Polyzystisches Ovarsyndrom (PCO-Syndrom)

Das polyzystische Ovarsyndrom (PCOS) ist die häufigste Hormonstörung bei Frauen im fertilen Alter und eine häufige Ursache für Infertilität. Die Erkrankung ist oft gekennzeichnet durch viele kleine Zysten (Eibläschen) in den Eierstöcken, die sogenannten polyzystischen Ovarien (PCO). Im Vordergrund stehen Zyklusstörungen und häufig Unfruchtbarkeit.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was ist ein polyzystisches Ovarsyndrom?

 Gebärmutter
Gebärmutter
qr-code_34422.png

Bei polyzystischen Ovarien (PCO) befinden sich in den Eierstöcken viele kleine Zysten (Eibläschen): Bei der Ultraschalluntersuchung lassen sich in einem Eierstock bei dieser Erkrankung mindestens 25 Zysten finden, die jeweils zwischen 2 und 9 mm groß sind. Solche Veränderungen kommen bei ca. 20 % aller Frauen im fertilen Alter vor, sind jedoch bei vielen betroffenen Frauen nicht mit Symptomen bzw. Beschwerden verbunden.

Beim sog. Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCOS) jedoch kommen bestimmte Symptome hinzu. Diese Erkrankung wird durch eine erhöhte Konzentration der männlichen Geschlechtshormone (Androgene bzw. Testosteron) bewirkt; hinzu kommt oft eine verminderte Empfindlichkeit gegenüber dem blutzuckersenkenden Hormon Insulin. Zystenbildungen stören die Funktion der Eierstöcke und führen zum Ausbleiben des Eisprungs und zu Menstruationsstörungen.

Von PCOS sind ca. 10 % der Frauen im gebärfähigen Alter betroffen. Die Erkrankung kommt in bestimmten Familien vermehrt vor – häufig sind Mütter oder Schwestern ebenfalls von PCOS betroffen. Die Erkrankung kann bei fruchtbaren Frauen grundsätzlich in jedem Alter auftreten, wird jedoch bei vielen Frauen in der späteren Jugend bemerkt.

Symptome

Die Symptome für PCOS sind vermehrte Körperbehaarung (Hirsutismus), Akne, Ausbleiben der Menstruation oder lange Intervalle, Übergewicht und Störungen der Fruchtbarkeit (Infertilität). Möglich ist auch Haarausfall wie bei Männern.

Vom auffälligen, eher männlichem Haarwuchs (Hirsutismus) sind ca. 70 % der Frauen mit PCOS betroffen. Kennzeichnend sind vermehrte Gesichtsbehaarung, Behaarung zwischen den Brüsten, auf der Innenseite der Oberschenkel und vom Schambein mittig bis zum Nabel hinauf. Etwas mehr als die Hälfte aller Frauen mit PCOS leidet unter Übergewicht, wobei sich das Fettgewebe meistens um die Taille herum ansammelt. Die Gewichtszunahme beginnt in der Regel ab ca. dem 15. Lebensjahr und erstreckt sich bis zum ca. 20. Lebensjahr. Die Menstruationsstörungen sind in 50 % der Fälle das Ausbleiben der Menstruation (Amenorrhö) und in 30 % der Fälle verlängerte Intervalle. Eine normale Menstruation behalten 20 % der Patientinnen. Die Betroffenen berichten oft zudem von unerfülltem Kinderwunsch oder aufgetretenen frühen Fehlgeburten.

Veränderungen im Stoffwechsel

Ein wichtiges Krankheitsanzeichen für PCOS ist die im Laufe der Jahre fortschreitende Stoffwechselstörung, das sogenannte metabolische Syndrom, das zudem mit Übergewicht, hohe Blutfettwerte und hohem Blutdruck einhergeht. Diese Veränderungen sind Risikofaktoren für mögliche spätere Erkrankungen, wie Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sowie Herz- und Gefäßerkrankungen. Neben der Behandlung der PCOS-Symptome ist es daher sehr wichtig, eventuellen zukünftigen Herz- und Gefäßkrankheiten vorzubeugen.

