Brustkrebs, einige Fakten und Informationen

Von Brustkrebs (Mammakarzinom) sind vorwiegend Frauen betroffen. Auf hundert Frauen, die an Brustkrebs erkranken kommt ein Mann.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Bei dieser Krebserkrankung kommt es zu einem unkontrollierten und raschen Zellwachstum in der Brust. Dieses Wachstum kann der Körper nicht stoppen. Die Krebszellen im Brustgewebe stammen in der Regel aus der Brust selbst. Eine Ausbreitung von anderen Organen ins Brustgewebe kann erfolgen, tritt aber äußerst selten auf.

Eine häufige Vorstufe von Brustkrebs wird in der Fachsprache als „Carcinoma in situ“ bezeichnet. Dabei handelt es sich zwar um auffällige Zellen, die sich aber noch in ihrem ursprünglichen Gewebe, meist den Milchgängen, befinden und noch nicht in die Tiefe gewachsen sind. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass diese Zellen sich zu invasiven Krebszellen entwickeln, die im weiteren Verlauf streuen bzw. metastasieren können.

Häufigkeit

Von Brustkrebs (Mammakarzinom) sind vorwiegend Frauen betroffen. Doch auf 100 erkrankte Frauen kommt ein erkrankter Mann. Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Diese macht ungefähr 30 % aller Krebsfälle bei Frauen aus. Alljährlich erhalten rund 70.000 Frauen und rund 600 Männer in Deutschland diese Diagnose. Im Jahr 2012 waren 69.550 Frauen und 620 Männern mit dieser Diagnose konfrontiert.

Im Vergleich zu 1970 haben sich die Erkrankungszahlen verdoppelt, die brustkrebsbedingte Sterblichkeit ist jedoch tendenziell rückläufig. Nahezu eine von acht Frauen wird im Lauf ihres Lebens an Brustkrebs (Mammakarzinom) erkranken. Durch die Einführung des Mammografie-Screenings 2005 kam es zu einem sprunghaften Anstieg der Anzahl diagnostizierter Erkrankungen, die jedoch wieder rückläufig ist. Auch wenn das Risiko an Brustkrebs zu erkranken mit dem Alter steigt, sind etwa ein Drittel der betroffenen Frauen bei Diagnosestellung jünger als 55 Jahre.

Bei dieser Erkrankung spielt die genetische Veranlagung (Vererbung) eine Rolle. Daher ist die Gefahr einer Brustkrebserkrankung (Mammakarzinom) bei Frauen mit nahen Verwandten, die an Brustkrebs erkrankt sind, auch größer.

Eine der Ursachen für die Zunahme dieser Krebsform besteht in der verbesserten Diagnostik. In einigen Fällen ist nicht sicher, ob sich die früh diagnostizierten Veränderungen überhaupt zu einer gefährlichen Krebserkrankung weiterentwickeln. Bei Krebsbefunden im Frühstadium ist es sicherer, die Krebsgefahr zu eliminieren, als die Entwicklung dieses Zustands abzuwarten. Schließlich kann sich daraus eine schwerwiegende Erkrankung entwickeln.

Glücklicherweise stehen die Chancen für eine Behandlung der Erkrankung gut. Trotzdem sterben aufgrund der zahlreichen Krankheitsfälle noch immer viele Menschen an dieser Krankheit. Brustkrebs (Mammakarzinom) und Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) konkurrieren um den Status als häufigste tödliche Krebserkrankung bei Frauen. 80 % der Betroffenen sind fünf Jahre nach der Diagnose noch am Leben. Insgesamt stirbt eine von drei Betroffenen infolge der Erkrankung. Damit sterben in Deutschland knapp 18.000 Patienten jährlich an Brustkrebs (Mammakarzinom). Bei jüngeren Frauen zeigt die Erkrankung eine aggressivere Tendenz.

Wo genau entsteht eine Krebserkrankung in der Brust?

