Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom, Gebärmutterkörperkrebs)

Das Endometriumkarzinom, ein Krebs des Gebärmutterkörpers, darf nicht mit einem Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) verwechselt werden – es handelt sich um zwei völlig verschiedene Erkrankungen. Typische Symptome bei Gebärmutterkörperkrebs sind unregelmäßige Blutungen oder blutiger Ausfluss aus der Scheide

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Diagnose Gebärmutterkrebs – und nun?

Wer mit der Diagnose einer Krebserkrankung konfrontiert wird, hat anfänglich viele Fragen.

  • Wie wird es weitergehen?
  • Wird die Behandlung erfolgreich sein?
  • Werde ich mich danach noch als „Frau“ fühlen?
Gebärmutter, Vorderansicht
Weibliche Geschlechtsorgane, Seitenansicht

In der Zeit nach Diagnose und Therapie befinden sich viele Betroffene in einer Lebenskrise. Unsicherheit und Ängste sind eine vollkommen natürliche Reaktion. Eine Krebsdiagnose wird als tiefer Einschnitt in das eigene Leben empfunden. Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zum Thema Gebärmutterkrebs. Außerdem werden die verschiedenen Therapieoptionen sowie weitere Hilfsmaßnahmen erläutert.

Dieser Patientenratgeber richtet sich in erster Linie an die Betroffenen selbst, kann aber auch für Familienangehörige und andere Interessierte von Nutzen sein. Auch wenn sich mit schriftlichen Patienteninformationen keinesfalls sämtliche Fragen beantworten lassen, so können sie zumindest dazu beitragen, einen ersten Überblick über die Situation zu erlangen. Es können grundlegende Informationen vermittelt und mögliche Missverständnisse ausgeräumt werden.

Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom, Gebärmutterkörperkrebs)

Jährlich erkranken in Deutschland etwas weniger als 11.000 Frauen an Gebärmutterkrebs. Es handelt sich um die vierthäufigste Krebsart bei Frauen. Nur selten sind Frauen unter einem Alter von 40 Jahren betroffen. Bei vielen Frauen wird die Krebserkrankung frühzeitig entdeckt. Die Heilungsaussichten sind daher generell gut.

Ein Endometriumkarzinom, ein Krebs des Gebärmutterkörpers, darf nicht mit einem Zervixkarzinom verwechselt werden, bei dem der Gebärmutterhals betroffen ist – es handelt sich um zwei völlig verschiedene Erkrankungen. Das Endometriumkarzinom (Gebärmutterkörperkrebs) ist eine bösartige Geschwulst, die von der Gebärmutterschleimhaut ausgeht. Typische Symptome bei Gebärmutterkörperkrebs sind unregelmäßige Blutungen oder blutiger vaginaler Ausfluss. Bei einigen Frauen wird der Krebs zufällig bei einer Ausschabung entdeckt.

Gebärmutter

Die Gebärmutter (Uterus) ist etwa so groß wie eine Birne und wiegt zwischen 40 und 70 Gramm. Die Gebärmutterwand besteht aus einer etwa einen Zentimeter dicken Muskelschicht und ist innen mit Schleimhaut ausgekleidet. Ein Teil dieser als Endometrium bezeichneten Schleimhaut wird regelmäßig während der Menstruation abgestoßen. Der Teil der Gebärmutter, der in die Scheide mündet, wird als Gebärmutterhals (Zervix) bezeichnet. Nach den Wechseljahren verkümmert die Gebärmutter und verliert merklich an Umfang.

Ursachen

Das Risiko, an Gebärmutterkrebs zu erkranken, nimmt mit dem Alter zu. Die meisten Frauen sind bei der Diagnosestellung älter als 50 Jahre. Als wichtigster Auslöser gilt der Einfluss des weiblichen Sexualhormons Östrogen, vor allem wenn dieses über einen längeren Zeitraum in hoher Konzentration vorliegt, wie es z. B. bei der langfristigen Einnahme von Östrogenpräparaten als Hormonersatztherapie früher der Fall war. Es gibt Anzeichen dafür, dass auch der Langzeitgebrauch von Östrogen-/Gestagen-Kombinationspräparaten nach der Menopause das Risiko für die Entwicklung von Gebärmutterkrebs erhöht. Die Anwendung der Antibabypille oder einer Hormonspirale scheint das Risiko für Gebärmutterkrebs dagegen zu senken.

Übergewicht ist ein entscheidender Risikofaktor, da es zu einer erhöhten Produktion von Östrogen im Fettgewebe führt. Dadurch wird das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut angeregt, woraus wiederum Gebärmutterkrebs entstehen kann. Wenn Sie Ihr Normalgewicht halten und körperlich aktiv sind, können Sie das Risiko, Gebärmutterkrebs zu entwickeln, reduzieren.

