Allergische Rhinitis

Zusammenfassung

  • Definition: Atopische Erkrankung der oberen Atemwege, die durch spezifische Allergene verursacht wird. Vererbung und Tabakrauch sind prädisponierende Faktoren.
  • Häufigkeit: Die allergische Rhinitis ist relativ häufig; 10–25 % aller Menschen haben im Laufe ihres Lebens allergische Beschwerden.
  • Symptome: Verstopfte Nase, klare Sekretion, Juckreiz in der Nase und Niesen.
  • Befunde: Evtl. liegt zusätzlich eine allergische Konjunktivitis vor.
  • Diagnostik: Weitere Untersuchungen sind selten indiziert. Bei unbekannten Allergenen ist die Untersuchung auf spezifische IgE-Antikörper oder der Prick-Test indiziert.
  • Therapie: Lokale Steroide sind die Therapie der 1. Wahl.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Die allergische Rhinitis ist eine atopische Erkrankung mit einer entzündlichen Reaktion in der Nasenschleimhaut, die durch spezifische Allergene verursacht wird.1
    • Die Erkrankung kann multiple Organsysteme betreffen, insbesondere die Augen; bis zu 60 % der Patienten mit allergischer Rhinitis leiden auch an einer allergischen Konjunktivitis.
    • Wird auch als allergische Rhinokonjunktivitis bezeichnet.
    • Die häufigsten Allergene sind Gräserpollen, Hausstaubmilben und Bestandteile aus Fell und Federn von Tieren und Vögeln.
  • Es wird zwischen der saisonalen und der ganzjährigen allergischen Rhinitis unterschieden.
  • Die allergische Rhinitis wird als Systemerkrankung angesehen; sie kann durch allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen begleitet werden. Die Erkrankung kann auch in Kombination mit Asthma, Ekzemen und chronischer Sinusitis auftreten.2

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen