Rosazea

Zusammenfassung

  • Definition: Chronische Erkrankung der Gesichtshaut, gekennzeichnet durch rezidivierende Flush-Episoden, allmähliche Erythembildung und evtl. Papeln und Pusteln. Augenbeteiligung nicht ungewöhnlich. Unbekannte Ursache.
  • Häufigkeit: Tritt meistens im Alter zwischen 30 und 50 Jahren zum 1. Mal auf, Prävalenz in Deutschland 2–3 %.
  • Symptome: Flush, Erythem, Teleangiektasien, evtl. Papeln und Pusteln, symmetrisch im Gesicht auftretend; kann auch zu Verdickungen und Knoten in der Haut führen. Bei Männern Entwicklung eines Rhinophyms möglich.
  • Befunde: Erythem, Teleangiektasien, Papeln und Pusteln auf der Stirn, den Wangen und der Nase. Verdickte Talgdrüsen und Lymphödem beim Rhinophym.
  • Diagnostik: Rosazea ist eine klinische Diagnose.
  • Therapie: Auslösende Faktoren vermeiden. Lokale Behandlung mit Metronidazol, Azelainsäure oder Ivermectin. Symptomatisch ggf. Bromodinsalbe (Vasokonstriktor). Zur oralen Therapie zugelassen ist Doxycyclin. Im Off-Label-Use werden erfolgreich andere Topika, andere orale Antibiotika oder Isotretinoin p. o. eingesetzt.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Die Rosazea ist eine häufige, entzündliche, vornehmlich das Gesicht betreffende Dermatose vorzugsweise des Erwachsenenalters.1
  • Es handelt sich um eine chronische Hauterkrankung unbekannter Ursache.2
  • Charakteristisch ist ein schubweiser Verlauf.3
  • Die Erkrankung verläuft in wiederkehrenden Episoden mit flushartigen Erythemen, symmetrischer Rötung der Wangen, Ödemen der Haut, entzündlichen Läsionen in Form von Papeln und Pusteln sowie Teleangiektasien im Gesicht.
  • In einigen Fällen sind auch die Augen betroffen.
  • Die Erkrankung variiert im Schweregrad und kann in einigen Fällen schwer zu behandeln sein.
  • Synonyme: Acne rosacea, Couperose, Gesichtsrose (obsolet: Acne erythematosa, Kupferrose, Kupferfinne, Rotfinne)1

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

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