Urtikaria und Angioödem

Zusammenfassung

  • Definition: Akute oder chronische Hautreaktion aufgrund einer Infektion, Allergie, von physikalischen Reizen, Insektenstichen oder Medikamenten.
  • Häufigkeit: 15–20 % der Bevölkerung sind im Laufe ihres Lebens mindestens einmal von einer Urtikaria betroffen.
  • Symptome: Juckreiz und Quaddelbildung/Hautrötungen unterschiedlicher Größe und Form, die selten länger als vier Stunden bestehen.
  • Befunde: Quaddeln unterschiedlicher Größe oder lokale Hautrötung und Schwellung.
  • Diagnostik: Evtl. Blutuntersuchungen, Allergiediagnostik und Maßnahmen zum Ausschluss zugrunde liegender Erkrankungen.
  • Therapie: Elimination der auslösenden Ursache und evtl. Gabe von Antihistaminika.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Urtikaria1
    • Die Urtikaria ist ein Hautausschlag mit juckenden Quaddeln (Urtikae). Eine Urtika ist eine vorübergehende dermale Schwellung. Die einzelnen Urtikae bestehen dabei nicht länger als 24 Stunden.2
    • Es handelt sich um eine gutartige, selbstlimitierende Reaktion, die jedoch einen chronischen Charakter annehmen kann.
    • In seltenen Fällen stellt sie eine systemische Erkrankung oder eine lebensbedrohliche allergische Reaktion dar.
  • Angioödem
    • Tritt diese Reaktion tiefer in der Dermis oder Subkutis auf, wird sie als Angioödem bezeichnet.
    • Die einzelnen Angioödem-Elemente können bis zu 3 Tage lang bestehen.
    • Vor allem das Gesicht und der Oberkörper sind betroffen.
    • Im Gegensatz zur Urtikaria sind Angioödeme häufig schmerzempfindlich und nicht mit Erythemen und Juckreiz verbunden.3
  • Die Erkrankungen können allein oder gemeinsam auftreten und weisen in ätiologischer, pathophysiologischer und behandlungsbezogener Hinsicht Gemeinsamkeiten auf.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

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