Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV)

HPV ist die Abkürzung für das humane Papillomavirus. Dieses Virus ist unter anderem die Ursache für sogenannte Kondylome (Genitalwarzen, die auch als Feigwarzen bezeichnet werden). Dieser Warzentyp befindet sich um den Scheideneingang, in der Scheide (Vagina) oder um den Anus (Darmausgang). Bei Frauen können bestimmte HPV-Typen eine Infektion des Gebärmutterhalses auslösen und zu Zellveränderungen führen.

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Was ist HPV?

HPV ist die Abkürzung für das humane Papillomavirus. Die humanen Papillomaviren sind eine Gruppe von mehr als 100 Viren, die menschliche Haut- und Schleimhautzellen infizieren. Davon verursachen etwa 40 Viren Geschlechtskrankheiten. Sie sind die Ursache für sogenannte Kondylome (Genitalwarzen, die auch als Feigwarzen bezeichnet werden). Dieser Warzentyp befindet sich um den Scheideneingang, in der Scheide (Vagina) oder um den Anus (Darmausgang). Bei Männern kommen diese Warzen um den Anus oder auf dem Penis vor. Bei Frauen können bestimmte HPV-Typen eine Infektion des Gebärmutterhalses (Cervix uteri) auslösen. In diesem Fall kommt es nicht zur typischen Warzenbildung. Veränderungen sind in der Regel nicht mit bloßem Auge erkennbar.

Selbst wenn bei Ihnen noch keine Kondylome aufgetreten sind, kann eine HPV-Infektion des Gebärmutterhalses (Cervix uteri) vorliegen oder vorgelegen haben. Eine solche Infektion kann manchmal zu Zellveränderungen und in seltenen Fällen zu Gebärmutterhalskrebs führen. Bei den meisten Patientinnen werden die HPV-Viren jedoch eigenständig vom Abwehrsystem eliminiert. 

Wie wird das HPV übertragen?

Das Virus wird bei ungeschützten sexuellen Aktivitäten zwischen Menschen übertragen. Von der Infektion bis zum Auftreten der Warzen können drei Wochen bis acht Monate vergehen. Viele Menschen sind also ansteckend, ohne dies zu wissen. In der Scheide (Vagina) und im Gebärmutterhals (Cervix uteri) verursacht dieses Virus bei der Mehrzahl der Betroffenen keine Beschwerden. Die infizierte Person weiß nicht zwangsläufig von ihrer Infektion, selbst wenn diese Erkrankung schon seit geraumer Zeit besteht.

Eine geschwächte oder unterdrückte Immunreaktion, z. B. infolge einer Organtransplantation oder im Rahmen einer HIV-Infektion, erhöht das Risiko für eine Ansteckung mit HPV und eine damit verbundene Krebsentstehung.

Ist HPV gefährlich?

Eine HPV-Infektion ist in den meisten Fällen vollkommen ungefährlich. HPV ist die häufigste sexuell übertragbare Infektion bei Frauen und Männern. Es wird angenommen, dass bis zu 80 % aller Erwachsenen sich in irgendeiner Situation mit diesem Virus angesteckt haben. Dabei wird zwischen Niedrig- und Hochrisiko-Typen des Virus unterschieden. Normalerweise sorgt das körpereigene Immunsystem für ein Absterben des Virus innerhalb von 6–24 Monaten.

Auf diesem Gebiet herrscht eine rege Forschungstätigkeit. Das große Medienecho auf dieses Virus ist darauf zurückzuführen, dass es bei einigen HPV-Typen zu malignen (bösartigen) Veränderungen am Gebärmutterhals (Cervix uteri) kommen kann, wenn diese nicht vom Abwehrsystem entfernt werden. Bei einer langjährigen HPV-Infektion am Gebärmutterhals können die Zellen so geschädigt werden, dass sich allmählich Krebsvorstufen und daraus evtl. Krebszellen entwickeln. Diese Zellveränderungen treten erst nach vielen Jahren auf. Vermutlich dauert es 10–20 Jahre, bis sich aus einer verbleibenden HPV-Infektion Krebs entwickelt. Eine HPV-Infektion ist die einzige bekannte Ursache für Gebärmutterhalskrebs.

Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ist eine von verschiedenen Krebsarten, die auf HPV zurückzuführen sind. Krebs der äußeren Geschlechtsorgane bei Frauen und Männern, Enddarmkrebs (Analkarzinom) sowie bestimmte Hals-, Nasen- und Ohrenkrebsarten werden auch von HPV-Infektionen verursacht.