Die Brust besteht aus Fett-, Drüsen- und Bindegewebe. Die Milchdrüsen (Brustdrüse, Glandula mammaria) der Brust weisen Verzweigungen (Milchgänge, Ductus lactiferi) auf, die durch die Brust führen und in der Brustwarze (Mamille) münden. Bei rund 80 % der Brustkrebsfälle befindet sich die Ursache in den Milchgängen (duktales Mammakarzinom), während 10–20 % der Krebserkrankungen in den Milchdrüsen (lobuläres Mammakarzinom) entstehen. Zudem werden Krebsvorstufen unterschieden, die zum einen in der eigentlichen Drüse (LCIS = lobuläres Carcinoma in situ, modernere Bezeichnung LIN = lobuläres In-situ-Karzinom) oder in den Milchgängen (DCIS, duktales Carcinoma in situ) entstehen.

Einteilung in Krebsstadien

Die Krebserkrankung wird in verschiedene Stadien unterteilt. Im Stadium 1 finden sich lediglich lokale und abgegrenzte Veränderungen in der Brust. Stadium 4 bezeichnet eine weit fortgeschrittene Krebserkrankung mit Streuung in andere Organe (sogenannte Metastasierung). Am häufigsten streut diese Krebserkrankung in die benachbarten Lymphknoten (Nodi lymphatici). Beim Brustkrebs sind dabei in der Regel die Lymphknoten in der Achselhöhle oder am Schlüsselbein betroffen. Die Fernstreuung (Fernmetastasierung) von Brustkrebs erfolgt hauptsächlich in die Lungen und Knochen. Seltener sind Leber und Gehirn betroffen. Hat der Krebs in andere Organe gestreut, ist dennoch Langzeitüberleben möglich. Beim Brustkrebs mit Metastasen lebt fünf Jahre nach der Diagnose noch etwa ein Viertel der Betroffenen.

