Brustkrebs

Brustkrebs (Mammakarzinom) ist die häufigste Krebsart bei Frauen in der westlichen Welt. Alljährlich erhalten rund 69.550 Frauen und 620 Männer in Deutschland diese Diagnose. Die Wahrscheinlichkeit einer Frau im Alter von 75 Jahren Brustkrebs entwickelt zu haben, liegt bei 5,1 %.

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Was ist Brustkrebs (Mammakarzinom)?

Brustkrebs ist ein bösartiger (maligner) Tumor der Brust. Verschiedene Arten sind bekannt. Die meisten entstehen im Gewebe der Brustdrüse. Daneben gibt es noch einige seltenere Typen von Brustkrebs. Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, bestehen gute Heilungsaussichten.

Ursache

Normale Zellen teilen sich nur in dem Ausmaß, wie es für die Erneuerung und das Wachstum des Körpers notwendig ist. Die Zellen können jedoch geschädigt werden und sich in sogenannte maligne Zellen (Krebszellen) umwandeln. Sie wachsen dann ungehemmt und formieren sich zu einem Tumor. So können sie die umgebenden gesunden und normalen Zellen zerstören. Der Krebs kann in die Blut- oder Lymphgefäße hineinwachsen und diese infiltrieren. Die Krebszellen können sich dort aus dem Zellverband lösen und mit dem Blut oder der Lymphe in andere Körperbereiche transportiert werden. Dort können sie sich festsetzen und neue Tumoren bilden – sogenannte Metastasen oder Tochtergeschwulste.

Die genaue Ursache für die Entstehung von Brustkrebs (Mammakarzinom) ist in 90 % der Fälle unbekannt, verschiedene Faktoren spielen dabei wahrscheinlich eine Rolle. Die Brustkrebsgefahr steigt mit zunehmendem Alter. Nur 10 % der Erkrankten sind bei der Erstdiagnose jünger als 45 Jahre.

Bei 5–10 % der Fälle sind erbliche (genetische) Faktoren von wesentlicher Bedeutung. So steigt die Gefahr, von erblich bedingtem Brustkrebs betroffen zu sein, wenn insbesondere nahe Verwandte, wie z. B. Mutter oder Schwester, an Brustkrebs oder auch an Eierstockkrebs erkrankt sind, bzw. wenn die Erkrankung bereits in jungem Alter in Erscheinung tritt.

Beeinflussbare Faktoren zur Vorbeugung von Brustkrebs sind die Vermeidung von Übergewicht nach den Wechseljahren, die Erhöhung der körperlichen Aktivität, die Reduktion des Alkoholkonsum, der Verzicht auf Rauchen und das Vermeiden einer langzeitigen Hormonersatztherapie nach den Wechseljahren.

Hormonspiralen mit Levonorgestrel und moderne kombinierte Antibabypillen erhöhen das Risiko für die Entstehung von Brustkrebs nicht.

Schwangerschaften, insbesondere vor dem 35. Lebensjahr, und Stillen scheinen eine gewisse Brustkrebsprophylaxe darzustellen.

Ein frühes Einsetzen der Menstruation und eine späte letzte Menstruationsblutung (Menopause) erhöhen das Risiko.

Brustkrebs tritt in 80–90 % der Fälle in den Drüsengängen (Milchgängen) auf. Dabei handelt es sich um das sogenannte duktale Mammakarzinom. Die meisten anderen Brustkrebsfälle entstehen in den Milchdrüsen. Dabei handelt es sich um das sogenannte lobuläre Mammakarzinom.