Ursache

Dem Syndrom liegt sehr wahrscheinlich eine erblich bedingte Veränderung des Hormonstoffwechsels zugrunde. Unklar ist noch, ob veränderte Gene allein eine bestimmende Rolle dabei spielen, oder ob zusätzlich ein inaktiver Lebensstil mit Übergewicht in der Pubertät entscheidend für die Entwicklung des PCOS ist.

Der Hormonstoffwechsel ist verändert, weil bestimmte Zellen rund um die Zysten in den Eierstöcken vermehrt männliche Geschlechtshormone (Androgene) produzieren. Diese werden im Fettgewebe des Körpers in Östrogen (weibliches Geschlechtshormon) umgewandelt, was aber die weitere Produktion von Androgenen in einem selbstverstärkenden Kreislauf noch weiter erhöht.

Viele der Symptome entstehen aufgrund der erhöhten Menge männlicher Geschlechtshormone (v. a. Testosteron). Hormonstörungen führen auch zum Ausbleiben des Eisprungs und infolgedessen zu Blutungen, die keinem geregelten Zyklus entsprechen, und Störungen der Fruchtbarkeit.

Bei PCOS und v. a. gleichzeitigem Übergewicht reagiert der Körper oft auch nicht mehr auf Insulin, also das Hormon, das Glukose aus dem Blut in die Zellen einströmen lässt. Die Unempfindlichkeit gegenüber Insulin wird wahrscheinlich durch einen körperlich inaktiven Lebensstil und Übergewicht noch verstärkt. Als Folge erhöht sich der Blutzuckerspiegel (metabolisches Syndrom als mögliche Vorstufe eines Diabetes mellitus). Auf der anderen Seite führt eine Gewichtsabnahme bei den betroffenen Frauen häufig zu einer verbesserten Wirkung des Insulins im Körper; auch die Regelblutungen normalisieren sich oft wieder.

Diagnostik

Die Symptome dieser Erkrankung sind bei voller Ausprägung des Syndroms leicht zu erkennen; ganz typisch ist eine Kombination aus seltener oder fehlender Menstruation, Unfruchtbarkeit, Behaarungstyp wie bei einem Mann und Übergewicht. Allerdings kann einerseits ein PCOS auch ohne auffällige Behaarung oder Übergewicht auftreten, und es kann andererseits eine Reihe anderer Krankheiten mit ähnlichen Beschwerden und Befunden einhergehen. Deshalb wird die Ärztin/der Arzt verschiedene Untersuchungen durchführen, um andere Erkrankungen auszuschließen. Mögliche andere Ursachen sind plötzliches Absetzen der „Pille“, Essstörungen, hormonproduzierende Tumoren oder auch Störungen der Schilddrüsenfunktion.

Um diese anderen Krankheiten festzustellen oder auszuschließen wird die Ärztin/der Arzt eine genaue Krankengeschichte erheben sowie eine allgemeine körperliche und eine gynäkologische Untersuchung, Ultraschall der Eierstöcke und der Gebärmutter sowie die Bestimmung der Geschlechtshormone im Blut, Messung des Blutzuckers und ggf. andere Bluttests durchführen. Die Diagnose PCOS wird gestellt, wenn mindestens zwei der folgenden Tatsachen zutreffen:

  • viele, kleine Zysten in mindestens einem Eierstock (PCO) im Rahmen der Ultraschalluntersuchung diagnostiziert
  • Menstruationen mit stets sehr langen Intervallen (> 35 Tage) oder keine Menstruation (Amenorrhö, Intervalle > 6 Monate)
  • hohe Testosteronwerte im Blut und/oder männlicher Behaarungstyp (Hirsutismus).

Die gynäkologische Untersuchung ergibt in der Regel neben den möglicherweise vorliegenden zahlreichen kleinen Zysten an den Eierstöcken nichts Außergewöhnliches. Auch ohne im Ultraschall sichtbaren zahlreichen kleinen Zysten an den Eierstöcken wird die Diagnose PCOS gestellt, wenn die übrigen Symptome eindeutig sind. Und es auch nicht ungewöhnlich, dass Frauen ohne PCOS-Erkrankung Zysten an den Eierstöcken haben. Für die Diagnose ist also eine Kombination verschiedener Befunde wichtig, jeder einzelne muss nicht auftreten.