Weitere Informationen

Autoren

  • Martina Bujard, Wissenschaftsjournalistin, Wiesbaden
  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Mammakarzinom. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Robert Koch-Institut, Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. Krebs in Deutschland 2015/2016, 12. Ausgabe. Berlin: Robert Koch-Institut, 2015. www.gekid.de
  2. Yager JD, Davidson NE. Estrogen carcinogenesis in breast cancer. N Engl J Med 2006; 354: 270-82. PubMed
  3. Goldhirsch A et al. Strategies for subtypes--dealing with the diversity of breast cancer: highlights of the St. Gallen International Expert Consensus on the Primary Therapy of Early Breast Cancer 2011. Ann Oncol. 2011; 22(8): 1736-1747. PubMed
  4. Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und Deutschen Krebshilfe e. V. Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms. AWMF-Register-Nr. 032-045OL, Klasse S3, Stand 2017. www.awmf.org
  5. Page DL, et al. Atypical lobular hyperplasia as a unilateral predictor of breast cancer risk: a retrospective cohort study. Lancet. 2003; 361(9352): 125-129. PubMed
  6. Collaborative Group on Hormonal Factors in Breast Cancer. Familial breast cancer: collaborative reanalysis of individueal data from 52 epidemiological studies including 58.209 women with breast cancer and 101.986 women without the disease. Lancet 2001; 358: 1389-99. PubMed
  7. Nelson HD, et al. Risk factors for breast cancer for women aged 40 to 49 years: a systematic review and meta-analysis.. Ann Intern Med 2012; 156(9): 635-648. Annals of Internal Medicine
  8. Goldberg JI, Borgen PI. Breast cancer susceptibility testing: past, present and future. Expert Rev Anticancer Ther. 2006; 6(8): 1205-1214 PubMed
  9. Antoniou A, et al. Average risks of breast and ovarian cancer associated with BRCA1 or BRCA2 mutations detected in case Series unselected for family history: a combined analysis of 22 studies. Am J Hum Genet. 2003; 72(5): 1117-1130 PubMed
  10. Collaborative Group on Hormonal Factors in Breast Cancer. Breast cancer and breastfeeding: collaborative reanalysis of individual data fra 47 epidemiological studies in 30 countries, including 50.302 women with breast cancer and 96.973 women without the disease. Lancet 2002; 20: 187-95. PubMed
  11. Shah NR, Borenstein J, Dubois RW. Postmenopausal hormone therapy and breast cancer: a systematic review and meta-analysis. Menopause 2005; 12: 668-78. PubMed
  12. Million Women Study Collaborators. Breast cancer and hormone-replacement therapy in the Million Women study. Lancet 2003; 362: 419-27. PubMed
  13. Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG). Peri- und Postmenopause - Diagnostik und Interventionen. AWMF-Leitlinie Nr. 015-062, Klasse S3, Stand 2020 www.awmf.org
  14. Dinger J, Bardenheuer K, Minh TD. Levonorgestrel-releasing and copper intrauterine devices and the risk of breast cancer. Contraception 2011; 83: 211-7. PubMed
  15. Zreik TG, et al. Fertility drugs and the risk of breast cancer: a meta-analysis and review. Breast Cancer Res Treat. 2010; 124(1): 13-26 PubMed
  16. Storeng R, et al. Infertility treatment and the risk of cancer. Tidsskr Nor Laegeforen. 2012; 132(22): 2494-2499 PubMed
  17. Li LL, et al. Meta-analysis on the possible association between in vitro fertilization and cancer risk. Int J Gynecol Cancer. 2013; 23(1): 16-24. PubMed
  18. Sergentanis TN, et al. IVF and breast cancer: A systematic review and meta-analysis. Hum Reprod Update. 2014; 20(1): 106-123 PubMed
  19. Hang Zhu, Xun Lei, Jing Feng, and Yang Wang. Oral contraceptive use and risk of breast cancer: A meta-analysis of prospective cohort studies. Eur.J.Contracept.Reprod.Health Care 17 (6):402-414, 2012. www.ncbi.nlm.nih.gov
  20. Suzuki R, et al. Alcohol intake and risk of breast cancer defined by estrogen and progesterone receptor status--a meta-analysis of epidemiological studies. Int J Cancer. 2008; 122(8): 1832-1841. PubMed
  21. Bagnardi V, et al. Light alcohol drinking and cancer: A meta-analysis. Annals of Oncology. 2013; 24(2): 301-308. PubMed
  22. Key J, et al. Meta-analysis of studies of alcohol and breast cancer with consideration of the methodological issues. Cancer Causes Control. 2006; 17(6): 759-770. PubMed
  23. Brennan SF, et al. Dietary patterns and breast cancer risk: a systematic review and meta-analysis. Am J Clin Nutr. 2010; 91(5): 1294-1302. PubMed