Weitere Risikofaktoren sind östrogenproduzierende Tumoren, das polyzystische Ovarialsyndrom, Diabetes, Bestrahlung sowie eine Langzeitbehandlung mit Tamoxifen bei Brustkrebs.

Untersuchungen

Jede Blutung nach der Menopause sollten Sie ärztlich abklären lassen.

Besteht der Verdacht auf Gebärmutterkrebs, wird Ihr Hausarzt Sie an einen Gynäkologen oder an die gynäkologische Abteilung eines Krankenhauses überweisen. Die Diagnosesicherung erfolgt über eine feingewebliche (histologische) Untersuchung der Gebärmutterschleimhaut. Dabei wird Ihnen im Rahmen einer Gebärmutter-Ausschabung (Abrasio) eine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen und bei Bedarf ergänzend eine Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) durchgeführt.

Darüber hinaus erfolgt eine allgemeine gynäkologische Untersuchung sowie eine Ultraschalluntersuchung des Beckens. Besteht der Verdacht, dass die Krebserkrankung gestreut hat, können weitere Untersuchungen erforderlich sein, z. B. eine Computertomografie (CT) oder eine Magnetresonanztomografie (MRT). Abschließend erfolgt normalerweise eine Röntgenuntersuchung des Brustraums (Röntgenthorax), um abzuklären, ob der Tumor in die Lunge gestreut hat.

Therapie

Der Arzt wird Ihnen eine auf Ihre spezifische Situation zugeschnittene Behandlung vorschlagen. Die Erstellung eines individuellen Therapieplans beruht auf jahrelanger internationaler und nationaler Erfahrung.

Die wichtigste Maßnahme besteht in der operativen Entfernung des Gebärmuttertumors. Dabei wird die Gebärmutter vollständig mitsamt beider Eileiter und Eierstöcke entnommen. Dieser Eingriff wird als totale Hysterektomie mit beidseitiger Adnektomie bezeichnet. Manchmal werden zugleich auch die Lymphknoten (Lymphonodektomie) und das große Netz (Omentektomie) im Bauchraum entfernt.

Niedrigrisiko-Gruppe

Nach der Operation wird die Gebärmutter ausführlich unter einem Mikroskop untersucht. Wenn der histologische Befund auf gering aggressive Krebszellen hinweist und der Tumor nicht mehr als die halbe Gebärmutterwand durchwachsen hat, werden Sie zur Niedrigrisiko-Gruppe gezählt. In diesem Fall sind in der Regel keine weiteren Behandlungsmaßnahmen notwendig.

Hochrisiko-Gruppe

Wenn der histologische Befund auf sehr bösartige Krebszellen hinweist und der Tumor mehr als die halbe Gebärmutterwand durchwachsen hat, gehören Sie zur Hochrisiko-Gruppe. Dies gilt auch, wenn die Erkrankung in andere Bereiche des Körpers gestreut hat. Wenn Sie zur Hochrisiko-Gruppe zählen, wird Ihnen im Anschluss an die Operation normalerweise eine Chemo- oder Strahlentherapie empfohlen.

Hormontherapie

Das weibliche Sexualhormon Östrogen wirkt häufig stimulierend auf das Wachstum der Krebszellen in der Gebärmutter. Das Hormon Progesteron hingegen, das ebenfalls natürlich im Körper vorkommt, kann in einigen Fällen das Tumorwachstum hemmen. Bei einem gering aggressiven Tumor sind die Chancen, dass eine Hormontherapie Wirkung zeigt, am höchsten. Auch Vorstufen von Gebärmutterkrebs, sogenannte Hyperplasien, können mit Gestagenen behandelt werden. Eine Hormonspirale mit Levonorgestrel kann präventiv und zur Behandlung von Vorstufen (Hyperplasien) eingesetzt werden.

Strahlentherapie

Mithilfe der Strahlentherapie lassen sich etwaige im Körper verbliebene Krebszellen eliminieren. Damit soll verhindert werden, dass der Gebärmutterkrebs nach der Operation zurückkehrt. Je nach Ausbreitung der Erkrankung kann die Bestrahlung lokal (das strahlende Material wird mithilfe eines Applikators in die Scheide eingebracht) oder von außen (der gesamte Beckenbereich wird bestrahlt) erfolgen. Die Behandlung wird in mehreren Sitzungen durchgeführt; sie ist schmerzlos und dauert jeweils nur wenige Minuten. Die lokale Bestrahlung wird sechsmal wiederholt, die Bestrahlung von außen erfolgt an fünf Tagen pro Woche über einen Zeitraum von insgesamt fünf bis sechs Wochen.