Normalerweise führen die Ärzte verschiedene Hormontests durch und kontrollieren bei Übergewicht die Werte für Blutzucker sowie die Blutfettwerte.

Therapie

Für viele betroffene Frauen ist die einzig notwendige Behandlung eine Gewichtsabnahme. Schon eine Gewichtsabnahme von 5–10 % (evtl. sogar ab 2 %) kann zur Normalisierung der Menstruation beitragen, wodurch der Eisprung zurückkehrt und eine Schwangerschaft in 20–60 % der Fälle ermöglicht wird. Bei einer Gewichtsabnahme bildet sich oft auch die starke Körperbehaarung zurück; besonders wichtig ist jedoch, dass das Erreichen und Halten eines Normalgewichts die Gefahr für Herz- und Gefäßkrankheiten verringert. Abzunehmen kann für PCOS-Patienten schwierig sein, ggf. ist es sinnvoll, eine Ernährungsberaterin/einen Ernährungsberater für die gezielte Umstellung der Ernährung zu Rate ziehen. Entscheidend ist auch regelmäßig sportliche Aktivität.

Gewichtsabnahme

Die Gewichtsabnahme sollte nicht zu schnell erfolgen. Die wichtigsten Maßnahmen sind regelmäßige Bewegung und ausgewogene Mahlzeiten mit viel Gemüse und weniger Fett und Zucker.

Medikamente

Die Auswahl der Medikamente erfolgt, wenn erforderlich, symptombezogen.

Behandlung des vermehrten Haarwuchses

Eine Kombipille (Östrogen + Gestagen) kann die Behaarung an den typischen Körperstellen zurückdrängen; diese Wirkung entfaltet sich aber erst nach ca. 6–8 Monaten. Bei ausgesprochen starker Behaarung kann dem Testosteron mit Medikamenten, den sogenannten Antiandrogenen, entgegengewirkt werden. Das Medikament Spironolacton hemmt die Produktion und Wirkung von Testosteron, auch Dexamethason (ein Kortisonpräparat) bremst die Androgenproduktion.

Man kann dem vermehrten Haarwuchs auch mit einem speziellen Medikament gegen Akne begegnen, das Östrogen und Antiandrogen mit Gestagen-Wirkung enthält. Dies funktioniert auch als Empfängnisverhütungsmittel und ist eine Alternative zu herkömmlichen Verhütungspillen.

Bei sehr starkem Haarwuchs sind oft das Epilieren oder die Haarentfernung mithilfe von Laser Optionen.

Behandlung von Menstruationsstörungen (kein Kinderwunsch)

Orale Kontrazeptiva sorgen für regelmäßige Menstruationen, erhöhen aber das Risiko für Thrombosen und verschlechtern den Zuckerstoffwechsel.

Wenn Sie keine kombinierten Pillen nehmen wollen oder können, lassen sich regelmäßige Menstruationen mithilfe von Gestagen (synthetisches Gelbkörperhormon) hervorrufen. Die Gestagen-Tabletten werden zum Beispiel alle 2 Monate für jeweils 10 Tage lang eingenommen.

Behandlung bei unerfülltem Kinderwunsch

Bei bestehendem Kinderwunsch kann der Arzt Medikamente verschreiben, die den Eisprung stimulieren. Da es bei PCOS vermehrte Eianlagen gibt, lässt sich ein Eisprung oftmals erfolgreich hervorrufen. Ein bekanntes Medikament hierfür ist Clomifen; es stehen jedoch auch Alternativen zur Verfügung. Lassen Sie sich am besten genau von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt beraten. 

Das Medikament Clomifen kann z. B. auch mit dem Diabetes-Medikament Metformin kombiniert werden, allerdings ist dieses für die Therapie des PCOS offiziell nicht zugelassen. Der Arzt kann es aber unter bestimmten Bedingungen trotzdem verschreiben.

Wenn die Behandlung mit Tabletten nicht hilft, können Hormonspritzen eingesetzt werden. Eine weitere Möglichkeit ist die künstliche Befruchtung.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Als ein Schritt in der Behandlung gegen unerfüllten Kinderwunsch bei PCOS können im Rahmen eines kleinen, chirurgischen Eingriffs die Zysten an den Eierstöcken eröffnet werden (sog. „Ovarian Drilling“), um einen Eisprung auszulösen.