  24. Cummings SR, et al. Prevention of breast cancer in postmenopausal women: approaches to estimating and reducing risk. J Natl Cancer Inst. 2009; 101(6): 384-398 PubMed
  25. Suzuki R, et al. Body weight and incidence of breast cancer defined by estrogen and progesterone receptor status--a meta-analysis. Int J Cancer. 2009; 124(3): 698-712. PubMed
  26. Luo J, Margolis KL, Wactawski-Wende J, et al. Association of active and passive smoking with breast cancer among postmenopausal women: a prospective cohort study. BMJ 2011; 342: d1016. BMJ (DOI)
  27. Ahern TP, Broe A, Lash TL et al. Phthalate Exposure and Breast Cancer Incidence: A Danish Nationwide Cohort Study. J Clin Oncol 2019; 17: 1802202. pmid:30995175. www.ncbi.nlm.nih.gov
  28. International Agency for Research on Cancer. Volume 124: Night shift work. IARC Working Group. Lyon, France; June 4–11, 2019. IARC Monogr Eval Carcinog Risk Chem Hum (in press)
  29. Henderson TO, Amsterdam A, Bhatia S, et al. Systematic review: Surveillance for breast cancer in women treated with chest radiation for childhood, adolescent, or young adult cancer. JAMA 2009; 301: 404-14. Journal of the American Medical Association
  30. Henderson TO, et al. Systematic review: surveillance for breast cancer in women treated with chest radiation for childhood, adolescent, or young adult cancer. Ann Intern Med. 2010; 152(7): 444-454. PubMed
  31. Berrington de Gonzalez A, et al. Second solid cancers after radiation therapy: A systematic review of the epidemiologic studies of the radiation dose-response relationship. Int J Radiat Oncol Biol Phys. 2013; 86(2): 224-233. PubMed
  32. Ibrahim EM, et al. Risk of second breast cancer in female Hodgkin's lymphoma survivors: a meta-analysis. BMC Cancer. 2012; 12: 197 PubMed
  33. Turner NC, Jones AL. Management of breast cancer. Clinical Review. BMJ 2008; 337: 107-10. PubMed
  34. Kommission Mamma der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie in der Deutschen Krebsgesellschaft. Empfehlungen gynäkologische Onkologie Kommission Mamma. Stand März 2020. www.ago-online.de
  35. IBIS Investigators. First results from the international breast cancer intervention study (IBIS-I): a randomized prevention trial. Lancet 2002; 360: 817-24. www.ncbi.nlm.nih.gov
  36. Cuzick J, Sestak I, Cawthorn S, et al. Tamoxifen for prevention of breast cancer: extended long-term follow-up of the IBIS-I breast cancer prevention trial. Lancet Oncology 2014. dx.doi.org
  37. Cuzick J, Sestak I, Cawthorn S, et al. Tamoxifen for prevention of breast cancer: extended long-term follow-up of the IBIS-I breast cancer prevention trial. Lancet Oncology 2014. doi:10.1016/S1470-2045(14)71171-4 www.thelancet.com
  38. Visvanathan K, Chlebowski RT, Hurley P, et al. American society of clinical oncology clinical practice guideline update on the use of pharmacologic interventions including tamoxifen, raloxifene, and aromatase inhibition for breast cancer risk reduction. J Clin Oncol 2009; 27: 3235-58. PubMed
  39. Nelson HD, Fu R, Griffin JC, et al. Systematic Review: Comparative Effectiveness of Medications to Reduce Risk for Primary Breast Cancer. Ann Interne Med 2009; 151. annals.org
  40. Cuzick J, Sestak I, Forbes JF, et al. Anastrazole for prevention of brast cancer in high-risk postmenopausal women (IBIS-II): an international, double-blind, randomised placebo-controlled trial. Lancet 2013. doi:10.1016/S0140-6736(13)62292-8 DOI
  41. Baxter N, with the Canadian task force on preventive health care. Preventive health care, 2001 update: should women be routinely taught breast self-examination to screen for breast cancer? . CMAJ 2001; 164: 1837-46. Canadian Medical Association Journal
  42. Kösters JP, Gøtzsche PC. Regular self-examination or clinical examination for early detection of breast cancer. Cochrane Database of Systematic Reviews 2003, Issue 2. Art. No.: CD003373. DOI: 10.1002/14651858.CD003373. DOI
  43. Kriege M, Brekelmans CTM, Boetes C et al. Efficacy of MRI and mammography for breast-cancer screening in women with a familial or genetic predisposition. N Engl J Med 2004; 351: 427-37. New England Journal of Medicine
  44. Leach MO, Boggis CR, Dixon AK, et al, for the MARIBS study group. Screening with magnetic resonance imaging and mammography of a UK population at high familial risk of breast cancer: a prospective multicentre cohort study (MARIBS). Lancet 2005; 365: 1769-78. PubMed
