Postkoitalpille – „Pille danach“

Die Postkoitalpille ist ein Notfallverhütungsmittel nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder einer Verhütungspanne.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Die regulären Verhütungsmittel, die vor dem Geschlechtsverkehr eingesetzt werden (z. B. Antibabypille, Spirale) sind wirksamer. Die Postkoitalpille kann in ihrer Wirksamkeit mit solchen Verhütungsmitteln verglichen werden, die während des Geschlechtsverkehrs angewendet werden (Kondom, Pessar).

Der Bedarf eines Verhütungsmittels, das nach dem Geschlechtsverkehr angewandt werden kann, ist offensichtlich. Jährlich werden weltweit über 40 Millionen Abtreibungen durchgeführt, etwas weniger als 100.000 davon in Deutschland. Ein besseres Angebot an Verhütungsmitteln erscheint da notwendig – das gilt sowohl für die breitere Anwendung der wirksameren Mittel als auch für Alternativen bei einer missglückten Verhütung. Es gibt zwei verschiedenen Methoden der postkoitalen Verhütung:

  1. Pille danach
  2. Kupferspirale

„Pille danach"

In Deutschland gibt es zwei Formen der „Pille danach", mit unterschiedlicher Wirksamkeit bei gleicher Zugänglichkeit: beide sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Für gesetzlich versicherte Mädchen und Frauen unter 18 Jahren ist die „Pille danach" kostenfrei, wenn ein Rezept vorgelegt wird. Die Pille, die am längsten auf dem Markt ist, beinhaltet das Hormon Levonorgestrel. Die Behandlung besteht aus einer Tablette. Die Tablette sollte so schnell wie möglich nach dem ungeschützten Verkehr eingenommen werden, möglichst innerhalb von 24 Stunden und spätestens innerhalb von 72 Stunden (drei Tagen). Die andere, wirksamere Pille danach enthält Ulipristalacetat (UPA). Dieses Medikament hat eine dokumentierte Wirkungszeit von 120 Stunden – also von bis zu fünf Tagen nach dem Geschlechtsverkehr.

Postkoitalpillen mit Levonorgestrel und Ulipristalacetat eignen sich für alle Frauen, unabhängig vom Körpergewicht.

Die Pille danach wirkt in erster Linie, indem der Eisprung gehemmt bzw. herausgezögert wird und dadurch eine Befruchtung verhindert wird. Zusätzlich werden andere Wirkmechanismen diskutiert, auch solche, die nach der Befruchtung greifen. Ob die „Pille danach" die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut hemmen kann, ist umstritten. Insbesondere bei Ulipristalacetat (UPA) kann eine solche Wirkung nicht endgültig ausgeschlossen werden.

Wenn der Eisprung zum Zeitpunkt der Einnahme schon erfolgt ist, wirkt die Pille danach nicht mehr und kann die Schwangerschaft weder verhindern noch unterbrechen. Da sie den Eisprung nur hinauszögert, kann ungeschützter Verkehr trotzdem zur Schwangerschaft führen. Die Pille danach sollte nach jedem nicht beabsichtigten, ungeschützten Verkehr der fruchtbaren Frau genommen werden und kann im Notfall auch mehrmals während des gleichen Menstruationszyklus genommen werden. Die Wirkung ist dann jedoch weniger zuverlässig und führt eher zu einer Störung des Menstruationszyklus. Wenn bereits eine Schwangerschaft besteht, kann die Pille danach nicht mehr wirken. Sie ist demnach keine Abtreibungspille.

Die Wirkung nimmt ab, je mehr Zeit zwischen Geschlechtsverkehr und Tabletteneinnahme vergeht. Wenn die folgende Menstruation anormal ist oder mehr als fünf Tage zu spät kommt, sollten Sie zur Sicherheit einen Schwangerschaftstest machen.

Wie wirksam ist die „Pille danach"?

Es ist schwer, festzustellen, wie wirksam das Verhütungsmittel ist. Frauen sind fünf bis sechs Tage in jedem Menstruationszyklus fruchtbar. Die Wahrscheinlichkeit der Befruchtung ist am Tag des Eisprungs am größten und liegt bei ca. 30 %. Weil Spermien bis zu 120 Stunden überleben können und die Eizelle bis zu 24 Stunden befruchtungsfähig bleibt, besteht das Risiko einer Schwangerschaft während einer Zeit von fünf Tagen vor dem Eisprung bis einschließlich 24 Stunden nach dem Eisprung. Das Fruchtbarkeitsfenster ist somit sechs Tage lang geöffnet. Die Pille danach ist keinesfalls so wirksam wie die üblichen Verhütungsmittel. Sie verhindert ca. 75 % der Schwangerschaften, die sonst zustande kommen würden. Im weiteren Zyklus sollten Sie unbedingt andere Verhütungsmittel anwenden. Wenn Sie trotz Anwendung der „Pille danach" schwanger werden, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Wie lange nach dem Geschlechtsverkehr kann die „Pille danach" eingenommen werden?