Falls die Familienplanung bei einer betroffenen Frau abgeschlossen ist, und sich die Symptome des PCOS durch Medikamente und andere Maßnahmen nicht lindern lassen, kann die chirurgische Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke eine Möglichkeit der Therapie sein. 

Prognose

Diese Erkrankung ist chronisch, aber mit Behandlung und Gewichtsabnahme können die Beschwerden gut verringert werden. Unerfüllter Kinderwunsch ist für viele betroffene Frauen ein Problem, aber die Menstruationen werden im Laufe der Behandlungszeit oft regelmäßiger und können eine spontane Schwangerschaft ermöglichen. Es gibt auch weitere, gute Möglichkeiten zur Stimulierung einer Schwangerschaft. Schwangere Frauen nach PCOS werden sorgfältig und regelmäßig untersucht, weil sie etwas häufiger als andere während dieser Zeit zuckerkrank werden oder auch eine Frühgeburt erleben. Grundsätzlich sind bei allen Patientinnen mit PCOS regelmäßige ärztliche Kontrollen wichtig, um der Gefahr von Diabetes sowie Herz- und Gefäßerkrankungen entgegenzuwirken.

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen
  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Polyzystisches Ovarsyndrom. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Norman RJ, Dewailly D, Legro RS, Hickey TE. Polycystic ovary syndrome. Lancet 2007; 370: 685-97. PubMed
  2. Goodman NF, Cobin RH, Futterweit W, Glueck JS, Legro RS, Carmina E; American Association of Clinical Endocrinologists (AACE); American College of Endocrinology (ACE); Androgen Excess and PCOS Society (AES). American Association of Clinical Endocrinologists, American College of Endocrinology, and Androgen Excess and PCOS Society Disease State Clinical Review: Guide to the best practices in the evaluation and treatment of polycystic ovary syndrome - part 1. Endocr Pract. 2015 Nov;21(11):1291-300. www.ncbi.nlm.nih.gov
  3. Lobo RA. Priorities in polycystic ovary syndrome. MJA 2001; 174: 554-5. PubMed
  4. Legro RS, Kunselman AR, Dodson WC, et al. Prevalence and predictors of risk for type 2 diabetes mellitus and impaired glucose tolerance in polycystic ovary syndrome: a prospective, controlled study in 254 affected women. J Clin Endocrinol Metab 1999; 84: 165-9. PubMed
  5. Talbott E, Clerici A, Berga SL, Kuller L, Guzick D, Detre K, et al. Adverse lipid and coronary heart disease risk profiles in young women with polycystic ovary syndrome: results of a case-control study. J Clin Epidemiol 1998;51:415-22. PubMed
  6. Goodman NF, Cobin RH, Futterweit W, Glueck JS, Legro RS, Carmina E; American Association of Clinical Endocrinologists (AACE); American College of Endocrinology (ACE); Androgen Excess and PCOS Society. American Association of Clinical Endocrinologists, American College of Endocrinology, and Androgen Excess and PCOS Society Disease State Clinical Review: Guide to the best practices in the evaluation and treatment of polycystic ovary syndrome - part 2. Endocr Pract. 2015 Dec;21(12):1415-26. www.ncbi.nlm.nih.gov
  7. O'Driscoll JB, Mamtora H, Higginson J, Pollock A, Kane J, Anderson DC. A prospective study of the prevalence of clear-cut endocrine disorders and polycystic ovaries in 350 patients presenting with hirsutism or androgenic alopecia. Clin Endocrinol 1994;41:231-6. PubMed
  8. Polson DW, Adams J, Wadsworth J, Franks S. Polycystic ovaries--a common finding in normal women. Lancet 1988;1:870-2. PubMed
  9. Nestler JE. Metformin for the treatment of the polycystic ovary syndrome. N Engl J Med 2008; 358: 47-54. PubMed
  10. Lobo RA, Carmina E. The importance of diagnosing the polycystic ovary syndrome. Ann Intern Med 2000; 132: 989-93. PubMed