  45. Warner E, Messersmith H, Causer P, Eisen A, Shumak R, Plewes D. Systematic review: Using magnetic resonance imaging to screen women at high risk for breast cancer. Ann Intern Med 2008; 148: 671-9. PubMed
  46. Gemeinsamer Bundesausschuss. Informationen zum MAMMOGRAPHIESCREENING. Programm zur Früherkennung von Brustkrebs für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. Berlin, 2015. www.g-ba.de
  47. Jorgensen KJ, Gotzsche PC. Overdiagnosis in publicly organised mammography screening programmes: systematic review of incidence trends. BMJ 2009; 339: b2587. BMJ (DOI)
  48. Jørgensen KJ, Gøtzsche PC, Kalager M, Zahl PH. reast Cancer Screening in Denmark: A Cohort Study of Tumor Size and Overdiagnosis. Ann Intern Med 2017 Mar 7; 166(5): 313-323. pmid:28114661 PubMed
  49. Autier P, Boniol M, Koechlin A, et al. Effectiveness of and overdiagnosis from mammography screening in the Netherlands: population based study. BMJ 2017 Dec 5; 359: j5224. pmid:29208760 PubMed
  50. Heidemann S. Welche Bedeutung hat das Gendiagnostikgesetz (GenDG) für die genetische Diagnostik bei Verdacht auf erblichen Brust-/Eierstockkrebs? Download am 27.05.2020 www.brca-netzwerk.de
  51. Portschy PR, Kuntz KM, Tuttle TM. Survival Outcomes After Contralateral Prophylactic Mastectomy: A Decision Analysis. J Natl Cancer Inst 2014. www.ncbi.nlm.nih.gov
  52. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI): ICD-10-GM Version 2020. Stand 20.09.2019; letzter Zugriff 27.05.2020 www.dimdi.de
  53. Arends J, Bodoky G, Bozzetti F, et al. ESPEN Guidelines on Enteral Nutrition: Non-surgical oncology. Clin Nutr. 25 (2):245-259, 2006. www.ncbi.nlm.nih.gov
  54. Elia M, van Bokhorst-de van der Schueren MAE, Garvey J, et al. Enteral (oral or tube administration) nutritional support and eicosapentaenoic acid in patients with cancer: a systematic review. Int.J.Oncol. 28 (1):5-23, 2006. www.ncbi.nlm.nih.gov
  55. Iared W, Shigueoka DC, Torloni MR, et al. Comparative evaluation of digital mammography and film mammography: systematic review and meta-analysis. Sao Paulo Med J 129 (4):250-260, 2011. www.ncbi.nlm.nih.gov
  56. Souza FH, Wendland EM, Rosa MI, Polanczyk CA. Is full-field digital mammography more accurate than screen-film mammography in overall population screening? A systematic review and meta-analysis. Breast 22 (3):217-224, 2013. www.ncbi.nlm.nih.gov
  57. Lei J, Yang P, Zhang L, Wang Y, Yang K. Diagnostic accuracy of digital breast tomosynthesis versus digital mammography for benign and malignant lesions in breasts: A meta-analysis. Eur Radiol 24 (3):595-602, 2014. www.ncbi.nlm.nih.gov
  58. National Institute for Clinical Excellence (NICE). Early and locally advanced breast cancer: diagnosis and treatment. London: 2009. www.nice.org.uk
  59. Nothacker M, Lelgemann M, Giersiepen K, and Weinbrenner S. Evidenzbericht 2007 zur S3-Leitlinie Brustkrebsfrüherkennung in Deutschland. Berlin: Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ). 31, 2007. www.awmf.org
  60. New Zealand Guidelines Group (NZGG). Management of early breast cancer. Wellington: 2009.
  61. Lee LA, Silverstein MJ, Chung CT, et al. Breast cancer-specific mortality after invasive local recurrence in patients with ductal carcinoma-in-situ of the breast. Am J Surg 2006; 192: 416-9. PubMed
  62. Early Breast Cancer Trialist's Collaboratory Group (EBCTCG) Effects of radiotherapy and of differences in the extent of surgery for early breast cancer on local recurrence and 15-year survival: an overview of the randomized trials. Lancet 2005; 366: 2087-2106. PubMed
  63. Vinh-Hung V, Verschragaegen C. For the breast conserving surgery project. Breast conserving surgery with or without radiotherapy: pooled analysis for risks for ipsilateral breast tumor recurrence and mortality. JNCI 2004; 96: 115-21. PubMed
  64. Ahmed M, Purushotham AD, and Douek M. Novel techniques for sentinel lymph node biopsy in breast cancer: A systematic review. The Lancet Oncology 15 (8):e351-e362, 2014. www.awmf.org
  65. Xiong L, Gazyakan E, Yang W, Engel H, Hunerbein M, Kneser U, and Hirche C. Indocyanine green fluorescence-guided sentinel node biopsy: A meta-analysis on detection rate and diagnostic performance. European Journal of Surgical Oncology 40 (7):843-849, 2014. www.ncbi.nlm.nih.gov
