllter Kinderwunsch. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI): ICD-10-GM Version 2018. Stand 22.09.2017 www.dimdi.de
  2. Zegers-Hochschild F, Adamson GD, de Mouzon J et al. International Committee for Monitoring Assisted Reproductive Technology (ICMART) and the World Health Organization (WHO) revised glossary of ART terminology, 2009. Fertil Steril 2009; 92 :1520-4. PMID: 19828144 PubMed
  3. Mascarenhas MN, Flaxman SR, Boerma T, et al. National, Regional, and Global Trends in Infertility Prevalence Since 1990: A Systematic Analysis of 277 Health Surveys. PLOS Medicine Dec 18, 2012. Doi: 10.1371/journal.pmed.1001356. DOI
  4. Greil AL, McQuillan J. Help-seeking patterns among subfecund women. Journal of Reproductive and Infant Psychology. 2004; 22:305–19. pdfs.semanticscholar.org
  5. Datta J, Palmer MJ, Tanton C et al. Prevalence of infertility and help seeking among 15 000 women and men. Hum Reprod 2016; 31: 2108–2118. www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. Gnoth C, Godehardt D, Godehardt E, Frank-Herrmann P, Freundl G. Time to pregnancy: results of the German prospective study and impact on the management of infertility. Hum Reprod 2003; 18: 1959-66. PubMed
  7. Effective Health Care. The management of subfertility. Effective Health Care Bulletin 1992; 3: 8. www.york.ac.uk
  8. Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG), Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG). Fertilitätsstörungen, psychosomatisch orientierte Diagnostik und Therapie. AWMF-Leitlinie Nr. 016-003, Klasse S2k, Stand 2014. www.awmf.org
  9. Taylor A. ABC of subfertility. Making a diagnosis. BMJ 2003; 327: 494-7. PubMed
  10. Ludwig M. Gynäkologische Endokrinologie. Hamburg: optimist, 2012.
  11. Hamilton-Fairley D, Taylor A. ABC of subfertility. Anovulation. BMJ 2003; 327: 546-9. PubMed
  12. Pompe S, Strobach D, Trottmann M. Männliche Fertilität - Arzneimittel kontra Kinderwunsch. Pharmazeutische Zeitung online 41/2014. www.pharmazeutische-zeitung.de
  13. Brock GB, Lue TF. Drug-induced male sexual dysfunction. An update. Drug Saf 1993;8:414-26. PMID: 8329147 PubMed
  14. Bella AJ, Shamloul R. Psychotropics and sexual dysfunction. Cent European J Urol 2014; 66: 466-71. PMID: 24757547 PubMed
  15. Müller-Oerlinghausen B, Ringel I: Medikamente als Verursacher sexueller Dysfunktionen - Eine Analyse von Daten des deutschen Spontanerfassungssystems. Dtsch Arztebl 2002; 99: A 3108-14. www.aerzteblatt.de
  16. Bundesärztekammer. Richtlinie zur Entnahme und Übertragung von menschlichen Keimzellen im Rahmen der assistierten Reproduktion. Deutsches Ärzteblatt 2018. DOI: 10.3238/arztebl.2018.Rili_assReproduktion_2018 www.bundesaerztekammer.de
  17. Richter-Kuhlmann E. Assistierte Reproduktion: Richtlinie komplett neu. Dtsch Arztebl 2018; 115(22): A-1050 / B-883 / C-879 www.aerzteblatt.de
  18. Samenspenderregister sichert seit 1. Juli 2018 Abstammungs-Auskunftsansprüche. Haufe.de; 9.7.2018. www.haufe.de
  19. Brown J, Farquhar C. Clomiphene and other anti-oestrogens for ovulation induction in polycystic ovarian syndrome. Cochrane Database of Systematic Reviews 2016; Issue 12. Art: No.: CD002249. pmid:27976369 PubMed
  20. George K, Kamath MS, Nair R, Tharyan P. Ovulation triggers in anovulatory women undergoing ovulation induction. Cochrane Database of Systematic Reviews 2014, Issue 1. Art. No.: CD006900. DOI: 10.1002/14651858.CD006900.pub3. DOI
  21. Brown J, Farquhar C, Beck J, Boothroyd C, Hughes E. Clomiphene and anti-oestrogens for ovulation induction in PCOS. Cochrane Database of Systematic Reviews 2009, Issue 4. Art. No.: CD002249. DOI: 10.1002/14651858.CD002249.pub4. DOI
  22. Legro RS, Brzyski RG, Diamond MB, Coutifaris C, Schlaff WD, Casson P et al. Letrozol zur Ovulationsinduktion bei PCOS. N Engl J Med 2014; 371: 119-129. doi:10.1056/NEJMoa1313517 DOI
  23. Franik S, Eltrop SM, Kremer JAMet al. Aromatase inhibitors (letrozole) for subfertile women with polycystic ovary syndrome. Cochrane Database of Systematic Reviews 2018, Issue 5. Art. No.: CD010287. DOI: 10.1002/14651858.CD010287.pub3 cochranelibrary-wiley.com
  24. Ghanem H, Shaeer O, El-Segini A. Combination comiphene citrate and antioxidant therapy for idiopathic male infertility: a randomized controlled trial. Fertil Steril 2010; 94: 2232-5. PubMed
  25. Duckitt K. Infertility and subfertility. Clin Evid 2004; 11: 2427-58. PMID: 12967463 PubMed
  26. Chua SJ, Akande VA, Mol BWJ. Surgery for tubal infertility. Cochrane Database of Systematic Reviews 2017; Issue 1: Art. No.: CD006415. doi:10.1002/14651858.CD006415.pub3 DOI
  27. Van Voorhis BJ. In vitro fertilization. N Engl J Med 2007; 356: 379-86. PubMed
  28. Schmidt L, Munster K. Infetility, involuntary infecundity, and the seeking of medical advice in industrialized countries 1970-1992: a review of concepts, measurements and results. Hum Reprod 1995; 10: 1407-18. PubMed
  29. Belva F, Roelants M, Vloeberghs V et al. Serum reproductive hormone levels and ultrasound findings in female offspring after intracytoplasmic sperm injection: first results. Fertil Steril 2017 Apr; 107(4): 934-939. pmid:28292621 PubMed
  30. Read J. Sexual problems associated with infertility, pregnancy, and ageing. BMJ 2004; 329: 559-61. PubMed
  31. Humaidan P, Nelson SM, Devroey P et al. Ovarian hyperstimulation syndrome: review and new classification criteria for reporting in clinical trials. Hum Reprod 2016;31(9):1997-2004. PMID: 27343272 PubMed
  32. Zhu JL, Basso O, Obel C et al. Infertility, infertility treatment, and congenital malformations: Danish national birth cohort. BMJ 2006; 333: 679-81. PMID: 16893903 PubMed
  33. Romundstad LB, Romundstad PR, Sunde A et al. Increased risk of placenta previa in pregnancies following IVF/ICSI; a comparison of ART and non-ART pregnancies in the same mother. Hum Reprod 2006; 21: 2353-8. PubMed
  34. Collins JA, Burrows EA, Willan AR. The prognosis for live birth among untreated infertile couples. Fertil Steril 1995; 64: 22-8. PubMed
  35. Templeton A, Morris JK. IVF - factors affecting outcome. In: Templeton A, Cooke ID, O'Brien PMS, eds. 35th RCOG study group evidence-based fertility treatment. London: RCOG Press, 1998.
  36. Klemetti R, Sevon T, Gissler M, Hemminki E. Health of children born as a result of in vitro fertilization. Pediatrics 2006; 118: 1819-27. PMID: 17079550 PubMed