Malignes Melanom

Zusammenfassung

  • Definition:Ein Melanom ist ein bösartiger Tumor, der von Melanozyten – meist von der Basalschicht der Epidermis – ausgeht.
  • Häufigkeit:Jährlich kommt es zu mehr als 20.000 neuen Fällen – Tendenz steigend; die 5-Jahres-Prävalenz beträgt ca. 95.000.
  • Symptome:Die Patienten haben Veränderungen an einem bestehenden Nävus oder die schnelle Entwicklung einer neuen, pigmentierten Hautstelle bemerkt – oder sie haben die Möglichkeit einer Früherkennung auf Hautkrebs in Anspruch genommen.
  • Befunde:Bei asymmetrischen pigmentierten Hautstellen > 6 mm mit unscharfer Abgrenzung, unterschiedlicher Pigmentierung oder z. B. ulzerösen Veränderungen besteht Verdacht auf ein Melanom.
  • Diagnostik:Die Diagnose wird mithilfe der histolopathologischen Untersuchung der Hautstelle gestellt.
  • Therapie:Primär chirurgisch, in den meisten Fällen erfolgt anschließend eine Chemotherapie; eine zusätzliche Strahlentherapie wird nur in fortgeschrittenen Stadien eingesetzt. 

Allgemeine Informationen

Definition

  • Maligne Melanome der Haut stammen von Melanozyten in der Basalschicht der Epidermis, können aber auch von Melanozyten in den Schleimhäuten oder Augen ausgehen.2-3
    • Etwa 40 % aller mukosalen Melanome und nur 10 % aller kutanen Melanome sind amelanotisch.4
  • Nach der malignen Transformation wird der Tumor invasiv; es besteht die Möglichkeit, dass er sowohl horizontal als auch vertikal in die Dermis hinein und über diese hinaus wächst.5

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Illustrationen