Schlafapnoe-Syndrom

Apnoe bedeutet Atempause: bei Schlafapnoe verschließen sich beim Schlafenden die oberen Luftwege teilweise oder vollständig für jeweils kurze Zeit. Dadurch entstehen Atempausen, die – wenn sie etwas länger andauern – zu verringerter Sauerstoffversorgung des Körpers führen. Dadurch ist der Schlaf nicht erholsam: die Betroffenen fühlen sich tagsüber müde und antriebslos.

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Was ist ein obstruktives Schlafapnoe-Hypopnoe-Syndrom?

Obstruktiv bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Atmung gehemmt bzw. durch etwas behindert wird. Schlafapnoe bedeutet Atmungsunterbrechung im Schlaf. Hypopnoe meint in der Fachsprache eine verminderte/geschwächte Atmung. Ein obstruktives Schlafapnoe-Hypopnoe-Syndrom ist also ein Zustand, bei dem die Atemwege des Schlafenden immer mal wieder verengt oder blockiert werden, wodurch die Atmung anstrengend wird (äußert sich als Schnarchen). Dadurch wacht der Betroffene oft häufig auf und schläft schlecht. Die Atemwege werden verengt, weil sich die Zunge oder andere Gewebe im Gaumen in Richtung der Luftröhre fallen und so den freien Luftstrom behindern. 

Patienten, die unter dieser Krankheit leiden, schnarchen meist kräftig. Die eigentliche Atmungsunterbrechung tritt typischerweise nach dem Ausatmen ein, also wenn sie wieder einatmen wollen. Die Atempausen können jeweils zehn Sekunden oder länger dauern. Wenn die Betroffenen pro Stunde mindestens 5 solcher Atempausen erleiden, kann das ein Zeichen für das Schlafapnoe-Syndrom sein.

Schlafapnoe bewirkt einen sehr unruhigen und schlechten Schlaf mit häufigem, kurzem Aufwachen während der Nacht. Außerdem ist typisch, dass Betroffene sich im Schlaf plötzlich ruckartig bewegen. Meist ist es der Bettnachbar, der wach liegt und sich Sorgen über die Atmung des Erkrankten macht. Lautes Schnarchen kann auch beschwerlich sein, wobei der erste Schnarcher nach einer Atempause besonders laut ist. Das Schnarchen an sich kann eine genauso große Belastung sein wie die obstruktive Schlafapnoe.

Infolgedessen fühlen die Betroffenen sich tagsüber oft schläfrig, bekommen Konzentrationsschwierigkeiten, können keine klaren Gedanken fassen und haben häufig Kopfschmerzen. 

Bei 30- bis 60-Jährigen trifft die obstruktive Schlafapnoe ungefähr 4 % der Männer und 2 % der Frauen. Das Schnarchen ist natürlich weitaus verbreiteter, führt aber allein für sich nicht zu vermehrter Schläfrigkeit am folgenden Tag.

Auch Kleinkinder mit vergrößerten Rachenmandeln können eine Tendenz zur Schlafapnoe haben; insgesamt kommt eine obstruktive Schlafapnoe bei 1–2% der Kinder vor.

Ursache

Wahrscheinlich spielen bei der Entwicklung des Schlafapnoe-Syndroms Vererbung und auch Umweltfaktoren eine Rolle. Bei der obstruktiven Form verengen sich die oberen Atemwege stark und unterbrechen dadurch häufig die Einatmung. Meist ist dies durch eine zu entspannte Muskulatur im Rachenraum bedingt. Auch Übergewicht oder anatomisch eng geformter Rachenraum (kurzer kräftiger Hals) können dazu beitragen. Im wachen Zustand kann die angespannte Muskulatur die Atemwege offen halten, was aber im Schlaf bei Entspannung nicht mehr ganz gelingt. Das Schlafapnoe-Hypopnoe-Syndrom kommt häufiger im fortgeschrittenen Alter vor.

Bei Kinder liegen meist vergrößerte Polypen oder Rachenmandeln vor.

Manche Menschen leiden auch unter Schlafapnoe ohne dass die Atemwege vorübergehend verengt sind; hier hat die verminderte Atmung andere Gründe (z.B. eine Herzschwäche). Man spricht von zentraler Schlafapnoe. Ein sehr seltenes Syndrom ist das Pickwick-Syndrom, bei dem die Betroffenen an Schlafapnoe, vermehrtem Schlafbedürfnis und mangelnder Sauerstoffversorgung des Körpers leiden.

Grundsätzlich gibt es verschiedene Faktoren, die die Gefahr für ein Schlafapnoe-Syndrom erhöhen, darunter:

  • Übergewicht
  • anatomische Gegebenheiten (kurzer Hals)
  • Stimmbandveränderungen
  • Unterfunktion der Schilddrüse
  • beeinträchtigte Anspannung der Rachenmuskeln

 Die Beschwerden können erst deutlich werden oder sich verschlimmern bei: Alkohol- oder Schlafmittelkonsum, Erkältungen (verstopfte Nase).

Auch verschiedene chronische Krankheiten können eine Schlafapnoe bedingen, darunter die Trisomie 21 (Down-Syndrom), Fehlbildungen des Gesichts/der Atemwege oder neurologische Krankheiten.

