Kupferspirale

Die Kupferspirale besteht aus Kunststoff und ist geformt wie ein „T“. Rund um den Körper der Spirale ist ein dünner Kupferdraht gewickelt.

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Wirkungsmechanismus

 
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  • In diesem Artikel ist mit Spirale immer die sogenannte Kupferspirale gemeint. Hormonspiralen wirken auf andere Weise.
  • Die Kupferspirale besteht aus Kunststoff und ist geformt wie ein „T“. Rund um den Körper der Spirale ist ein dünner Kupferdraht gewickelt.
  • Die Spirale setzt kleine Mengen Kupfer frei, die lokal in der Gebärmutter wirken. Das Kupfer verhindert, dass sich die Spermien bewegen können, und unterbindet damit die Befruchtung. Darüber hinaus wird die Gebärmutterschleimhaut so beeinflusst, dass eine befruchtete Eizelle sich nicht in der Gebärmutterwand einnisten kann.

Vorteile

  • Hohe Wirksamkeit. Wirkt lange und eine tägliche Erinnerung ist nicht erforderlich. Die Wirksamkeit wird nicht durch die Nutzerin beeinflusst.
  • Die Spirale wirkt lokal in der Gebärmutter und zeigt keine schweren Nebenwirkungen.
  • Sie ist das einzige nicht-hormonelle Verhütungsmittel mit sehr hoher, zuverlässiger Wirksamkeit.
  • Die Spirale kann fünf Jahre wirken ohne an Sicherheit zu verlieren.
  • Die Spirale kann auch während der Stillzeit verwendet werden. Sie kann innerhalb von sechs Wochen nach der Geburt eingesetzt werden.
  • Sie eignet sich besonders gut für junge, besonders fruchtbare Frauen, die eine ungewünschte Schwangerschaft verhindern wollen, sowie für Frauen, die keine Kinder geboren haben.
  • Sie kann auch als "Spirale danach" nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingesetzt werden.

Nachteile

  • Die Kupferspirale führt in den meisten Fällen zu einer verstärkten Menstruation, d. h. zu stärkeren und länger dauernden Blutungen.
  • Menstruationsschmerzen können auch stärker ausfallen. Der Einfluss auf Blutungen und Schmerzen variieren allerdings stark von Person zu Person.
  • Einige Patientinnen bekommen Schmerzen und fühlen sich nicht wohl, auch wenn sie nicht menstruieren.
  • Die Spirale muss beim Arzt eingesetzt und ausgewechselt werden.
  • Sie schützt nicht vor Geschlechtskrankheiten.
  • Es besteht kein erhöhtes Risiko für Unterleibsinfektionen bei regulärer Liegezeit.
  • Spiralen müssen nach fünf Jahren ausgewechselt werden. Die Kupferspirale wird ein Jahr nach der Menopause entfernt. Spiralen, die länger im Körper bleiben, erhöhen das Risiko für Infektionen, die in der Gebärmutter beginnen.

Allgemeines

  • Die Spirale ist eines der häufigsten Verhütungsmittel.
  • Es ist eine preiswerte Verhütungsmethode.
  • Nachdem die Spirale entfernt wurde, besteht die Fruchtbarkeit sofort wieder.
 

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Spirale, intrauterine. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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