Diagnostik

Alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren ohne Symptome und ohne Brustkrebs in der Vergangenheit werden in Deutschland alle zwei Jahre zur Teilnahme am Mammografiescreening eingeladen. Bei dieser Untersuchung kann Brustkrebs schon im Frühstadium entdeckt werden. Das Mammografiescreening ist ein umstrittenes Thema, bei dem unter Forschern keine Einigkeit herrscht. Argument für das Screening von Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren ist, dass durch die Teilnahme am Screening über einen Zeitraum von zehn Jahren 1 bis 2 Frauen von 1.000 vor dem Tod durch Brustkrebs bewahrt werden. Ein Argument gegen das Mammografiescreening ist, dass durch das Screening jedes Mal 24 von 1.000 Frauen unnötigerweise von einem auffälligen Befund beunruhigt und weiteren Abklärungen unterzogen werden, bei denen sich der Verdacht auf Brustkrebs nicht bestätigt. Etwa 6 von 1.000 Frauen erhalten nach jedem Screening die Diagnose Brustkrebs. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass innerhalb von 10 Jahren 5 bis 7 von 1.000 Frauen die Diagnose Brustkrebs erhalten, die auch ohne Behandlung mit der Krebserkrankung hätten leben können. Die Ärzte sprechen dann von einer Überdiagnose. Hier finden Sie Informationen zum Mammografie-Screening.

Mit der so genannten Selbstuntersuchung können auch die Frauen eigenständig Veränderungen des Brustgewebes feststellen. Es ist unsicher, ob die Selbstuntersuchung von Bedeutung ist. Zwei große Studien zeigen, dass eine regelmäßige Selbstuntersuchung die Prognose bei Brustkrebs nicht verbessert, die Anzahl der Arztbesuche aufgrund von gutartigen Veränderungen der Brust sowie die Anzahl der Biopsien mit gutartigem Ergebnis erhöht. Dennoch wird in Deutschland die Selbstuntersuchung prinzipiell empfohlen. Der Brustkrebsnachweis im frühen Stadium beinhaltet eine bessere Prognose als im späten Stadium.

Die Brust von Frauen ab dem 30. Lebensjahr wird im Rahmen der jährlichen Vorsorgeuntersuchung vom Gynäkologen abgetastet. Der Arzt kann so einen evtl. vorhandenen Knoten entdecken. Etwa 9 von 10 Knoten in der Brust von Frauen vor der Menopause sind gutartig (benigne). Manchmal treten auch Symptome wie Brustschmerzen, Sekretion aus der Brust, Veränderungen der Brustwarzen oder Hautveränderungen auf.

Beim geringsten Verdacht auf einen bösartigen (malignen) Tumor werden weitere Untersuchungen wie die Ultraschalluntersuchung und/oder die Mammografie durchgeführt. Zeigt sich dabei, dass es sich um eine gutartige Veränderung handelt, wird die Untersuchung an dieser Stelle beendet. Bei Unsicherheiten werden ergänzende Untersuchungen durchgeführt.

Kann bei den bildgebenden Untersuchungen nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um bösartige (maligne) Veränderungen handelt, wird aus dem betroffenen Gewebe eine Probe (Biopsie) entnommen. Eine endgültige und sichere Krebsdiagnose erfolgt erst, nachdem die Gewebeprobe mikroskopisch untersucht wurde.

Ein inflammatorisches (entzündliches) Mammakarzinom ist eine aggressive Brustkrebsform und tritt am häufigsten bei jungen Frauen auf. Diese Erkrankung ist jedoch sehr selten. Etwa 1–5 % der Brustkrebsbetroffenen leiden an dieser Variante. Die Brust ist dabei häufig lokal erwärmt, juckt, wird empfindlich und oftmals vergrößert. Dieser Zustand entwickelt sich besonders rasch, innerhalb weniger Tage bis Wochen. Häufig ist die Brustwarze eingezogen oder platt. Die Symptomatik kann mit einer herkömmlichen Brustentzündung (Mastitis) verwechselt werden.

Bei bekanntem hohen familiärem Risiko sind engmaschigere klinische Untersuchungen und bildgebende Verfahren sinnvoll.

Behandlung

Das therapeutische Ziel lautet, die Krebserkrankung zu heilen. Ist dies nicht möglich, ist das Ziel die Verlängerung der Lebenszeit. Weitere Ziele sind die Verbesserung der Lebensqualität, die Optimierung des kosmetischen Ergebnisses und Minimierung der psychosozialen Belastungen.