Diagnostik

Grundlage der Diagnose Schlafapnoe ist eine umfassende Bewertung aller Symptome. Lebt der Betroffene in einer Partnerschaft, dann sind die Auskünfte des Partners häufig entscheidend. Die Patienten schnarchen meist stark, wachen oft nachts auf, leiden nachts unter Mundtrockenheit, Sodbrennen, verstopfter Nase, Harndrang. Tagsüber fühlen sie sich erschöpft, können sich nicht konzentrieren, leiden evtl. an Unruhe, Depressionen, Angst.

Kinder schlafen ebenfalls unruhig, atmen mit offenem Mund, sind tagsüber unkonzentriert und müde, evtl. niedergeschlagen.

Nachweislich enge Verhältnisse in der Nase und vor allem im Rachen erhärten den Verdacht auf Schlafapnoe; möglicherweise lässt sich eine große Zunge und relativ viel Gewebe im Rachenraum feststellen. Bei Kinder sind oft vergrößerte Mandeln zu erkennen, müssen aber nicht vorliegen. Viele betroffene Erwachsene sind übergewichtig, haben einen recht kräftigen Hals und einen erhöhten Blutdruck.

In vielen Fällen ist die Untersuchung in einem Schlaflabor (Polysomnografie) notwendig, damit eine sichere Diagnose gestellt werden kann. Diese Untersuchung kann auch zu Hause gemacht werden, ist dann meist weniger genau. Bei einer Polysomnografie wird erfasst, wie oft und lange die Atmung aussetzt. Wenn die Untersuchung im Labor erfolgt, kann man gleichzeitig die Hirnaktivität messen und sich ein Urteil darüber bilden, wie stark die Atmung die Schlafqualität beeinflusst.

Zusätzlich wird der Arzt den Patienten sorgfältig untersuchen, v.a. neurologisch, und Bluttests sowie Untersuchungen der Herzfunktion durchführen.

Behandlung

Das Hauptziel der Behandlung ist die Verbesserung des Nachtschlafs, indem man die Atempausen verhindert. Dadurch fühlen Sie sich tagsüber wieder munterer. Wenn Sie keine beachtlichen Beschwerden haben, kann das "erzwungene" Schlafen auf der Seite eine gute Maßnahme sein. Weiterhin empfiehlt sich eine Gewichtsabnahme. Eine Gewichtsabnahme verringert auch die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die beim obstruktiven Schlafapnoe-Hypopnoe-Syndrom eher entstehen als bei gesunden Personen.

Auf Alkohol oder Schlafmittel sollten Sie unbedingt verzichten.

Verhelfen diese einfachen Maßnahmen nicht zur Besserung, ist die beste Behandlungsmethode die Verwendung einer sogenannten CPAP-Maske (CPAP = Continuous Positive Airway Pressure). Diese Maske ist nachts zu tragen und führt Ihnen Luft mit einem leichten Überdruck zu, damit Sie nicht so leicht zu atmen aufhören. Die Maske wird von Ihrem behandelnden Arzt geprüft, der Ihnen auch Anweisungen zur Anwendung gibt. Eine solche Behandlung kann eventuell auch lebenslänglich sein.

Eine Behandlungsalternative ist eine sogenannte Schnarchschiene, die den Unterkiefer leicht nach vorn zieht und somit den Rachen bei normal geschlossenem Mund etwas mehr öffnet. Diese Behandlung kann man anfänglich als unbequem empfinden.

Wenn andere Behandlungsmethoden nicht zum Erfolg geführt haben und wenn nach Beratung mit Ihrem Arzt weiterer Handlungsbedarf besteht, kann in bestimmten Fällen eine Operation helfen. Mit einem operativen Eingriff wird versucht, Engpässe im Rachen zu beseitigen. Bei einer Operation werden meist ein Stück des weichen Gaumens und das Gaumenzäpfchen entfernt. Über Risiken und Nutzen wird Ihre Ärztin Sie beraten können. Bei Kindern kommt die Entfernung vergrößerter Rachenmandeln und Tonsillen in Betracht.

Es gibt nur wenige Medikamente (und diese v.a. für Kinder), die bei Schlafapnoe einen Effekt auf die Symptome zeigen.

Prognose

Wenn Sie keine Behandlung erhalten oder Ihr Gewicht nicht reduzieren können, wird das Problem weiter bestehen und sich in der Regel verschlimmern. Dies beeinflusst in erster Linie die Lebensqualität, denn Sie werden tagsüber so müde sein, dass Ihr Alltag dadurch beeinträchtigt ist.

Die Müdigkeit tagsüber ist nicht nur beschwerlich, sondern gefährdet in bestimmten Berufen auch andere. Nach Forschungsberichten sind Personen mit obstruktivem Schlafapnoe-Hypopnoe-Syndrom öfter in Verkehrsunfälle verwickelt als gesunde Personen der gleichen Altersgruppe.

Zudem komme bei einer Schlafapnoe verschiedene andere Krankheiten häufiger vor, wie Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt, kognitive Störungen, Depression oder auch Stoffwechselveränderungen wie bei Zuckerkrankheit.

Daher ist es für Betroffene ratsam, sich von einem Spezialisten beraten zu lassen und Behandlungsmaßnahmen auszuprobieren.

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Autoren

  • Philipp Ollenschläger, Medizinjournalist, Köln

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Schlafapnoe-Syndrom. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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