  11. Kiddy DS, Hamilton-Fairley D, Bush A, Short F, Anyaoku V, Reed MJ, et al. Improvement in endocrine and ovarian function during dietary treatment of obese women with polycystic ovary syndrome. Clin Endocrinol 1992;36:105-11. PubMed
  12. Richardson MR. Current perspectives in polycystic ovary syndrome. Am Fam Physician 2003; 68: 697-704. PubMed
  13. Legro RS, Driscoll D, Strauss JF 3d, Fox J, Dunaif A. Evidence for a genetic basis for hyperandrogenemia in polycystic ovary syndrome. Proc Natl Acad Sci U S A 1998;95:14956-60. PubMed
  14. Hardy TS, Norman RJ. Diagnosis of adolescent polycystic ovary syndrome. Steroids. 2013;78:751-754. www.sciencedirect.com
  15. Rotterdam ESHRE/ASRM-sponsored PCOS Consensus Workshop Group (2004). Revised 2003 consensus on diagnostic criteria and long-term health risks related to polycystic ovary syndrome (PCOS). Hum Reprod 2004; 18: 2225-30. PubMed
  16. Bode D, Seehusen DA, Baird D. Hirsutism in women. Am Fam Physician 2012; 85: 373-80. www.aafp.org
  17. Ferriman D, Gallwey JD. Clinical assessment of body hair growth in women. J Clin Endocrinol Metab 1961; 21: 1440-7. PubMed
  18. Guzick DS, Talbott EO, Sutton-Tyrrell K, Herzog HC, Kuller LH, Wolfson SK Jr. Carotid atherosclerosis in women with polycystic ovary syndrome: initial results from a case-control study. Am J Obstet Gynecol 1996;174:1224-9. PubMed
  19. Legro RS, Finegood D, Dunaif A. A fasting glucose to insulin ratio is a useful measure of insulin sensitivity in women with polycystic ovary syndrome. J Clin Endocrinol Metab 1998;83:2694-8. PubMed
  20. Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und Deutsche Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin (DGGEF). 220. Stellungnahme. Zum Einsatz von Metformin vor und während der Schwangerschaft bei Frauen mit PCOS und Kinderwunsch. 16.07.2015 www.dggg.de
  21. Azziz R, Carmina E, Dewailly D, et al. The Androgen Excess and PCOS Society criteria for the polycystic ovary syndrome: the complete task force report. Fertil Steril.2009;91 456-488. www.ncbi.nlm.nih.gov
  22. Derksen J, Nagesser SK, Meinders AE, Haak HR, van de Velde CJ. Identification of virilizing adrenal tumors in hirsute women. N Engl J Med 1994;331:968-73. New England Journal of Medicine
  23. Teede HJ, Misso ML, Costello MF et al. Recommendations from the international evidence-based guideline for the assessment and management of polycystic ovary syndrome. Fertil Steril 2018; 110: 364-379. PMID: 30033227 PubMed
  24. Balen AH, Laven JS, Tan SL, Dewailly D. Ultrasound assessment of the polycstic ovary: international consensus definitions. Hum Reprod Update. 2003;9:505-514. www.ncbi.nlm.nih.gov
  25. Ludwig M. Gynäkologische Endokrinologie. Hamburg: optimist, 2012.
  26. Huber-Buchholz MM, Carey DG, Norman RJ. Restoration of reproductive potential by lifestyle modification in obese polycystic ovary syndrome: role of insulin sensitivity and luteinizing hormone. J Clin Endocrinol Metab 1999;84:1470-4. PubMed
  27. Moran LJ, Brinkworth G, Noakes M and Norman RJ. Effects of lifestyle modification in polycystic ovarian syndrome. Reprod Biomed Online 2006; 12: 569-78. PubMed
  28. Huber-Buchholz MM, Carey DG and Norman RJ. Restoration of reproductive potential by lifestyle modification in obese polycystic ovary syndrome: role of insulin sensitivity and luteinizing hormone. J Clin Endocrinol Metab 1999; 84: 1470-4. PubMed
