Akne

Zusammenfassung

  • Definition:Akne ist ein Oberbegriff für papulopustulöse Erkrankungen in talgdrüsenfollikelreichen Regionen mit z. T. unterschiedlicher Ätiologie und Klinik. Die Ausprägung der Effloreszenzen ist sehr variabel. Bei ausgeprägter Akne ist eine Beeinträchtigung des psychischen Wohlbefindens häufig.
  • Häufigkeit:Bis zu 90 % aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 11 und 30 Jahren sind von Aknesymptomen betroffen.
  • Symptome:Effloreszenzen finden sich im Gesicht, am Hals, im oberen Teil der Brust, am Rücken und an den Schultern.
  • Befunde:Klinisch zeigen sich Komedonen, Pusteln, entzündliche Papulopusteln, evtl. schmerzhafte Knoten, Abszesse und Narben.
  • Diagnostik:Klinische Diagnose; Zusatzuntersuchungen sind für gewöhnlich nicht erforderlich.
  • Therapie:Kombination aus verschiedenen lokalen (Benzoylperoxid, Retinoide, Azelainsäure, topische Antibiotika) und ggf. systemischen Arzneimitteln (Antibiotika, Isotretinoin, orale Kontrazeptiva mit antiandrogener Wirkung nach Ausschluss evtl. Kontraindikationen). Eine psychische Komorbidität ist unbedingt zu erfassen und mitzutherapieren.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Akne ist ein Oberbegriff für papulopustulöse Erkrankungen in talgdrüsenfollikelreichen Regionen mit z. T. unterschiedlicher Ätiologie und Klinik.1
  • Akne, auch als Acne vulgaris2 bezeichnet, ist die weltweit häufigste dermatologische Erkrankung.3
  • Dieser Artikel behandelt im Wesentlichen die Acne vulgaris (weitere Formen siehe Altmeyers Enzyklopädie Akne).1,4
  • Die Acne vulgaris ist eine chronische entzündliche Erkrankung der Talgdrüsen.
  • Es besteht eine Korrelation zwischen der Schwere der Akne und geringem Selbstwertgefühl, Angst und Depression; kann zu Fehlzeiten in der Schule und am Arbeitsplatz führen. Eine erfolgreiche Behandlung verbessert deutlich das psychische Wohlbefinden.5

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Illustrationen