  66. Hung WK, Chan CM, Ying M, Chong SF, Mak KL, and Yip AWC. Randomized clinical trial comparing blue dye with combined dye and isotope for sentinel lymph node biopsy in breast cancer. Br.J.Surg. 92 (12):1494-1497, 2005. www.ncbi.nlm.nih.gov
  67. Varghese P, Abdel-Rahman AT, Akberali S, Mostafa A, Gattuso JM, and Carpenter R. Methylene blue dye--a safe and effective alternative for sentinel lymph node localization. Breast J. 14 (1):61-67, 2008. europepmc.org
  68. Early Breast Cancer Trialists' Collaborative Group. Effects of radiotherapy and surgery in early breast cancer: an overview of the randomised trials. N Engl J Med 1995; 333: 1444-55. New England Journal of Medicine
  69. Liljegren G, Holmberg J, Bergh J, et al and the Uppsala Breast Cancer Trials Breast Group. 10-year results after sector resection with or without postoperative radiotherapy for stage I breast cancer: a randomized trial. J Clin Oncol 1999; 17: 2326-33. PubMed
  70. Weinfurt KP, Castel LD, Li Y, Timbie JW, Glendenning GA, Schulman KA. Health-related quality of life among patients with breast cancer receiving zoledronic acid or pamidronate disodium for metastatic bone lesions. Med.Care 42 (2):164-175, 2004. www.ncbi.nlm.nih.gov
  71. Kouloulias VE, Kouvaris JR, Mystakidou K, Varela MN, Kokakis J, Pistevou-Gombaki K, Balafouta M, Gennatas C, and Vlahos LJ. Duration of bisphosphonate treatment: Results of a non-randomised study in patients previously treated with local irradiation for bone metastases from breast cancer. Curr.Med.Res.Opin. 20 (6):819-826, 2004. www.ncbi.nlm.nih.gov
  72. Carteni, R. Bordonaro, F. Giotta, V. Lorusso, S. Scalone, V. Vinaccia, R. Rondena, and D. Amadori. Efficacy and safety of zoledronic acid in patients with breast cancer metastatic to bone: a multicenter clinical trial. Oncologist 11 (7):841-848, 2006. www.ncbi.nlm.nih.gov
  73. Lipton A, Cook RJ, Major P, Smith MR, and Coleman RE. Zoledronic acid and survival in breast cancer patients with bone metastases and elevated markers of osteoclast activity. Oncologist 12 (9):1035-1043, 2007. www.ncbi.nlm.nih.gov
  74. Kohno N, Aogi K, Minami H, Nakamura S, Asaga T, Iino Y, Watanabe T, Goessl C, Ohashi Y, and Takashima S. Zoledronic acid significantly reduces skeletal complications compared with placebo in Japanese women with bone metastases from breast cancer: A randomized, placebo-controlled trial. Journal of Clinical Oncology 23 (15):3314-3321, 2005. www.ncbi.nlm.nih.gov
  75. Diel IJ, Body JJ, Lichinitser MR, Kreuser ED, Dornoff W, Gorbunova VA, Budde M, and Bergström B. Improved quality of life after long-term treatment with the bisphosphonate ibandronate in patients with metastatic bone disease due to breast cancer. European Journal of Cancer 40 (11):1704-1712, 2004. www.ncbi.nlm.nih.gov
  76. Heras P, Kritikos K, Hatzopoulos A, and Georgopoulou AP. Efficacy of ibandronate for the treatment of skeletal events in patients with metastatic breast cancer. Eur.J.Cancer.Care.(Engl) 18 (6):653-656, 2009. onlinelibrary.wiley.com
  77. Tripathy D, Lichinitzer M, Lazarev A, MacLachlan SA, Apffelstaedt J, Budde M, and Bergstrom B. Oral ibandronate for the treatment of metastatic bone disease in breast cancer: Efficacy and safety results from a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Annals of Oncology 15 (5):743-750, 2004. academic.oup.com
  78. Rosen LS, Gordon DH, Dugan JR, Major P, Eisenberg PD, Provencher L, Kaminski M, Simeone J, Seaman J, Chen BL, and Coleman RE. Zoledronic Acid Is Superior to Pamidronate for the Treatment of Bone Metastases in Breast Carcinoma Patients with at Least One Osteolytic Lesion. Cancer 100 (1):36-43, 2004. www.ncbi.nlm.nih.gov
  79. Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin. Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung. AWMF-Leitlinie Nr. 128-001OL, Klasse S3, Stand 2019. www.awmf.org
  80. Armer JM, Stewart BR, Shock RP. 30-month post breast cancer treatment lymphoedema. J Lymphoedema 2009; 4: 14-8. PubMed
  81. Schmitz KH, Ahmed RL, Troxel A, et al. Weight lifting in women with breast-cancer-related lymphedema. N Engl J Med 2009; 361: 664-73. New England Journal of Medicine
  82. Robert Koch-Institut, Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. Krebs in Deutschland 2009/2010, 9. Ausgabe. Berlin: Robert Koch-Institut, 2013. www.rki.de