Die Therapie beginnt zumeist mit einer Operation. Dies ist die wichtigste Behandlung im Hinblick auf Heilung und Überleben. Für ein optimales Ergebnis werden in der Regel jedoch mehrere Behandlungen miteinander kombiniert. Neben der Operation zählen dazu die Strahlentherapie, die antihormonelle Therapie und die Zytostatikatherapie (Chemotherapie).

Verschiedene Faktoren entscheiden darüber, welche Behandlung sich für den einzelnen Patienten am besten eignet. Dazu zählen Tumorart, Hormonempfindlichkeit des Tumors, Tumorgröße, eventuelle Anzeichen für eine Streuung (Metastasierung) sowie das Alter der Frau.

Für Deutschland wurden eindeutige Therapieleitlinien entwickelt, die regelmäßig aktualisiert werden. Auf diesem Gebiet wird viel geforscht und die Ergebnisse werden weltweit ausgetauscht.

Nach der Therapie werden über einen Zeitraum von 10 Jahren Nachsorgeuntersuchungen empfohlen, um mögliche Rückfälle rechtzeitig zu erkennen.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Therapie von Brustkrebs.

Prognose

Die Überlebenschancen für Brustkrebserkrankte haben sich in den letzten zehn Jahren deutlich verbessert. Mehr als 80 % der Patienten sind noch fünf Jahre nach der Diagnose am Leben. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto höher sind die Überlebensaussichten.

Bei einer weit fortgeschrittenen Erkrankung, die mit einer Metastasierung in andere Körperbereiche einhergeht, ist eine komplette Heilung eher die Ausnahme. Verschiedene Therapiemöglichkeiten können in diesen Fällen die Erkrankung jedoch lange Zeit in Schach halten.

Reaktionen auf die Diagnose

Eine Brustkrebsdiagnose zu erhalten, ist sehr belastend. Zu Beginn kann es zu einer Art Schockzustand kommen. Gedanken kreisen oftmals im Kopf herum. Selbst betroffen zu sein, fühlt sich unwirklich an. Häufig kommt es zu Ängsten und Gedanken an den Tod.

Wie eine Operation mit Entfernung von Teilen der Brust (brusterhaltende Therapie) oder der ganzen Brust (Mastektomie) empfunden wird, ist von Frau zu Frau verschieden. Einige sind zunächst froh, das erkrankte Körperteil entfernt zu wissen. Andere sind traurig, dass ihnen ein wesentlicher Teil ihrer Identität entfernt wurde. Zeit und ein offener Umgang sind für eine Rückkehr in den Alltag nach einer Brustkrebsoperation besonders wichtig.

Unterstützend stehen Ihnen im Krankenhaus, während der Rehabilitationsmaßnahme und auch ambulant spezialisierte Psychoonkologen zur Verfügung, die Sie und Ihre Angehörigen bei der seelischen Verarbeitung der Erkrankung unterstützen können.

Unterstützung und Hilfe

Die Finanzierung einer Brustprothese bzw. der Brustrekonstruktion wird für gewöhnlich von den Krankenkassen übernommen.

Nach einer Brustkrebsoperation steht Ihnen eine Physiotherapie sowie eine stationäre oder ambulante Rehabilitationsmaßnahme zu. Darüber hinaus ist eine Unterstützung für weitere Hilfsmittel und Maßnahmen möglich.

Nehmen Sie die Unterstützungen in Anspruch, beispielsweise von spezialisierten Krebsberatungsstellen. Hier erhalten Sie unter anderem das Angebot psychoonkologischer Betreuung, Informationen über wirtschaftliche Unterstützung im Krankheitsfall und Hilfestellungen beim Stellen von Anträgen z. B. zur Beantragung von Rehabilitationsmaßnahmen, des Ihnen im Krebsfall zustehenden Schwerbehindertenausweises und finanzieller Hilfeleistungen. 

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Martina Bujard, Wissenschaftsjournalistin, Wiesbaden
  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Mammakarzinom. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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