  29. Tang T, Lord JM, Norman RJ, Yasmin E, Balen AH. Insulin-sensitising drugs (metformin, rosiglitazone, pioglitazone, D-chiro-inositol) for women with polycystic ovary syndrome, oligo amenorrhoea and subfertility. Cochrane Database of Systematic Reviews 2012, Issue 5. Art. No.: CD003053. DOI: 10.1002/14651858.CD003053.pub5. DOI
  30. Moll E, Bossuyt PM, Korevaar JC, Lambalk CB, van der Veen F. Effect of clomifene citrate plus metformin and clomifene citrate plus placebo on induction of ovulation in women with newly diagnosed polycystic ovary syndrome: randomised double blind clinical trial. BMJ 2006; 332: 1485. British Medical Journal
  31. Palomba S, Falbo A, La Sala GB. Effects of metformin in women with polycystic ovary syndrome treated with gonadotrophins for in vitro fertilisation and intracytoplasmic sperm injection cycles: a systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials. BJOG. 2013; 120:267-76. PMID: 23194199 PubMed
  32. Lobo RA, Gysler M, March CM, Goebelsmann U, Mishell DR Jr. Clinical and laboratory predictors of clomiphene response. Fertil Steril 1982;37:168-74. PubMed
  33. Franik S, Eltrop SM, Kremer JA, et al. Aromatase inhibitors (letrozole) for subfertile women with polycystic ovary syndrome. Cochrane Database Syst Rev. 2018 May 24;5:CD010287. doi: 10.1002/14651858.CD010287.pub3 cochranelibrary-wiley.com
  34. Legro RS, Brzyski RG, Diamond MP, et al. Letrozole versus Clomiphene for Infertility in the Polycystic Ovary Syndrome. N Engl J Med 2014; 371: 119-129. doi:10.1056/NEJMoa1313517 DOI
  35. aerzteblatt.de. PCOS-Letrozol erhöht Chance auf Schwangerschaft. 10. Juli 2014. www.aerzteblatt.de
  36. Al-Inany H, Johnson N. Drugs for anovulatory infertility in polycystic ovary syndrome. BMJ 2006; 332: 1461-2. PubMed
  37. Moll E, Bossuyt PMM, Korevaar JC, Lambalk CB, van der Veen F. Effect of clomifene citrate plus metformin and clomifene citrate plus placebo on induction of ovulation in women with newly diagnosed polycystic ovary syndrome: randomised double blind clinical trial. BMJ 2006; 332: 1485-8. British Medical Journal
  38. Nestler JE, Jakubowicz DJ, Evans WS, Pasquali R. Effects of metformin on spontaneus and clomiphen-induced ovulation in the polycystic ovary syndrome. N Engl J Med 1998; 338:1876-80. New England Journal of Medicine
  39. McMullen GR, Van Herle AJ. Hirsutism and the effectiveness of spironolactone in its management. J Endocrinol Invest 1993;16: 925-32. PubMed
  40. Spritzer PM, Lisboa KO, Mattiello S, Lhullier F. Spironolactone as a single agent for long-term therapy of hirsute patients. Clin Endocrinol 2000;52:587-94. PubMed
  41. Frøssing S, Nylander M, Chabanova E, et al. Effect of liraglutide on ectopic fat in polycystic ovary syndrome: A randomized clinical trial. Diabetes Obes Metab 2017. pmid:28681988 PubMed
  42. Clayton WJ, Lipton M, Elford J, Rustin M, Sherr L. A randomized controlled trial of laser treatment among hirsute women with polycystic ovary syndrome. Br J Dermatol 2005; 152: 986-92. PubMed
  43. Carmina E, Lobo RA. Polycystic ovary syndrome (PCOS): arguably the most common endocrinopathy is associated with significant morbidity in women. J Clin Endocrinol Metab 1999; 84: 1897-9. PubMed
  44. Birdsall MA, Farquhar CM, White HD. Association between polycystic ovaries and extent of coronary artery disease in women having cardiac catheterization. Ann Intern Med 1997;126:32-5. PubMed
  45. Hardiman P, Pillay OS, Atiomo W. Polycystic ovary syndrome and endometrial carcinoma. Lancet 2003; 361: 1810-12. PubMed
  46. Bird ST, Hartzema AG, Brophy JM, Etminan M,Delaney JA. Risk of venous thromboembolism in women with polycystic ovary syndrome: a population-based matched cohort analysis. CMAJ. 2013;185:E115-E120. www.ncbi.nlm.nih.gov