Je früher nach dem ungeschützten Verkehr die „Pille danach" eingenommen wird, desto sicherer ist die Methode. Präparate mit Levonorgestrel wirken bis drei Tage nach dem ungeschützten Verkehr. Bei Ulipristalacetat besteht die Wirksamkeit fünf Tage. Für beide Mittel gilt, dass die Wirkung deutlich abnimmt, wenn die Zeitfrist überschritten wird.

Wann sollte die „Pille danach" eingenommen werden?

Das Verhütungsmittel kann nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr verwendet werden oder wenn eine Verhütungsmethode nicht funktioniert hat, z. B. wenn ein Kondom kaputt gegangen oder abgefallen ist. Die Methode kann auch angewendet werden, wenn vergessen wurde die Antibabypille zu nehmen – beachten Sie den Beipackzettel für die Antibabypille, um zu sehen, wie sie sich verhalten sollten. Die „Pille danach" kann auch verwendet werden, wenn der Geschlechtsverkehr lange vor dem Zeitpunkt des vermeintlichen Eisprungs stattgefunden hat – die Pille verursacht keine dauerhaften Komplikationen und der Zeitpunkt des Eisprungs und somit der fruchtbaren Tage kann stark variieren. Der Zeitpunkt der Einnahme sollte möglichst früh nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr liegen. Wenn bereits eine Schwangerschaft besteht, sollten Sie die „Pille danach" nicht einnehmen. 

Nebenwirkungen der „Pille danach"

Aufgrund der hohen Hormondosis der „Pille danach" in kurzer Zeit können Übelkeit und Erbrechen auftreten. Das lässt sich vermeiden, indem Sie gleichzeitig eine Tablette gegen Übelkeit einnehmen. Sollten Sie dennoch innerhalb von drei Stunden nach der Einnahme erbrechen oder unter Durchfall leiden, muss die „Pille danach" erneut eingenommen werden, damit sie wirken kann. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und Schwindel. Die Menstruation tritt nach der Einnahme der Postkoitalpille in der Regel normal ein, gewisse Unregelmäßigkeiten können aber vorkommen. Die erste Menstruation nach der Einnahme einer „Pille danach" tritt häufig ein bis drei Tage früher ein (Levonorgestreltablette) bzw. ein bis zwei Tage später als üblich (UPA). Schwere Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Wenn Sie dennoch schwanger werden, besteht keine Gefahr, dass der Embryo beschädigt worden sein könnte.

Alternative „Kupferspirale danach"

103 Gebärmutter mit Spirale.jpg

Die Kupferspirale kann alternativ zur „Pille danach" als Notfallverhütung nach ungeschützem Geschlechtsverkehr verwendet werden. Die genaue Wirkung der „Kupferspirale danach" ist nicht bekannt. Möglicherweise verhindert die Kupferspirale die Befruchtung, wahrscheinlich verhindert sie aber vor allem die Einnistung einer befruchteten Eizelle, indem sie Sekret und Schleimhaut des Gebärmutterhalses beeinflusst. Die Methode ist eine wirksame Verhütungsmethode und bietet auch in der Folgezeit weiterhin Schutz. Sie schützt jedoch nicht vor Schwangerschaften außerhalb der Gebärmutter (Extrauteringravidität).

Die Befruchtung findet in der Regel in den Eileitern statt. Die befruchtete Eizelle wandert danach in die Gebärmutter, um sich nach etwa einer Woche in der Gebärmutter einzunisten. Wenn die Spirale innerhalb von fünf Tagen nach ungeschütztem Verkehr eingesetzt wird, besteht eine gute präventive Wirkung. Hierzu muss die Spirale allerdings mindestens bis zur nächsten Periodenblutung liegen bleiben. 

Bei einer unbehandelten Infektion sollte die Spirale nicht eingesetzt werden, da diese sonst in die Gebärmutter aufsteigen kann. Eine Infektion sollte ausgeschlossen sein und/oder die Behandlung der Entzündung vor dem Einsetzen begonnen werden. Dies ist besonders wichtig, wenn der Verdacht besteht, dass sich die Frau mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt hat, oder wenn Anzeichen für eine Infektion im Unterleib vorliegen. Ein weiterer Nachteil der Kupferspirale danach sind die relativ hohen Kosten dafür. Das Einsetzen der Kupferspirale danach kommt somit hauptsächlich zum Einsatz, wenn die betroffene Frau im weiteren Verlauf ohnehin mit der Kupferspirale verhüten möchte.  

