Plattenepithelkarzinom/Epithelioma spinocellulare/Spinaliom

Zusammenfassung

  • Definition:Maligner Tumor der Haut, der von Keratinozyten in der Epidermis ausgeht. Hauptursache ist die Exposition gegenüber den UV-Strahlen der Sonne samt den hierdurch verursachten Hautschädigungen. Immunsuppressive Therapien erhöhen das Risiko.
  • Häufigkeit:Ist die zweithäufigste Form von Hautkrebs, Inzidenz ca. 20–30/100.000.
  • Symptome:Typisch sind Geschwulste der Haut mit Schorfbildung und nicht verheilende Geschwüre.
  • Befunde:Harte und verhornte Neoplasie mit zentraler Ulzeration. Oft Schuppenbildung. Lokalisiert ist der Tumor an sonnenexponierten Hautstellen. Häufig gibt es weitere Anzeichen von Schädigungen der Haut durch Sonneneinstrahlung.
  • Diagnostik:Die Diagnosestellung erfolgt oft aufgrund des klinischen Erscheinungsbilds und wird durch Biopsie bestätigt.
  • Therapie:Die kurative Therapie erfolgt durch operative Entfernung des Tumors oder alternativ durch Strahlentherapie. Die Heilungsrate liegt bei der lokalen Erkrankungsform bei über 90 %.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Intraepidermales Karzinom, das von Keratinozyten in der Epidermis ausgeht. Als Bezeichnungen sind Epithelioma spinocellulare, Plattenepithelkarzinom, Spinaliom oder auch Stachelzellkarzinom gebräuchlich.
  • Der Tumor kann als In-situ-Neubildung, invasiv oder metastasierend auftreten.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

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