Schmerzen der Vulva

Allgemeine Informationen

Definition

  • Als Vulva werden die äußeren Genitalien bei Frauen, bestehend aus dem Mons pubis (Venushügel), den großen und kleinen Labien (Schamlippen), dem Vestibulum vaginae (Scheidenvorhof) und der Klitoris bezeichnet.
  • Vulvaschmerzen können durch spezifische, identifizierbare Erkrankung verursacht werden. Sie können aber auch in Form von idiopathischen Schmerzen (Vulvodynie bzw. Vestibulodynie) auftreten.
  • Chronische Beschwerden, Schmerzen oder Brennen in der Vulva ohne klinisch nachweisbaren Befund werden unter dem Begriff Vulvodynie erfasst.1-2
  • Unterschieden wird die generaliserte Form und die lokalisierte Form.3
  • Die Vulvodynie betrifft die gesamte Vulva außerhalb des Vestibulums.4
  • Die lokalisierte Form – die Vestibulodynie (früher u. a. als vulväres Vestibulitis-Syndrom und auch Burning-Vulva-Syndrom bezeichnet) – ist eine Unterform der Vulvodynie, bei der die Schmerzhaftigkeit nur das Vestibulum betrifft. Das Vestibulum erstreckt sich vom Hymenalring bis zur sogenannten Hartschen Linie, die sich etwa in der Mitte der inneren Seite der kleinen Labien befindet. Auch die Vestibulodynie kann nochmals in die generalisierte Form, die das komplette Vestibulum betrifft, und die lokalisierte Form, die nur Teile des Vestibulums betrifft, unterschieden werden. 4
  • Daneben wird zwischen bei Berührung provozierter und nicht provozierter und zwischen primärer (bereits beim ersten Geschlechtsverkehr vorliegender) und sekundärer Form unterschieden. 4

Differenzialdiagnosen der Vulvodynie

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen

Maßnahmen und Ratschläge

Patienteninformationen