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Martina Bujard, Wissenschaftsjournalistin, Wiesbaden
  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Kontrazeption, Methodenwahl. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Bonnema RA, McNamara MC, Spencer AL. Contraception choices in women with underlying medical conditions. Am Fam Physician 2010; 82: 621-8. American Family Physician
  2. Frederiksen MC. Depot medroxyprogesterone acetate contraception in women with medical problems. J Reprod Med 1996; 41(5 suppl): 414-8.
  3. Schwarz EB, Postlethwaite DA, Hung YY, Armstrong MA. Documentation of contraception and pregnancy when prescribing potentially teratogenic medications for reproductive-age women. Ann Intern Med 2007; 147: 370-6. Annals of Internal Medicine
  4. Davis AR, Pack AM, Kritzer J, Yoon A, Camus A. Reproductive history, sexual behavior and use of contraception in women with epilepsy. Contraception 2008; 77: 405-9. PubMed
  5. Curtis KM, Peipert JF. Long-Acting Reversible Contraception. N Engl J Med 2017 Feb; 376(5): 461-468. pmid:28146650 PubMed
  6. Centers for Disease Control and Prevention (CDC). Update to CDC's U.S. medical eligibility criteria for contraceptive use, 2010: revised recommendations for the use of contraceptive methods during the postpartum period. MMWR Morb Mortal Wkly Rep. 2011; 60: 878-83. PubMed
  7. Mansour D, Inki P, Gemzell-Danielsson K. Efficacy of contraceptive methods: A review of the literature. Eur J Contracept Reprod Health Care 2010; 15: 4-16. doi:10.3109/13625180903427675 DOI
  8. Ludwig M. Hormonelle Kontrazeption. Hamburg: optimist, 2015.
  9. de Bastos M, Stegeman BH, Rosendaal FR, et al. Combined oral contraceptives: venous thrombosis. Cochrane Database of Syst Rev 2014; 3: CD010813. doi:10.1002/14651858.CD010813.pub2 DOI
  10. Vinogradova Y, Coupland C, Hippisley-Cox J. Use of combined oral contraceptives and risk of venous thromboembolism: nested case-control studies using the QResearch and CPRD databases. BMJ 2015; 350: h2135. doi: http://dx.doi.org/10.1136/bmj.h2135
  11. McCarthy L. Levonorgestrel-releasing intrauterine system (Mirena) for contraception. Am Fam Physician 2006; 73: 1799-1806. American Family Physician
  12. Department of Reproductive Health, World Health Organization. Medical Eligibility Criteria for Contraceptive Use. 4th ed. 2009, www.who.int
  13. Funk S, Miller MM, Mishell DR Jr, et al.; Implanon US Study Group. Safety and efficacy of Implanon, a single-rod implantable contraceptive containing etonogestrel. Contraception 2005; 71: 319-26. PubMed
  14. Curtis KM, Martins SL. Progestogen-only contraception and bone mineral density: a systematic review. Contraception 2006; 73: 470-87. PubMed
  15. Kaunitz AM, Arias R, McClung M. Bone density recovery after depot medroxyprogesterone acetate injectable contraception use. Contraception 2008; 77: 67-76. PubMed
  16. Haider S, Darney PD. Injectable contraception. Clin Obstet Gynecol 2007; 50: 898-906. PubMed
  17. Kaunitz AM. Depo-Provera's black box: time to reconsider? Contraception 2005; 72: 165-7. PubMed
  18. Trussel J. Contraceptive failure in the United States. Contraception 2011; 83: 397-404. doi:10.1016/j.contraception.2011.01.021 DOI
  19. Gallo MF, Grimes DA, Lopez LM, Schulz KF. Nonlatex versus latex male condoms for contraception. Cochrane Database of Syst Rev 2006; 1: CD003550. doi:10.1002/14651858.CD003550.pub2 DOI
  20. Rabe T, Goeckenjan M . Wirkmechanismus von Levonorgestrel & Mifepriston . gyne 2001; Oktober: 30-33.
  21. Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Information der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) Ellaone® (Ulipristalacetat). Stand 2009 www.akdae.de
  22. ACOG Committee on Practice Bulletins-Gynecology. ACOG practice bulletin. No. 73: Use of hormonal contraception in women with coexisting medical conditions. Obstet Gynecol 2006; 107: 1453-72. PubMed