Diagnose

Frauen sollten ab dem Alter von 20 Jahren regelmäßig die Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung wahrnehmen, die in Deutschland im Abstand von einem Jahr empfohlen werden. Mittels Zellabstrichen vom Gebärmutterhals („Pap-Test") lassen sich HPV-Infektionen, Krebsvorstufen oder zelluläre Veränderungen nachweisen. So werden zelluläre Veränderungen am Gebärmutterhals erkannt, bevor sie sich zu Krebs entwickeln. Diese Veränderungen können somit zu einem Zeitpunkt behandelt und entfernt werden, zu dem dies einfach und ungefährlich möglich ist. 

Das humane Papillomavirus kann in beim Abstrich entnommenen Proben nachgewiesen werden. Dieser HPV-Test ist sinnvoll zur weiteren Abklärung auffälliger Pap-Abstriche. Wird HPV in den Zellproben festgestellt, ist zunächst unklar, ob es zu einer Heilung oder langfristig zu Zellveränderungen kommt. In der überwiegenden Mehrheit der Fälle findet eine Spontanheilung statt. Um die Frauen zu ermitteln, bei denen das Virus zu bleibenden Veränderungen führt, ist nach dem Virusnachweis eine genauere Untersuchung notwendig. Dies wird unterschiedlich gehandhabt. Bei unsicheren zellulären Veränderungen wird ein neuer HPV-Test mit derselben oder einer neuen Zellprobe sowie nach sechs bis zwölf Monaten erneut ein Abstrich durchgeführt. Im Rahmen der organisierten Abstrichkontrolle sind die Leitlinien zur Durchführung eines solchen HPV-Tests festgelegt. Wenn die Zellprobe nach eventuell weiterer Untersuchung auf Zellveränderungen hinweist, wird eine ausführlichere Untersuchung mittels Kolposkopie (Scheidenspiegelung) empfohlen. Dabei begutachtet der Gynäkologe die Veränderungen in Vergrößerung und entnimmt eine oder mehrere Gewebeproben aus dem betroffenen Bereich.

Lässt sich HPV vorbeugen?

Eine HPV-Infektion des Gebärmutterhalses (Cervix uteri) kommt eher bei Frauen mit häufig wechselnden Sexualpartnern vor, die kein Kondom verwendet haben. Daraus ergeben sich also entsprechende präventive Maßnahmen durch die konsequente Verwendung von Kondomen. Der Schutz vor einer Infektion ist jedoch nicht vollständig.

Rauchen begünstigt langandauernde HPV-Infektionen. Sie können fortbestehenden HPV-Infektionen vorbeugen, indem Sie nicht rauchen.

Darüber hinaus existieren Impfoffe gegen HPV. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts, welche für die Empfehlung von Impfungen zuständig ist, hat die Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) für alle Mädchen im Alter von 9–14 Jahren empfohlen. Spätestens bis zum 18. Lebensjahr (d. h. bis zu dem Tag vor dem 18. Geburtstag) sollen versäumte Impfungen gegen HPV nachgeholt werden. Damit soll die Zahl der Gebärmutterhalskrebsfälle zukünftig deutlich verringert werden. Beide derzeit zugelassenen Impfstoffe schützen nachweislich vor einer HPV-Infektion und vor Zellveränderungen, die durch die Hochrisiko-HPV-Typen 16 und 18 hervorgerufen werden. Einer der Impfstoffe wirkt insgesamt gegen neun HPV-Typen und schützt somit zusätzlich vor dem Auftreten von Genitalwarzen (Condylomata acuminata). Die Impfung sollte möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr durchgeführt werden, um eine Ansteckung mit den sexuell übertragbaren Humanen Papillomaviren (HPV), welche für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind, zu verhindern. Doch auch Frauen außerhalb dieser Altersgruppe und bereits sexuell aktive Frauen können von einer Impfung profitieren und sollten mit ihrem Frauenarzt darüber sprechen, auch wenn diesbezüglich abschließende wissenschaftliche Belege fehlen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts empfiehlt die Impfung gegen HPV auch für alle Jungen im Alter von 9–14 Jahren und Nachholimpfungen bis zu einem Alter von 17 Jahren. Die Impfung soll möglichst vor dem ersten Sexualkontakt erfolgen. Sowohl für Mädchen auch für Jungen werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Da von den Impfstoffen nicht alle krebserregenden HPV-Infektionen verhindert werden, sollten auch geimpfte Frauen weiter regelmäßig die Früherkennungsuntersuchungen beim Frauenarzt wahrnehmen.

Weitere Informationen

Autoren

  • Martina Bujard, Wissenschaftsjournalistin, Wiesbaden
  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Humanes Papillomavirus (HPV). Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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