Nebenwirkungen

Die Strahlentherapie erfolgt in niedriger Dosierung. Erfahrungsgemäß lassen sich die Nebenwirkungen dadurch so gering wie möglich halten. Für einige Patientinnen bedeutet dies, dass sie ein normales Leben ohne nennenswerte Beschwerden durch die Therapie führen können. Sie sollten allerdings stets davon ausgehen, dass es zu Beschwerden kommen kann. Bei den meisten Menschen verfärbt sich die Haut rötlich, ähnlich einem schwachen Sonnenbrand. In anderen Fällen wirkt die Haut eher braun und wird etwas dicker. Dieser Zustand kann nach der Behandlung bis zu einem Jahr oder länger andauern. Zu den weiteren potenziellen Nebenwirkungen zählen Durchfall, Müdigkeit und Übelkeit.

Wenn Sie infolge der Bestrahlung unter Beschwerden leiden, fragen Sie nach, wie sich diese lindern lassen. Das mit der Strahlentherapie betraute Personal ist oftmals sehr erfahren im Umgang mit den diversen Nebenwirkungen. Im Patientenratgeber „Ernährungsempfehlungen für Krebspatienten“ erhalten Sie Ratschläge zur Linderung besonders häufiger Beschwerden.

Auch Spätfolgen sind bei einer Strahlentherapie möglich. Werden die Eierstöcke operativ entfernt bzw. bestrahlt, hört die Hormonproduktion auf. Jüngere Frauen kommen dann vorzeitig in die Wechseljahre. Mithilfe einer Hormontherapie lassen sich einige der körperlichen Beschwerden lindern. Viele der Betroffenen erleben die Situation allerdings als starke psychische Belastung – jüngeren Frauen macht vor allem die Tatsache zu schaffen, dass sie keine Kinder mehr bekommen können.

Eine häufige Nebenwirkung der Strahlentherapie ist die Scheidentrockenheit, die zu Beschwerden beim Geschlechtsverkehr führen kann. Diese lässt sich normalerweise durch eine lokale Östrogenbehandlung in Salbenform oder als Vaginalzäpfchen ganz oder teilweise lindern. Mehr dazu können Sie im Patientenratgeber „Krebs und Sexualität“ nachlesen. Oftmals fragen sich Patienten, ob sie infolge einer Strahlenbehandlung selbst radioaktiv sind. Dem ist nicht so; auch setzen Sie die Menschen um sich herum in keinerlei Weise einem Strahlenrisiko aus.

Chemotherapie

Bei der Chemotherapie erfolgt eine medikamentöse Behandlung mit Zellgiften, sogenannten Zytostatika. Sie wird häufig zusätzlich nach einer Operation durchgeführt, wenn die Patientin zur Hochrisiko-Gruppe zählt. Auch bei Erkrankungsrückfällen (Rezidiven) kann eine Chemotherapie sinnvoll sein.

Wenn der Tumor gestreut hat

Ein Gebärmutterkarzinom kann bis zum Gebärmutterhals hinab oder durch die Gebärmutterwand hindurch wachsen und auf Nachbarorgane übergreifen sowie in Blut- und Lymphgefäße einbrechen. Dadurch kann es zu einer Ausbreitung (Streuung) der Krebserkrankung in andere Bereiche des Körpers kommen.

Verlauf und Prognose

Ihr Arzt führt in den ersten 2–3 Jahren nach der Therapie alle 3 Monate Nachsorgeuntersuchungen durch, anschließend bis zum 5. Jahr alle 6 Monate, danach jährlich.

Nach der Therapie können Rückfälle auftreten, die dann wieder behandelt werden müssen (Operation, Strahlentherapie, evtl. Chemotherapie). Die Prognose bei Behandlung von Rückfällen ist in der frühen Phase gut.

Bei Patientinnen aus der Niedrigrisiko-Gruppe beträgt die Überlebensrate nach 5 Jahren 95 %. Bei Gebärmutterkrebs mit hohem Risiko leben nach 5 Jahren noch 20–70 % der Patientinnen.

Information ist wichtig

Es ist wichtig, dass Sie die Hintergründe der Ratschläge, die Ihr Arzt Ihnen gibt, verstehen. Fragen Sie gezielt nach, wenn Sie etwas nicht verstehen! Indem Sie sich mit der Erkrankung und den Therapiemöglichkeiten aktiv auseinandersetzen, stellen Sie sicher, die bestmögliche Unterstützung zu erhalten.

Während der Behandlung können Sie sich von einem Psychoonkologen betreuen lassen.

Im Anschluss an die Therapie haben Sie Anspruch auf eine Rehabilitationsmaßnahme.

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Martina Bujard, Wissenschaftsjournalistin, Wiesbaden
  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Endometriumkarzinom. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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