  23. Sidney S, Siscovick DS, Petitti DB, et al. Myocardial infarction and use of low-dose oral contraceptives: a pooled analysis of 2 US studies Circulation 1998; 98: 1058-63.
  24. Schwartz SM, Petitti DB, Siscovick DS, et al. Stroke and use of low-dose oral contraceptives in young women: a pooled analysis of two US studies. Stroke 1998; 29: 2277-84. Stroke
  25. Lopez LM, Grey TW, Stuebe AM, et al. Combined hormonal versus nonhormonal versus progestin-only contraception in lactation.. Cochrane Database of Syst Rev 2015; 3: CD003988. doi:10.1002/14651858.CD003988.pub2 DOI
  26. Brown J, Kives S, Akhtar M. Progestagens and anti-progestagens for pain associated with endometriosis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2012; 3: CD002122. DOI: 10.1002/14651858.CD002122.pub2 DOI
  27. Nightingale AL, Lawrenson RA, Simpson EL, Williams TJ, MacRae KD, Farmer RD. The effects of age, body mass index, smoking and general health on the risk of venous thromboembolism in users of combined oral contraceptives. Eur J Contracept Reprod Health Care 2000; 5: 265-74. PubMed
  28. Westhoff C. Higher body weight does not affect NuvaRing's efficacy. Obstet Gynecol 2005; 105(suppl 4): 56S.
  29. Anderson FD, Hait H. A multicenter, randomized study of an extended cycle oral contraceptive. Contraception 2003; 68: 89-96. PubMed
  30. Cardoso F, Polónia J, Santos A, Silva-Carvalho J, Ferreira-de-Almeida J. Low-dose oral contraceptives and 24-hour ambulatory blood pressure. Int J Gynaecol Obstet 1997; 59: 237-43. PubMed
  31. Kaunitz AM. Clinical practice. Hormonal contraception in women of older reproductive age. N Engl J Med 2008; 358: 1262-70. New England Journal of Medicine
  32. Petitti DB. Clinical practice. Combination estrogen-progestin oral contraceptives. N Engl J Med 2003; 349: 1443-50. New England Journal of Medicine
  33. Farquhar C, Brown J. Oral contraceptive pill for heavy menstrual bleeding.Cochrane Database of Syst Rev 2009; 4: CD000154. DOI: 10.1002/14651858.CD000154.pub2. DOI
  34. Lethaby A, Irvine GA, Cameron IT. Cyclical progestogens for heavy menstrual bleeding. Cochrane Database of Syst Rev 2008; 1: CD001016. doi:10.1002/14651858.CD001016.pub2 DOI
  35. MacClellan LR, Giles W, Cole J, et al. Probable migraine with visual aura and risk of ischemic stroke: the stroke prevention in young women study. Stroke 2007; 38: 2438-45. Stroke
  36. Pagano HP, Zapata LB, Berry-Bibee EN, et al. Safety of hormonal contraception and intrauterine devices among women with depressive and bipolar disorders: a systematic review. Contraception 2016 Dec; 94(6): 641-649. pmid:27364100 PubMed
  37. Skovlund CW, Mørch LS, Kessing LV, Lidegaard Ø. Association of Hormonal Contraception With Depression. JAMA Psychiatry 2016 Nov 1; 73(11): 1154-1162. pmid:27680324 PubMed
  38. Skovlund CW, Mørch LS, Kessing LV, et al. Association of Hormonal Contraception With Suicide Attempts and Suicides. Am J Psychiatry 2017 Nov 17. pmid:29145752 PubMed
  39. Petri M, Kim MY, Kalunian KC, et al.; OC-SELENA Trial. Combined oral contraceptives in women with systemic lupus erythematosus. N Engl J Med 2005; 353: 2550-8. New England Journal of Medicine
  40. Michels KA, Pfeiffer RM, Brinton LA, Trabert B. Modification of the Associations Between Duration of Oral Contraceptive Use and Ovarian, Endometrial, Breast, and Colorectal Cancers. JAMA Oncol 2018 Jan 18; doi: 10.1001/jamaoncol.2017.4942: Epub ahead of print. pmid:29346467 PubMed
  41. Crawford P. Best practice guidelines for the management of women with epilepsy. Epilepsia 2005; 46(suppl 9): 117-24.
  42. Holt VL, Scholes D, Wicklund KG, Cushing-Haugen KL, Daling JR. Body mass index, weight, and oral contraceptive failure risk. Obstet Gynecol 2005; 105: 46-52. PubMed
  43. Vinogradova Y, Coupland C, Hippisley-Cox J. Use of combined oral contraceptives and rick of venous thromboembolism: nested case-control studies using the QResearch and CPRD databases. BMJ 2015; 350: h2135. doi:10.1136/bmj.h2135 DOI