Transitorische akantholytische Dermatose (Morbus Grover)

Zusammenfassung

  • Definition:Die transitorische akantholytische Dermatose ist eine Hautkrankheit, bei der sich der Zellverbund der Keratinozyten in der Epidermis löst und es makroskopisch zur Blasenbildung kommt.
  • Häufigkeit:Es handelt sich um eine seltene Erkrankung.
  • Symptome:Charakteristisch ist ein juckender Hautausschlag auf Brust und Rücken. Die Intensität des Juckreizes variiert von leicht bis stark.
  • Befunde:Der Ausschlag, der oftmals auf der Vorderseite der Brustwand und dem oberen Teil des Rückens beginnt, besteht aus erythematösen bis rötlich-braunen keratotischen Papeln mit diskreter Abgrenzung, die nicht mit anderen Elementen verschmelzen. Die Läsionen erodieren häufig und sind verschorft.
  • Diagnostik:Als ergänzende diagnostische Untersuchungen kommen die Mikroskopie eines Hautabstrichs sowie evtl. eine Stanzbiopsie infrage.
  • Therapie:Potente lokale Kortikosteroide können dazu beitragen, die Entzündungsreaktion zu dämpfen und den Juckreiz zu kontrollieren.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Beim sog. Morbus Grover handelt es sich um eine transitorische und persistierende akantholytische Dermatose.
  • Der Begriff Akantholyse beschreibt die Auflösung des Zellverbandes der Keratinozyten in der Epidermis.
  • Häufig wird die akantholytische Dermatose als gutartiger, selbstlimitierender – also vorübergehender – Krankheitszustand beschrieben, sie ist allerdings nicht selten persistierend und schwer therapierbar.1
  • Das Krankheitsbild wurde erstmalig 1970 von Grover beschrieben.2
  • Es wird diskutiert, dass es sich nicht um eine einzige Entität handelt, um unterschiedliche benigne, selbstlimitierende Dermatosen unbekannter Ätiologie, die histologisch durch Akantholyse gekennzeichnet sind.3

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen