Erythema multiforme

Zusammenfassung

  • Definition:Akute, selbstlimitierende, polymorphe entzündliche Hauterkrankung, bei der es sich um eine mit einer Infektion (meist HSV-1) oder seltener mit Medikamenten assoziierte Überempfindlichkeits- bzw. Autoimmunreaktion handelt.
  • Häufigkeit:Nicht selten, meist bei jungen Erwachsenen.
  • Symptome:Symptom ist das plötzliche Auftreten von symmetrischen erythematösen Hautveränderungen, teilweise rezidivierend.
  • Befunde:Klinische Befunde sind Hautausschlag, hauptsächlich auf den Streckseiten der Extremitäten, den Handflächen und Fußsohlen. Teilweise Befall der oralen Schleimhäute. In der Regel symmetrische Verteilung. Target-/schießscheibenartige Effloreszenzen sind typisch.
  • Diagnostik:Falls erforderlich, ist eine Hautbiopsie diagnostisch. In der Regel klinische Diagnosestellung.
  • Differenzialdiagnose:Blasenbildende Hauterkrankungen mit schwerwiegendem Verlauf müssen differenzialdiagnostisch bedacht und ggf. ausgeschlossen werden. 
  • Therapie: Symptomatisch.
  • Prognose: Die Erkrankung ist selbstlimitierend, kann aber auch in rezidivierender Form vorkommen.

 

Allgemeine Informationen

Definition

  • Akute, selbstlimitierende, polymorphe inflammatorische Hauterkrankung1-3
    • in der Regel postinfektiös (oft HSV-1)4
    • seltener auch medikamenteninduziert bzw. nach Medikamenteneinnahme in Kombination mit einem Infekt (ca. 10 % der Fälle)
  • Die Hautläsionen können makulär, papulös, urtikariell oder bullös sein.
  • Die oralen Schleimhäute sind in 50 % mitbetroffen, dann meist in milder Ausprägung.4
  • Synonyme: Erythema exsudativum multiforme (EEM), Kokardenerythem, Hidroa vesiculosa, Scheibenrose, Erythema multiforme von Herbra4

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

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